Es ist gegen 21 Ihr in einem gerne bis notgedrungenerweise besuchten Discountkonsum. Die gut gelockte und ebenso gut gefütterte Kassiererin grinst quer über ihren Arbeitsplatz. Ein Mann mit einer geröteten Nase und sichtbar scheufreier Auftrittsweise entert das Artikellaufband.
ER: Haben sie Zigaretten, die leicht sind?
SIE: Ja, Leichte haben wir da. Wie die schmecken, kann ich ihnen aber nicht sagen. Die haben aber einen weißen Filter.
ER: Ja, das ist doch gut.
SIE: Die sehen zumindest fluffig aus.
ER: Fluffig?
SIE: Naja, ganz fluffig.
ER: Wie ‘ne Schwuchtel?
SIE: Ja ja ja, haha. Wie eine Schwuchtel.
ER: Wie der Lorenzo, die aus’m Dschungelcamp.
SIE: Da muss man aber mal sagen, dass der als Frau besser aussieht als wie als Mann.
ER: Das sehen wir Männer ja anders.
SIE: Muss jeder ja selbst wissen. Schnipp-Schnapp, Schniedel ab, haha. 3€ blablabla.
ER: Sie sind witzig, passen hier gut rein.
SIE: Muss ja sein.
ER: Sonst alles schon so ernst.
SIE: Tschüüüß!
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in der zeit hättest du ja irgendeinen kassennahen artikel klauen können. vielleicht batterien oder alte schokoweihnachtsmänner.
naja, ist jedenfalls schön, wie wir beide bedeutungen von „fags“ hier in einem dialog kontrastiert bekommen.
Kommentar von olli. — Januar 28, 2009 @ 7:33