SWITCHBLADE
„Switchblade“

Bored Candle In The Wind.
:::
Monotonie ist grundsätzlich der Welten Hohn. Im Falle der Schweden von SWITCHBLADE wird jedoch der bandinterne Slogan „Less Is More“ nicht nur berücksichtigt, sondern geradezu penetrant ausgereizt.
Da freut sich der Spannungsbogen, könnte man denken.
Doch leider gefehlt. Innerhalb der 49 Minuten wird der zähschleppende Doomaufguss mit einer Geduld abgehandelt,
die im Gegensatz zum Vorgänger weniger faziniert, als erschreckt.
Der dreigeteilte Trauerkloss nimmt weder Gefangene, noch ein paar Zuhörer zum Lachen in den Keller.
Das Gesicht eines Albums fällt mit song-gegebener Ausstrahlung, doch hier liegt bereits alles am Boden:
Hoffnung, Träume, Wunsch nach Tageslicht und Abwechslung.
Das kann Freunde grabestiefer Ritualsklänge natürlich ungewollt glücklich stimmen, Anhänger der angeblichen Brüder im Geiste wie CULT OF LUNA oder ISIS jedoch eher ein Schulterzucken entlocken.
Dafür klingen SWITCHBLADE eben dann doch so, wie der Alltag es vormacht: Ziemlich eintönig und schwarzmalerisch.
(Trust No One Recordings)
:::
written for FUZE Magazine
leider offenbart diese besprechung die ganze inkompetenz und mangelnden sachverstand des schreibers…
die nennung von ISIS und CULT OF LUNA am schluß bringt den geschriebenen unfug dann zum traurigen höhepunkt.
Kommentar von Drone — September 18, 2009 @ 7:27