
Corvonism starts … Exotic Animal Petting Zoo follow [Stephen Carr].
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01] Music Of Alterity? …
Undergoes a change in music, transforms, evolves, etc…life changing!
02] Beware Of The Carr Brothers …
Total opposites…
These are dudes that don’t care about anything else but music, dudes that’ll sit and argue with each other all night and make each other cry until they can both agree to something that they both like.
03] Fucking Shoegaze At Saturdays Showcase …
You won’t figure out what the hell you are witnessing when you watch us.
04] The Summer Is Just A Fake Inside? …
Unfortunately the summer isn’t going as well as I hoped it would. Being not a full time band yet, forces me to go work, which I’m in Columbus, OH at the moment, and the other dudes are back home writing and waiting.
05] The Real Story About Evan Hunt …
This was a nice young man with some very well behaved friends who greeted us with a big smile on all of their faces the day we pulled up into their driveway.
Evan had very cool and sweet ideas to help us get situated with some photography ideas.
The day was very sweaty full of exploring vacant trashed houses. We had a blast though. His gf made us sandwiches. What a good group of kids. Our use of language may have offended them though… I was never too sure about that.
06] Today: Clean Up The Vocals …
That pretty much means, Stephen is out, Brandon you’re up.
06 1/3] One Hour In The Record Store …
Wow, that is something I haven’t seen in a real long time…a good record store.
Have to drive to the city for that shit, but when we do we spend quite a lot of time listening to records and trying to discover new music that doesn’t involve using the Internet for anything like that. We usually just …
07] Every Holy Day Is An Excuse To Sell A Miracle Of Light …
I need to be involved with a religious cult so I can make millions, lie to people and sell them some bullshit and not get taxed on it…yeh.
08] Finally (The) Rock Has Come To The Funeral Parlor …
I love the peoples elbow, I do it to random senior citizens I see at Walmart, which does IN FACT force them to go to the funeral parlor (I’m going to own one one day).
09] Speed Dating At The Crown Point …
Hahaha, thats really popular considering you see the same stupid people wherever you go, somehow you end up knowing everyone in this 40,000 populated city.
10] Moonshoes For Sale …
I’m about to sell my body for a price of a moonshoes.
11] High Five To Kevin Federline …
Popozao…wow, that song has for sure changed my life. Easily one of our best influences ever. Just watching KFed rock out to that song just makes me nut all over the place.
12] If Mediaskare Records Is Calling …
Hello? Oh HI! Mediawho? Can we have a booking agent now?
13] Three Existences Who Never Should Make Our Beds …
George W. Bush,
Dick Cheney,
Organized Religion.
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http://www.lastfm.de/music/Exotic+Animal+Petting+Zoo
http://www.myspace.com/exoticanimalpettingzoo
FAUST AGAIN
„The Trial“

Man reibt sich zu gerne an Randnotizen und den typischen Äußerlichkeiten. Beispiel hier: Der Bandname FAUST AGAIN bleibt unschön im Klang, das Artwork der dritten Scheibe macht eher Kopfschmerzen als Kopfnicken, und von dem landläufigen Unwort „Progression“ aus der Promoinfo kann man inzwischen auch nichts mehr erwarten. Dies alles könnte was aussagen, muss es aber nicht. Auf den Geschmack kommt man schließlich beim Essen, und so mutiert „The Trial“ plötzlich von einer eher uninteressanten Vorspeise zum empfehlenswerten Gericht des Tages. Der 1999 im polnischen Grudziadz gegründete Fünfer hat den klassischen Death- Metal zwar noch intus, die angepriesene Weiterentwicklung aber hörbar nachgeladen. Ja, DARKEST HOUR lassen mehr als einmal grüßen, doch dank der kurzen, aber teilweise mutigen Soundspielerein als Interludes, erkennt man den künstlerischen Blick über die zielsicheren Riffsalven auf der Mainstage des Pressure Festival hinaus.
(Bastardized Records)
written for FUZE Magazine

Die Vögel zwitschern gerne mehr als nötig durch Feld und Flur, welche Neuigkeit sich jedoch momentan baumgipfelwärts verbreitet, stimmt nachdenklich. Das kurzfristig populäre Waldschaf hat sich längst schon Richtung Dickicht verzogen um den alten Ruhm zu verarbeiten, setzt sich inzwischen jedoch vor allem für ein Recht ein, welches noch unklar erscheint. Die Mittel sind zumindest offensichtlich: Was das eine S im Wort Fressstreik zu viel scheint, frisst das wandelnde Stück Wolle momentan zu wenig. Eine Verbrüderung im Geiste mit den Milchbauern der Nation? Wird doch eher den überforderten Mitarbeitern der Kindertagesstätten gedacht, will das Schaf gar ein politisch schlecht einschätzbares Statement zur Lage um Opel setzen? MySpace streicht ab demnächst jede dritte Stelle, da kaut man doch gerne mal jeden dritten Tag am Hungertuch. Böse Zungen sprechen gar von Neid auf die inzwischen weltweit bekannte Schweinegrippe, welche der grauen Maus unter den Infektionskrankheiten, der Maul-und Klauenseuche, längst den Rang abgelaufen hat. Doch zwischen all den Spekulationen über eine politisch manifestierte Streiksituation, wird von Lifestyle-Kennern einem völlig anders gearteten Motiv Glauben geschenkt. Scary Skinny: der erschreckend dehydrierend anmutende Begriff Hollywoods. Thinner Is Winner? Das Schaf soll nicht nur mit akurat abgesensten Wollkleid jedem Windhund Konkurrenz machen, auch der Körperfettanteil sinkt angeblich deutlich. Will das Getier ab sofort dazugehören, oder mit dieser Taktik die kesse Mittelhufe in den weiter vorpreschenden Schönheitselan strecken. So eintönig das generelle Mäh, wer kann da die Absichten erkennen?
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HURRICANE FESTIVAL: SCHEEßEL: 19.-21.Juni 2009

Die liebgewordene Routine in drei Akten.
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Festivals sind und bleiben das, was du draus machst. Als sicher gilt auch 09 potentielle Gefahrenquelle Nr.1: das gute Wetter. Ohne das altbekannte Wechselspiel zwischen Sonnenbrille auf, Kapuze ab und Regenjacke an, wird ja auch kein Open-Air gemacht. Die heimliche Unwetterwarnung zum Sonntag scheint inzwischen Obligatum, das akute mitternächtliche Traktorrennen als Abschluss bleibt eben im Gedächtnis.
Hurricane-Ausgabe 13 war natürlich zahlenbedingt kein Unglückshappening, aber auch nicht das Manifest der Sensationen. Überraschung lauern da, wo groß inszenierte Festivals nicht sind, und so gab es drei Tage solide Unterhaltung, welche jedoch zweierlei offenbarte: Der Vorjahresrekord von 70.000 Besuchern wurde nicht annähernd geknackt, das Durchschnittsalter pendelte außerdem seit längerem wieder weit jenseits der Erstsemesterfete. Die Daumen-hoch-Neuerung war das Investieren in den Ausbau der sanitären Anlagen, so wenig gut gebräunte bzw. ge/bespritzte WC-Sitze wie dieses Jahr durfte man noch nie erleben.
„Legenden mit Leidenschaft“ sollte wohl inoffizielle Überschrift sein, war Scheeßel diesmal vor allem der Sammelpunkt alter Helden und fast vergessener Hymnen. Kraftwerk – für immer als Pioniere elektronischer Musik und anscheinend Ideengeber jeder dritten Band betitelt- lieferten musikalisch das Lehrwerk nostalgischen Futurismus und visuell effektiven Minimalismus. Alle stiltechnischen Hilfsmittel scheinen elitär gewählt und wohl geordnet, etwas schwerfällig für die von fiesen Trashbeats verkorksten Ohren vom Jetzt. Moby fand da schon deutlich mehr Massenanklang, schließlich sind „Lift Me Up“ oder „Why Does My Heart Feel So Bad?“ auch nach wie vor relevante Radio-Kost. Er gibt alles und sich selbst natürlich, das kommt an. Nick Cave hat seine Bad Seeds inklusive der klassischen Schwermut und euphorischer Melancholie an Bord. Das fließt nicht, das baut sich auf. Über das Comeback bzw. ein mögliches Album der Pixies verliert niemand mehr ein Wort, dass sie inzwischen einfach unregelmäßige Gäste der internationalen Bühne sind, wird wohlwollend hingenommen. Frank Black und Co. sieht man die Jahre und einsetzende Gelassenheit an, trotzdem wollen die Indie-Hits von vorgestern keinen Staub ansetzen.
Den Begriff „Crossover“ darf heute niemand mehr verwenden, dass Faith No More die Vorreiter waren, scheint dennoch bekannt zu sein. Letztlich ist Faith No More Mike Patton. Der aufgekratzte Derwisch im Zuhälter-Look will alles, nur keine pathetische Best-Of-Schau. Da wird geröhrt, gefeixt, gespuckt und letztlich immer wieder der Beweis gebracht, dass Herr Patton ordentlich einen sitzen hat. Das macht sympathisch und will unterhalten, den herrlich altbackenen Stakkato-Riffs ebenfalls sei Dank. Doch die richtige „Shitty Band“ zum Abdissen, lässt er dann doch außen vor. Social Distortion dagegen spielen leicht gehemmt, wie falsch angeschlossen. Mike Ness macht den Country-Punk-Rockabilly-Übervater in light. Die halben Lokalmatadoren Fettes Brot dagegen holen wieder ganz weit aus, diesmal unter der französische Flagge. Da mutiert selbst die ursprüngliche Elektrobratze von „Bettina, pack deine Brüste ein!“ zum lockeren Swingpop. Licht, Lichter und noch mehr: Die Nine Inch Nails warten wieder mit der Lightshow und dem glasklaren Sound der Woche auf. Für das instrumentale Können zwischen den Riffbrocken bleibt leider wenig Zeit, so wird es eben „nur“ die satte US-Rockshow. Was Disturbed noch existieren lässt, will niemand mutmaßen, die Lust am eigenen, überschaubaren Klangkosmos sollte es zumindest nicht sein. Die Band mit dem üppigsten Fundus, dem deutlichsten Ansturm und der höhesten Fanhörigkeit, schließt das Spektakel ab: Die Ärzte, die beste Band der Welt, laut Wikipedia. Weniger die Evergreens deutscher Popmusik, eher die ambitionierte Doppelhüpf-La Ola und der unglaubliche Massenwurf von Pfandbechern Richtung Bühne (für das Viva Con Aqua-Projekt) bleiben da in Erinnerung.
Was gab es noch? Einiges an weiblicher Bühnenpräsenz. Katy Perry ritt erwartungsgemäß den aufblasbaren Lippenstift und ihre Poprock-Hits. Lily Allen deckte den Etikettenschwindel der Saison auf, schließlich war das Outfit zwischen rosa Leggins, Kippe meets Bierpulle, Bauchfrei/Arschgeweih-Top eher Flop, dafür verpasste sie ihren seichten Hits stückweise eine Ladung Elektrounterbau. Der Mittelfingertanz war dann eher überflüssiges Rotzgören-Element. Die Ente schlechthin lieferte Duffy, die den sehr ausladenden Phrasierungen ihren kaum erträglichen Lauf ließ. The Asteroids Galaxy Tour wuselten irgendwo im gezügelten Zirkus der 70er umher, Ladyhawke eher abseits des zwingenden Songwritings. Im Bereich rhythmusorientierten Damenpops zeigte die Stockholmerin Lykke Li der Konkurrenz dann, was abseits von Autoscooter-Beats und breitbeinigem Image noch möglich ist. Der Song selbst steht im Vordergrund, ohne aufgesetzt feministische Messages.
Nicht weiblich, aber trotzdem ein Highlight: Jesse Lacey. Charisma kann man nicht kaufen, das hat man nicht bzw. ist Sänger bei Brand New. Die Editors wollen nach wie vor keine schlechten Auftritte bieten, Kings Of Leon dagegen den Beweis anstellen, dass man auch mit der Höchstpunktzahl Hüftsteife neues Teeniemagnet und Headliner werden kann. Progressiv ist das eine, im eigenen songwriterischen Anti-Konstrukt fest zustraucheln, nicht wirklich erstrebenswert, liebe Mars Volta. Ebenfalls in den langwierigen 70’s, nur mit mehr Glitzer und Pomp: Portugal The Man. Da heckten The Whip mit ihrem geradlinigen Nu Rave schon ohrentauglichere Kost, an der Gestik muss jedoch noch gefeilt werden. Zuviel poliert wird nach wie vor bei Keane, nett sind die kleinen Kopfkissen-Schmachter trotzdem. Spätestens mit Thüringens Aushänge-Liedermacher Clueso hat man dann aber den fleischgewordenen Schwiegermama-Auftritt livehaftig vor sich, den unverwüstlichen Poppunk-Tornado gab es mit Anti-Flag. Was jedoch die Friendly Fires da zurecht musizierten, darf gerne nachträglich noch eingereicht werden.
Inzwischen ist wieder Montag, alles vorbei. Im Norden nichts Neues, manchmal auch gut so, vielleicht im nächsten Jahr.
PS: Kämpferische „Die Mauer muss weg!“-Chöre und panisches Drücken plus Gedrücktwerden vor dem Colazelt hätte man umschiffen können, hätte man den zielsicheren Anlaufpunkt Tomte da spielen lassen, wo sie anscheinend hingehören.
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Rezept: Wodka Doppel-G.
Es ist Ende Juni, die Außentemperatur liegt bei über 24° Celsius, die Stirnen der Nationen tropfen, die Kehlen klingen heiser plus dehydriert, es lechzt alles nach einem kühlen Nass. Wo Cola und Eistee auf Dauer keine Erfrischungsrevolution mehr starten können, anscheinend niemand mehr auf seine Dosis Hochprozentiges verzichten möchte, kehrt ein neues Getränk schräg nach vorne Richtung Mixdrink-Olymp: Wodka Doppel-G.
Benötigt wird für eine Person:
+ ein sauber gespültes 250 ml Glas
+ 20 ml Wodka in Reinkultur
+ 230 ml Ginger Ale mit der Extraportion Ingwer
+ 10 hauchdünn geraspelte grüne Gurken-Scheiben
+ vier gut durchgefrostete Eiswürfel
+ für die Damen und die, die es gerne wären natürlich ein Strohhalm
+ Lust auf die alkoholische Wand kopfwärts im Teufel-komm-raus-Modus
Der Vorgang:
Das Glas nehme man aus dem Schrank bzw. der Spülmaschine und stelle es auf die Küchenarbeitsplatte. Man startet mit dem Obligatum des Getränks, dem Wodka. 20 ml dürfen im Glas landen, bei Bedarf auch unab/angemessen mehr. Die grüne Gurke darf je nach Können mit einem geeigneten Messer oder einer Gurkenschneide bearbeitet/klein gehäxelt werden. Danach wird Ginger Ale dem Glas zugegossen, die Eiswürfel eingeworfen und Gurkenscheibchen oben aufgelegt. Nun noch einen Platz zum Präsentieren der flüssigen Mischpoke suchen, ggf. auch zum Anbieten für mögliche Geschlechtspartner, über die Freshness erstaunt sein und den plötzlichen Knalleffekt genießen. Fresh 4 Fantasy!
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Corvonism starts … Ole Bjoern follows.

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01] Leaving High School, Entering … Metropolis. Leaving high school, often also means building a new foundation for yourself, leaving your teens and entering the 2. stage of your youth – and Metropolis is a word that symbolizes that for me.
02] Who Will Always Be Out There? … Aliens.
03] Beware Nintendo-Core! … Mario and Luigi with a bad ass metal guitar? No I am not getting that type of music.
04] The Life As A Longtime Journey … And it never stops – it just sometimes changes direction.
05] Seven Human Beings In One Room Means … A lot of partying and a lot great music. But also a lot of discussion and fighting – and in our case in also means a grand friendship.
06] With The Grammy In Hands … I start to dance, take an extra glance, at what I have achieved, and ask: „where to go now – what to reached?“
07] Electrojuice For Free … Is not possible – those guys have already gotten them selves a deal.
08] New Gang Of Robots … Is a new school rat pack of seven freaks from Denmark called Dúné.
09] To Keep The Lips Dry … STOP KISSING!
10] Five Facts That Prove Copenhagens Coolness … Are not existing. I am moving to Berling in two weeks because I am searching for something unique and special.
11] Windmachines … Is for boring popstars that need that „something“ extra to make an exiting – not something for soon to be rock stars
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12] He Built His Body On Rock’n Roll … And ended up not remembering anything.. If you forget the „real world“ you end up as a lonely rock n roll monster.
13] The Perfect Way To End The Show … Is with a happy crowd and a need to party – evenmore!
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http://www.myspace.com/dunesite
Brust raus, Fenster auf, Hemd ebenso: der Sommer winkt bereits überdeutlich in das Geschehen. Zeit und beste Gelegenheit um die seltsame Glaskugel zu bearbeiten, schließlich ist es unser aller Recht zu wissen, was von Juni bis Mitte September ansteht bzw. anzustehen droht. Augen auf! Wahrheitsgehalt liegt laut notarieller Beglaubigung bei bis zu 83,7 %. Frohes Sonnen und Sonnenlassen!

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ZWILLINGE (21.05.-21.06)
„Standing In The Punchline“
Mitmenschen: Du, als gerne gewähltes Opfer für leichte Intrigen und versteckte Boshaftigkeiten, darfst deinem Umfeld den Triumph nicht gönnen. Trotz Matsch von links und rechts musst du versuchen aufrecht zu bleiben, dich entrüstet säubern kannst du ja heimlich anschließend.
Finanzen: Angestachelt durch Unzufriedenheit und innere Wut bekommst du genau das, was dir im Grunde auch zusteht, nicht viel (aber zum Überleben reicht es).
Fazit: Kopf oben behalten, Fäuste weitestgehend zurückhalten, den Gepflogenheiten musst du diesen Sommer drüber stehen. Abhärtung soll ja wie Medizin wirken.
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KREBS (22.06.-22.07)
„Almost There“
Mitmenschen: Harmonie, ohne die Überportion rosa Schaum vor dem Mund. Glück, ohne in vierblättrigen Kleeblättern gebettet zu sein.
Finanzen: Kurz vor dem potentiellen Lotto-Sechser, zumindest auf der sicheren Seite.
Fazit: Auf dem Zweitsiegerpodest steht es sich auch ganz angenehm und es besteht noch immer Luft nach oben. Klasse, aber trotzdem ausbaufähig.
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Löwe (23.07.-23.08.)
„Keep The Streets Empty For Me“
Mitmenschen: Sind die Sonnenmonate über eher lästiges Beiwerk für dich, sie halten von Plänen ab und kosten Zeit, die du dir gar nicht nehmen kannst.
Finanzen: Zielorientiertes Handeln hat natürlich Vorteile, gut bestückte Kasse nach Feierabend z.B.
Fazit: Bevor andere dir im Weg stehen, lässt du die imaginäre Security walten, man muss doch auch mal ans ich und das Ende der Fahnenstange denken.
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Jungfrau (24.08.-23.09.)
„The Trip“
Mitmenschen: Die Sonnebrand-Saison als große Reise, auch eine Lösung. Bei dir dürfen alle mit einsteigen, wohin die Route geht, sogar mitbestimmen.
Finanzen: Was kostet die Welt?! Die Rechnung steht bei dir zumindest nicht auf dem Plan, man lebt und verprasst eben nur einmal.
Fazit: Roadmovies machen Spaß, das willst du beweisen- ziemlich erfolgreich sogar.
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Waage (24.09.-23.10.)
„Epilepsy Is Dancing“
Mitmenschen: Bekommen von dir lediglich das wild wuselnde Abziehbild mit, bist du nämlich alles zwischen aufgedreht und auf Hochtouren. Große Konversationen bleiben demzufolge aus, der schnelle Spuk für zwischendurch ist dennoch drin.
Finanzen: Geld ist da, wo du nicht bist. Liegt jedoch nur an deinem ausladenden Konsumverhalten, was leere Geldbörsen geradezu herauf beschwört.
Fazit: Du als Streif am Horizont, ein schönes Motiv. Vom gewollten Chaos weißt du im Herbst zwar kaum noch was, dein Muskelaufbau und gewonnene Kondition werden es dir jedoch nachhaltig zeigen.
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Skorpion (24.10.-22.11.)
„Heads Will Roll“
Mitmenschen: Müssen sich anschnallen und ggf. einen Nackenschoner als Prophylaxe tragen. Du fährst alles aus: Krallen, Schlagringe und manchmal sogar barbarische Emotionen, die was mit Zuneigung zu tun haben sollen.
Finanzen: Sind dein Problem und gehen niemand etwas an. Dass es kohletechnisch etwas mau ausschaut, darf dein Umfeld jedoch nicht mal ansatzweise bemerken. Hilfsbedürftig sind ja eh lediglich die Anderen.
Fazit: Der heiße Pfad, auf welchem du wandelst, soll einem Cagefightground gleichen. Da gehen Bekannte in Deckung, Freunde vielleicht sogar außer Reichweite. Könnte ab spätestens September zu einem daraus resultierenden Problem mutieren.
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Schütze (23.11.-21.12)
„Brother Of Sleep“
Mitmenschen: Nehmen zwischen Eislecken und Sonnenbrand von dir wenig Notiz, hälst du dich ja aus allem Erdenklichen raus. Du stehst nicht nur neben dir, sondern anscheinend stets mit einem Bein im Bett und Delirium.
Finanzen: Geld kann man zusammenhalten, du bist der beste Beweis. An Sparen verlierst du keinen Gedanken, an unnütze Ausgaben im lauten Draußen aber schon.
Fazit: Schlafes Bruder? Zumindest verhälst du dich so apathisch, dass dich der fallende Sack Reis in China dezibeltechnisch übertrumpft.
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Steinbock (22.12.-20.01.)
„One Minute Dream“
Mitmenschen: Können diesen Sommer Inspiration sein, heimliche Ideengeber für deine Existenz im Übermorgen. Du umgibst dich offensichtlich wohlwollend mit ihnen, bist aber innerlich zu gerne mit dir und deinen Plänen beschäftigt.
Finanzen: Liegen weiter Minusbereich, doch du siehst ein Licht am Ende des Sommers. Dies ist und bleibt aber ein Thema unter Ausschuss der Öffentlichkeit.
Fazit: Heute eine minimale Eingebung, morgen ein kleines kreatives Sprudeln. Mache das alles nicht ausschließlich mit dir im kalten Kämmerlein aus, die Umgebung wird es dir danken.
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Wassermann (21.01.-19.02.)
„Green Meadow Island“
Mitmenschen: Sind bei dir willkommen, jedoch nicht von Nöten. Schließlich kannst du die Sommermonate samt Buch, Musik und kühlem Getränk der Wahl auch ohne Anhang verbringen, da musst du dich auch nicht nach fremden Wünschen richten.
Finanzen: Geldsorgen fallen weg bzw. ist das einfach kein Thema für dich, dafür ist dein Wunsch nach Konsum und Massenveranstaltungen viel zu gering.
Fazit: Du willst die Sommerzeit ohne Stress und allgemeine Aufruhr erleben. Ein grüner Fleck zum Zurückziehen und das gemächliche Hier und Jetzt-Genießen, nach mehr steht dir meist gar nicht der Sinn. Entspannend, für manche eher unspannend.
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Fische (20.02.-20.03.)
„Tonight I Will Retire“
Mitmenschen: Du gibts deinem Umfeld Rätsel auf, wirfst offene Fragen und ungelöste Situationen in die Sommerräume. Unverständnis bedeudet nicht gleichzeitig Rückzug, was dich im Nachhinein etwas irritieren könnte. Alle erwarten die plötzliche persönliche Offenbarung, welche aber ausbleibt.
Finanzen: Ein Auf und Ab der Kontoverhältnisse. Zwei Wochen wird die Kohle nur so zusammen gehalten, dann wieder rausgehauen, als ob es keinen Dispostopp gäbe.
Fazit: Ein kryptisches Stück Fleisch scheinst du zu sein, mit Schwankungen und Wendungen, die du selber nicht nachvollziehen kannst. Der große Bäng! bleibt wahrscheinlich trotzdem nur in der stetigen Andeutung.
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Widder (21.03.-20.04.)
„How Your Heart Gets Thrown“
Mitmenschen: Was soll die Mehrzahl? Dir genügt die Saison über lediglich eine Person. Wenn du ehrlich zu dir bist, weißt du auch wer gemeint ist bzw. sein könnte. Doch zum großen Herzclash gehören bekanntlich zwei Personen, also ist Initiative angesagt.
Finanzen: Wenn man rosa-rot vernebelt wird, fällt ein realistischer Blick auf den Kontoauszug eher schwer. Das kommende Loch im Geldbeutel kann ja im Herbst wieder ausgebügelt werden.
Fazit: Summer Of Love war also Anfang der 70er? Sicher nicht, wenn man nach deinen emotionalen Gegebenheiten urteilt. Dass da nicht alles glatt und kantenfrei verlaufen wird, ist absehbar, jedoch nur ein Schönheitsfehler auf der ansonsten netten Reise durch die Schönwetterzone.
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Stier (21.04.-20.04.)
„We Were Friends“
Mitmenschen: Eine gute Freundschaft könnte ihren Abschied feiern. Was im ersten Moment als unaufhaltbar und vielleicht sogar notwenig ausschaut, entpuppt sich im Rückblick als der Fehler des Sommers. Gefühle zeigen und Gedanken weitergeben könnte vorbeugend eingesetzt werden.
Finanzen: Bleiben auf dem Niveau der letzten Monate, keine großen Anschaffungen, also keine erheblichen Verluste. Sparen wäre ab demnächst jedoch angebracht.
Fazit: Augen auf beim Freundschaftsverlauf! Das alltägliche Hinnehmen von absehbaren Veränderungen könnte dir ordentlich das Genick brechen, und mit dem liegt mit bekanntlich für länger im Krankenbett.
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Bei individuellen Fragen oder Auffälligkeiten ist die 24h-Kugel natürlich auf Standby! Helfen ist keine Glückssache, sondern corvonistische Selbstverständlichkeit, vorerst auch noch kostenfrei.
AUFSTIEG & FALL:
Sie saß mit entsetztem Augenpaar im Halbdunkeln.
Was geschah da bloß, was tat sich direkt vor ihr auf?
Ein Szenario, welches sie bereits in der Vergangenheit beim Hörensagen von sich wies,
schließlich lebt es sich angenehm als Tochter von Traurigkeit und beste Freundin der grauen Maus.
Der Frustgewinn ihrerseits stieg an, ihr Blick wuchs parallel,
das war mehr als ein Kampf zwischen Schocken und Schockenlassen.
Würde dieses aufkeimende Objekt gar gleich etwas freilegen bzw. noch mehr Raum einnehmen wollen?
Sie ballte endgeistesgegenwärtig die Hand zur Faust und schlug mit Ruck und Wucht darauf ein.
Statt einer fiesen Fontäne als Spontanreaktion, implodierte die Gefahrenquelle abrupt.
Dann fuhr es ihr urplötzlich wie ein Slogan durch das Kleinhirn: Gefahr gebannt, aber Gefahr verkannt?
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LIMP BIZKIT: HAMBURG: STADTPARK: 09.Juni 2009

Was Abstand alles bewirken kann.
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Als „Behind Blue Eyes“ 2004 straight Richtung Nummer 1 der deutschen Singlecharts schoss, war es um die Coolness und musikalische Relevanz der Band eigentlich schon längst geschehen. Das Ansehen war genauso am Bröckeln, wie auch die Zukunftsaussichten, schließlich lag das Millenniumsphänomen New Metal bereits apathisch zuckend am Boden. Rote Kappen, springende Mittelfinger und psychotisch gaffende Mimik im Hip-Hop-Outfit waren inzwischen das Gegenteil von up-to-date. Wes Borland machte mit offensichtlichen Seitenhieben auf seine eigene Vergangenheit und Fred mit einer völlig deplazierten EP, das Ende von Limp Bizkit deutlich.
In Zeiten, in denen sich jedoch von Faith No More über Alice In Chains bis hin zu den Guano Apes alles reformiert, was ein potentielles Retro-Festival besetzen könnte, war es nur eine Frage der Zeit, wann Jacksonville, Florida sich zum Comebackreigen gesellt.
„Limp Bizkit will live forever!“. Drohung oder Ansage nach 90 Minuten im grünen und dicht besuchten Stadtpark der Hansestadt? An Spekulationen wurde im Vorfeld der anstehenden Livekonzerte in Originalbesetzung schließlich nicht gegeizt. Lediglich finanzkrisenbedingte Zweckbeziehung oder tatsächlich spielfreudiges Wiedersehen?
Ach, ein Treffen mit Homies, Nookies und all den Fuckers, die anscheinend nur auf einen erneuten Crossover-Supergau gewartet haben. Es will einfach alles passen: ein extrem lässiger Fred Durst, der zwar leicht hüftsteif bzw. to-cool-for-school rüberkommt, dennoch die sympathische Frontnase mit Fannähe in Baggies mimt, die Jonathan Davis nie sein wollte; ein zünftig gefeierter Wes Borland, welcher die obskure Kreuzung aus Black-Metal-Monster und Dandy-Schaf gibt; schließlich aber die Stimmung, die dank der Greatest Hit(z)s-Setlist genau da liegt, wo oben ist. Es rollt, knackt und groovt überzeugend und souverän wie 2001 zuletzt. Große Experimente bleiben natürlich außen vor, die Handvoll Rückkehr-Konzerte sind letztlich mehr erneutes Statement als notwendige Wiedergutmachung. Das nächste Album darf folgen, die Krise überstanden, die Fans wieder hungrig. Red-Cap, you did it!
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DREDG: HAMBURG: GROSSE FREIHEIT 36: 08.Juni 2009

Leider tatsächlich ein paar Informationen zuviel.
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Im Laufe eines Lebens überfallen einen immer wieder Ereignisse, die man lieber ausklammern möchte: Das Realisieren, dass die eigenen Eltern nicht unantastbar sind, dass die Existenz doch kein komplettes Quiz ist, dass Freundinnen potentiell zum Fremdgehen bereit sind, und dass die Lieblingsband inzwischen nicht mehr die Lieblingsband ist.
Letzteres ist allein deshalb schon besonders schwierig, da doch all die voran gegangene Identifikation, die miteinander verbrachten Stunden und die innere Begeisterung plötzlich im Wind verweht, wertlos scheint und man genau da ist, wo die nun feiernde Meute heute nicht sein kann und möchte.
Runtergebrochen auf die Frage, ob das da vorne ein schlechtes Konzert oder man selbst einfach am falschen Ort war, lässt sich nur eins sagen: Dredg sind nicht mehr Dredg bzw. waren Dredg nie diese Dredg?
Die Antwort lässt sich natürlich nicht ausschließlich mit den offensichtlichen Fakten beantworten: MTV hat ihnen eine eigene „All Eyes On …“-Kampagne geschenkt, VOX fährt ihre aktuelle Single als Filmtrailer Richtung Radioprogramm, die einschlägig ausschlägige Musikpresse featured bis zum Umfallen und aktuelle Interviews lesen sich ungewohnt abgeklärt bis steril.
Doch sind dies nur Randnotizen, schließlich pisst 2009 niemand mehr glaubwürdig Richtung Mainstream. „Schöner werden die aber auch nicht mehr“ schießt es frech aus dem Mund eines weiblichen Fans (?) aus der hinteren Reihe. Lässt man die körperlichen Oberflächlichkeiten der Band mal außen vor und betrachtet sich das Songwriting und die Livedarstellung 2009, lässt sich zumindest eindeutig einstimmen.
Feinschliff ist das Eine, banale Emotionsstrudel das Andere. Erschreckend luftige Arrangements treffen auf den inoffiziellen Kompost des gestapelten Balladenschmocks. Gitarrenriffs werden als Alibi kurzfristig eingereicht, um die drum herum gebastelten Progpop-Schmachter in Ansätze von Rockformat zu stecken. Natürlich ist das ausgeklügelt, der Effektmaschinerie sei dank auch nett verspielt und hyperprofessionell, aber dermaßen blutarm, dass rückblickend die rohe Unfertigkeit von „Leitmotif“ wie schlechtes Mittel zum Zweck wirkt. So nostalgisch verklärt es auch gerne klingt: San Francistos kreativsten Tage sind gezählt, es sei denn man wartet zum samstäglichen Dancefloorbumms im Anschluss an das käsige „Human“ der Killers auf den Tonbruder im Geiste „Information“. Dredg haben sich ihrer eigenenen Geheimnisse beraubt und dürfen vielleicht sogar stolz darauf sein.
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Corvonism starts … The Ocean follow.

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01] Music Is Distraction But …
There’s no „but“ except for that, it’s a very nice distraction.
02] The Admission For The Collection Ends At …
I have no idea. häh?
03] Killed By The Octopus Part III [Extended Edition] …
Octopi are nice, gently creatures. Except maybe sometimes, on stormy nights, when legions of them, looking like ravens at a distance, hover above the clouds, moving penderously towards the cities of men, their mission to warn them to change their conduct.
04] Keep Martin Kvamme …
Busy. Yes. That’s what we’ll always do, cuz he rules more than anything else on this world, except peanut sauce. Problem is only that he’s too busy himself, designing airplanes. So when you see Aeolian-style illustrations on a delta plane, you know where it’s coming from.
05] Berlin At Night …
Is wild. Even wilder in the early morning or afternoon. I love getting up early on Sunday morning to go to Bar 25 at 10 AM and watch all the drug victims chill out there on the swings below the trees on the river. Berlin is not a metal city at all, it’s a techno city, but I dont care as I am not really interested too much in contemporary metal myself anymore.
06] Next Frogdriver Please … -
07] Time For Evidence: Black As A Man’s Heart …
We’re all black inside. Red is just a fiction. Cut open your fellow man and you will see.
08] The Stage Is The Limit …
Bullshit. The back wall of the room is the limit, or the length of my guitar cable, but that limit will cease to be when I finally get a wireless system any day. I like to confront people with the wood of my guitar, so off stage action is pretty common at an ocean show.
09] Hydrophobia …
Nothing that I have ever experienced, not even when diving with bullsharks in Belize’s blue hole. Water is my medium, I feel as comfortable there as on land, sometimes more. Shame I wasn’t born with gills.
10] Fight Club Dilemma …
„the things that you own end up owning you“.
11] Maldoror VS. Mordor …
Maldoror would have probably felt pretty comfy there, watching the legions of winged octopi from the Mountain Ridges, closing in on the inhabitants of the land, which cant escape.
12] www.necrobabes.com …
A website about fantasies of killing women for sexual gratification. There are mostly comic illustrations on that website about women being haltered, electrocuted, decapitated, with men standing around them raping them or masturbating. It’s really nasty. The lyrics to that song make direct references to that website. It’s a song about power, in its purest form. About how permanent exposure to sexual stimuli, to beautiful bodies on billboards and on tv, cripples our desires and inevitably leads to sexual frustration, and how sexual frustration leads to the quest for power, as compensation for frustration, and to the will of using force. That scheme is true not only for sexual frustration and sexual violence, but for any type of frustration and any type of violence, so the song is basically just a metaphor for a larger mechanism of human behavior.
13] The Art Of Leaving …
Oh yes, very important. To leave it all behind and disappear for a good month or three is my fuel for life. I have been travelling a lot with and without the band , I need to get away from it all every now and then in order to refill my tanks. If i wasnt doing that I’d go crazy.
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http://www.theoceancollective.com
http://www.lastfm.de/music/The+Ocean
http://www.myspace.com/theoceancollective
Juni 2009

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[IN]
! Skandinavische Waldbutzen] Irgendwo im tiegfrünen Outback, da wo der Wolf mit dem Elch, inklusive Forellenteich, Steingrill und hofeigenen Gärtner ohne Scham und Charme.
! Überredungskünstler] Das sind diese Mitmenschen, welche aus unentschlossenen und ambivalenten Existenzstücken im richtigen Moment doch noch halbe Macher formen.
! 80er Jahre US- Comedy-Humor] All die vorrausschaubaren Halbgags und Plakativkalauer sind wieder im Kommen, gerne in übertriebener Rollenverteilung.
! Mitternachtsmahl] Nach der Spätvorstellung isst es sich zwar stoffwechseltechnisch eher ungünstig, dafür aber angenehm vernebelt, querbeet und ungeniert, solange der Tisch schlecht beleuchtet ist.
! In Situationen geraten] Dubiosen Verläufen im Alltag sollte man nicht aus dem Weg gehen, sich nachher aber auch nicht beschweren.
! Druckbetankung] Zeit ist Gold, trinke wer kann, z.B. Wodka GG: Wodka, Ginger Ale, Gurkenscheiben, Eiswürfel. Auf dem Papier mehr Flop, im Rachen dann unangefochten Top, gerne auch als Wodka 2 Sleep.
! Terassen/Hacienda-Sitzungen] Weniger als Sammelplatz kommunikativer Nichtigkeiten, eher zum Auftanken und geistigen Abtauchen in Medium und Kaltgetränk der Wahl.
! Gefälligkeiten] Kleine Dienste erhöhen das Freundschaftsvermögen. Ob nun Wäsche zusammenlegen, Botengänge oder ‘ne amtliche Kopfwäsche, alles geht und freut.
! Informationskanäle] Wenn der Player hakt, mal auf Radio Info & Co. schalten. Macht nicht dümmer und verhindert die Verbreitung der öligsten Hits der letzten drei Jahrzehnte.
! Merchandise] Irgendwo muss die Kohle ja hin, sind es halt die leeren Kassen der ein- und ausschlagenden Musikgruppen von Jetzt.
! MuhMuh-Eis] Direkt vom Euter in den Frostzustand und zwischen zwei Cookiescheiben gepackt, fertig ist der kalorienintensive Genuss für das sonnige Zwischendurch.
! Kurztrips ins Nachbarland] Der Balkon ist platzbedingt schnell abgekrabbelt, da lohnt sich ein abruptes Stelldichein ein paar wenige Fahrstunden entfernt.
! Seltsame Kunststücke] Selten: Panflöte auf der Bierfalsche blasen. Heißer Kandidat für beste Idee Deutschlands.
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[OUT]
? Neue Anordnungen] Oft nicht nachvollziehbar, da wenig durchdacht. Im Bedarfsfall mal Regeln, Beine und Herzen brechen.
? Planungsdefizite] Noch zwei Stunden bis Abfahrt oder lediglich ein 3/4 Sixpack im Kühlschrank bedeuten nicht den sofortigen Untergang bzw. schnelles Umdisponieren.
? Schüttelfrust] Klirrende Gelenke und absterbende Organe gehören in die Chirurgie.
? Gruppenfotos] Böse Zungen nennen das versammelte Scheiße, Realisten gestellte Kollektionen.
? DAU] Dümmste anzunehmende User.
? Wiederholungen] Nerven, nerven, nerven …
? Gewalt an Gebrauchsgegenständen] Wenn jemand für nichts verantwortlich gemacht werden kann, dann sind es Spülmaschinen, Saftpresse oder Fernbedienungen, es sei denn …
? Kinderfotos im Web] Machten sich nicht grundfrei bisher im Familienalbum am besten.
? Alte Wunden] Sind die verkappten seelischen Bluteimer.
? Unpassende Filmbesetzungen] Jeder spielt nur eine -wenn oft auch untergeordnete- Rolle. Zu oft leider die falsche bzw. genau diese dann holprig und wenig kredibil, und das auch noch gegen Entgeld.
? Edding-Paintings] Wo Piercings und Brandings ihren Effekt verloren haben, schockt es sich mit eindeutig zweideutigen Slogans und Grüßen auf Nacken, Wade und Brust wohl derzeit am perfidesten.
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SIESTA FESTIVAL: HÄSSLEHOLM: SCHWEDEN: 28.-30.Mai 2009
Die wahrscheinlich längste Abi-Vorfinanzierungsparty Schwedens.
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Man stelle sich vor, es wäre Schulfest in einer südschwedischen Provinzstadt und alle sind sie da. Der coole Ole von der letzten Bank, die expressive Anneke aus dem Busch und all die anderen, die man sonst nur zwischen Pausenhof und Erstsemesterparty auf einem Haufen zu sehen bekommt. Ach ja, dazwischen spielen dann auch noch einheimische bis international angesehene Bands, die dem Spuk zwischen eng geschnallter Leggins, rosa Plastikbrillengestell und durchweg beschrifteter Hautareale, den passenden Soundtrack bieten bzw. die Krone aufsetzen.Mit dem sympathischen Flair eines durch Jugendclubhände organisierten 3-Tages-Events zum Anfassen und Fassenlassen, hebt sich das Siesta! eindeutig vom deutschen Gleichschaltungskonzept der Marke Hurricane oder Highfield ab. Statt auf Teufel komm raus so viele Big Names wie möglich einzukaufen, setzt Hässleholm überwiegend auf ausgewogenes Kulturgut aus schwedischer Herstellung. Und um Feld und Wiesen der Region zu schonen, findet all das dort statt, wo es vielleicht auch hingehört: in das Stadtzentrum.
Entdecken gibt es neben dem abgegrenzten Alkoholbereich musikalisch auf drei Bühnen so einiges.

Die Damen regieren bekanntlich längst schon das Ruder der Independent-Szene. Adiam Dymott z.B. stellt die leibhaftige Antithese zur Behauptung auf, Poprock mit Frau am Mikro schiele generell gen Belanglosigkeit. So dürfen rundum sitzende Radiohits klingen, bitte auch bald überregional. Anna Ternheim hat den Begriff Rampensau für sich zwar nicht mal teilweise gepachtet, braucht sie für das souveräne Singer/Songwriter-Set aber auch nicht. Der luftige Pop klingt und steht gut. As In RebekkaMaria sind spätestens seit dem offiziellen Ende von Lampshade dermaßen ambitioniert im Auftrag quietschbunter Electropop-Unterhaltung unterwegs, dass man sich bei Anfeuerungen wie „All you boys, shake your ass!“ kaum noch an die elfengleichen Dickichtpreisungen von einst erinnern kann oder mag. Da helfen nur noch die tanzenden Bären im Doppelpack. Frida Hyvönen sitzt sicher am Klavier, bearbeitet dies auch genauso geschmeidig, wie ansonsten Sahnetörtchen oder traurige Hengste auf den Promobildern der Vergangenheit. Noch mehr Grand Dame war nur Jenny Wilson. So groß ihr Hut, so abwechslungsreich ihr Repertoire. Da war der Bogen zwischen Handclap-Indiepop und Semi-Chanson schnell gespannt.

Die üblichen Verdächtigen spielten auch ihr teilweise übel bemächtigtes Set. Mando Diao wollten anscheinend auf Sparflamme laufen, da wirkten selbst Hits wie „Gloria“ recht blutarm. Dass Brian Molko die Haare wachsen lässt, bedeutet nicht parallel eine steigende Relevanz Placebos. Trotz neuem Drummer wirkt das Programm unterkühlt und steif. Da dürfen die Franzosen von Phoenix Hochmut spielen wie sie wollen, besser macht das ihren Lounge-Indiepop auch nicht, doch die Masse mag ja Mittelklasse. Von The (International) Noise Conspiracy ganz zu schweigen. Dass ihnen an der Neudefinition von Härte nichts liegt, ist bekannt. Dennoch hatte niemand diese 60’s -Hochzeits-Rock-Darbietung verdient. Da waren Alesana aus North Carolina mit ihrer unglaubwürdigen „Pop Sucks!“-Parole fast witzig, auch wenn Justin Timberlake auf Screamo nicht funken wollte. Bizarr wurde es spätestens bei Dag För Dag. Stelle dir eine Musiklehrerin in ihren frühen Vierzigern und einer ausufernden Experimentalphase in barfuß, mit Haarband so rot wie der Lippenstift und einer begrenzten Spielfertigkeit vor. Kennt jemand Kleerup? Ja, den schwedischen Top-Produzent und gleichzeitig enttäuschesten Liveperformer. Wenn es um drögen Electro mit gefühlten 76,4 BpM geht: Kleerup fragen.
Die Überraschungstorten der Tage waren rar gesät, aber umso einprägsamer. Die Junior Boys kamen lässig und angenehm, den verspielten Klangflächen und der Samtstimme sei Dank. I Are Droid dürfen ab sofort die legitimen Editors-Nachfolger spielen, Wrestling With Angels bei Jeniferever zum Kaffee vorbei schauen und Jonathan Johansson weiter auf Bruce Springsteen machen.

Die Abschüsse kamen stets zum Schluss. Sonic Youth könnten teilweise die Großeltern der Festivalmeute sein. Und weil man sich nach Mitternacht von denen nichts sagen lassen will, haut man lieber ab- so passiert. Lag größtenteils auch an der Klimalage, welche das Gegenteil einer Wärmflasche sein wollte. Cult Of Luna schleuderten Freitag Abend die geballte Faust auf alles was zwischen Metro und Retro wuselte. Perfekter als mit einer leider zu kurz geratenen Sludge-Einlage konnte man die Unwissenden nicht verstören. Was Chaos angeht, können nur The Horrors mit ihrer Psychopunk-Gossipe noch eine Schippe drauf legen. Wer nun genau sagen kann, ob das wackelnde Ereigniss der letzte Mist oder total geil war, bekommt ein Shirt für lau. Für den Eintrag als obskurster Festivalabgang reicht es vorerst allemal.
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