Corvonism

IN/OUT-Liste: Frühjahr 2011. | Februar 28, 2011

IN/OUT-Liste: Frühjahr 2011.


“… and the Wodka goes to…”

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[IN]

! “Sendawoy”] Weiterhin Geheimtipp ohne Academy zum Weitersagen: http://ludwig-christian.de/bestellung

! Berlin City Girls] Öh, Persona Non Grata?

! Bretter, die die Welt bedeuten] Auffindbar im nächtlichen Straßenbaugrenzbereich deines Vertrauens. Straffreie Mitnahme ohne Gewähr!

! Kochtourismus] Das großstädtische Gemeinschaftsköcheln: Wie der eine schält, sieht meist der andere aus, aber das Brutzeln im Kollektiv macht satt und steigert bestenfalls noch diese ungreifbare soziale Zufriedenheit.

! Abendliches Kartenspielen] Einmal dem Gegenüber in die Karten luken können.

! Kalauer und abgestandene Stilblüten als Kommunikationsform] Bringt weniger Schwung als kopfschüttelnde Oho!-Effekte ins eh schon reduzierte Miteinander.
Schließlich ist das ganze Gedöhns namens Leben nicht selten mehr als eine schlecht inszenierte Bütt ohne Applaus.

! Interesse am Nutzobjekt] Vom rumpelnden Automobil über fernbediente Zahnbürste bis zum Rauchmelder im Korridor – mal ans Kleingedruckte denken.

! Drittes Standbein] Wenn das zweite schon hinkt und lahmt.

! “Zeig mir wo ganz unten ist.”] Der preisgekrönte Satz zum Schmusen und für schlechte Zeiten.

! Verschwörung] Kommt noch vor Zerstörung, ergibt aber letztlich fast das selbe.

! Tour De Natur] Wenn der grüne Daumen juckt, nicht nur mit Antiallergiecreme reagieren, sondern Luftpumpe, Decke und Fernrohr zum Einsatz bitten.

! Ordentlich Druck] Das mit der Luft, dem Vakkum, Torschlusspanik und dem Zustand des Implodierens bleibt dabei unangesprochen.

! OMG!] Das erschrockene Raunen als Alltagsbegleiter. Nah dran an Revolution!

! Listening-Sessions im Eigenheim] So lassen sich Töne (im Dolby Surround/Surrausch), die vier Wände (plus Nebenschauplätze) und das Verhalten von Mitmenschen in Konzentrationsmomenten herrlich vereinen.

! Die Wiederentdeckung des guten Schlafs] Regelmäßige Liveübertragung in bestenfalls mindestens sechs Akten.

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[OUT]

? Besetzte Hausviertel ohne Hintergrund] Dann lieber belegte Brötchen in den Vordergrund.

? Not Available At Present] Einstellungssache, ignorante Angewohnheit oder einfadendes Faktum.

? Biogetränke] Riechen noch zweideutiger als ihr Nachgeschmack. Eigentlich kommt Bio doch von Leben und so.

? Schlecht getauscht] Sinngemäß: Ne Hyäne als Luchs-Ersatz bleibt auch fraglich.

? Partytourismus] Don’t Take Your Fake To Town!

? Angst vor Geld] Keine Bange, Taschen sind groß bzw. das dauert bis zum gefühlten Ausverkauf. Hungry For Fame – Not A Shame!

? Das Spekulatius-Verhalten] Mal nachgefragt macht kaum dümmer und umgeht häßliche Rätselfalten.

? Akutes Fernweh] Du kannst nicht alles sofort befriedigen, Junge.

? Heute schon an gestern denken] Weg mit dem imaginären Poesiealbum.

? Tiefstapelei] Wer holt den ganzen Mist dann wieder hoch?

? Inkonsequente Bewertungen] Kot bleibt Scheiße, medioker ist weiterhin Durchschnitt und aus nett wird nur selten schön.

? Ruf/Beruf-Klausel] Ein Arzt kann drei Dinge parallel, ein Pilot hat drei Frauen gleichzeitig, ein Bauer stinkt wie drei und drei Maurer teilen sich ein Gehirn – Volksdenken wohl nah an Epic Fail!

? Indiskretion] Darf ich dich was Intimes fragen ohne dabei persönlich zu werden? – …

? Gaga-Electricity] Ghetto comes Autoscooterfloor > Die Typen mit den dicksten Armen und einst fettesten Hiphop-Assoziationen sind inzwischen alle Opfer der kostengünstigsten Beats seit 1993. Shame on you, Suckas!

? Stress als Lebenseinstellung] Diese Stressator waren zu lange schon miese Songschreiber.

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Veröffentlicht in IN / OUT

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