Eisscholle auf Kuschelbett.
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ALASKA IN WINTER: DANCE PARTY IN THE BALKANS:
REGULAR BEAT: 2008:

Sonntage sind ein ewiges Gräuel.
Man kann ihnen kaum aus dem Weg gehen, selbst wenn man die effektiv aktive Zeit ordentlich nach hinten schiebt.
Und ist man dann doch im Hellen auf den Beinen, plagt die große Frage: Was tun, mit dem gebrochenen Tag?
Zum Kaffee zu Oma- zu großes Projekt, zu einseitig.
Zum Bilden in die lokalen Kulturschenken- zu weit, zu teuer.
Zum Stöbern in der Natur- zu casual, zu gefährlich.
Ach, dann eben einfach in den eigenen Wänden bleiben und zu der familientauglichen Mische aus all dem greifen, ohne überflüssigen Aufwand.
> Alaska in Winter < musizieren sich so herrlich leichtfüßig und charmant irgendwo am gemütlichen Kaffeetisch vorbei, biegen an den verlorenen Seitenstraßen der Metropole ab, um schließlich die ruhende Waldlichtung zu erreichen.
Von wegen frostig kalt, das wärmt und deckt zu. Nur an fremdländische Tanzabende will das alles eher weniger erinnern. Dieses liebliche Dutzend fungiert dann doch mehr als Begleitpassagier durch die sonntägliche Tristesse mit all den leise schwebenden Fragezeichen.
(? ? ?)