
Alles spuckt schon vorzeitig auf die anstehende Indoorsaison, dabei hat dieses Leben und Lebenlassen hinter der Eingangstür doch so manche Vorzüge.
Die so genannten Drinnis, welcher der Existenz in den vier Wänden nicht unbegründet mit Leidenschaft frönen, sind schon jahreszeitenbedingt wieder auf dem Vormarsch.
Hier folgt die Latte an Pro’s zum Überzeugen:
PRO DRINNI:
- man ist fast ausschließlich sich selbst ausgeliefert, ergo: abgesehen von Autoimmunerkrankungen kann vorerst nicht viel passieren
- Laune an wetterlichen Gegebenheiten anzupassen ist überflüssig
- akute körperliche Betätigungen wie Flucht oder Angriff sind nahezu auszuschließen
- Hyperaktion der Sinne durch zuviele eintreffende Eindrücke und Reizbestückung
- man weiß nicht, was man verpassen könnte
- Aussehen ist relativ
- durchgehend Stromanschluss für mögliche Nutzung virtueller Medien verfügbar
- kommunikative Dysbalancen liegen im Dunkeln
- alltägliche Abläufe sind besser zu koordinieren und gewährleistet
- der Begriff Haus- und Kammermusik trägt neue Bedeutung
- O2-Zufuhr kann selbstständig geregelt werden
- Hund/Knochen-Zusammenhang kann gut gelebt werden
- keine Scheiße am Schuh, keine unfreiwillig feuchte Unterbüchs, kein Schlagabtausch der non-verbalen Art
- Stille ist Freund bzw. zweites Ich