C. aus L.

01] Vorglühen aber…
Klar!!! Wann ist endlich Wochenende? Gib schon mal die Pulle her!!!
02] Der Tanz = das Idiotenfest?…
Kommt immer drauf an. Sehen und gesehen werden, ist ja meistens das Motto. Wen’s glücklich macht?! Die Hauptsache ist, Spaß haben! Mit genügend Alkohol lässt sich fast alles ertragen.
03] Zuviel Strandgeflüster macht…
Lust auf Meer!!! Ab in Süden… Sommer, Palmen, Sonnenschein was kann schöner sein?…
04] Boys of summer…
Na wo sind sie denn??!! Hab keinen gesehen!!!
05] Alles über 1,65m…
Sind Riesen. Wie ist denn die Luft da oben?!
06] Wenn mein Portmonee sprechen könnte…
Dann würde es sagen: „3,2,1 meins… Einkaufen macht glücklich! Aber nicht immer sooooo übertreiben!“
07] Booyaka!…
Tu was Du willst und genieße dein Leben!
08] Der Schnellsprechrekord…
Hat jemand schon mal nen Knoten in der Zunge gehabt?! Also: „Es klapperten die Klapperschlangen bis ihre Klappern schlapper klangen!“
09] Diagnose: Gehirnerschütterung…
Ein Schlag auf den Hinterkopf fördert das Denkvermögen.
10] Das Leben als Märchen…
Sehen. Märchen sind immer irgendwie grausam, auch wenn am Ende alles gut wird. Es war einmal… und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute… Sie erteilen uns eine Lektion.
Wir treffen Entscheidungen, machen einige Fehler, lernen hoffentlich daraus und wachsen mit unseren Aufgaben. Jeder von uns hat es selber in der Hand. Da gibt’s ein paar Parallelen.
11] Selbstportraits…
Geben nur einen kleinen Teil von uns selbst wieder. Denn wer gibt schon offen zu wie er/sie wirklich tickt??
12] Danger! Danger!…
In Deckung, the Chaos-Queen is coming!
13] Wo ist denn hier der Ausgang?…
Diese Frage stelle ich mir andauernd!
__________
?
Augen auf!

Alle potenten bis potentiellen Antworten bitte in den imaginären Schlitz schieben, danke.
Singles verkaufen sich immer schleppender, die Anzahl der menschlichen Einzelgewächse steigt dagegen rapide an.
Das Projekt > Beziehung < verkommt zum verwischten Wort an der Tafel: Verabscheut, gefürchtet und belächelt. Flexibel sollen wir alle sein, multifunktional agieren. Inwieweit sind wir dazu im Stande? Nun, den Stand der Dinge gibt es hier. Das ehrliche Dutzend zum Thema: Bist du beziehungsfähig?

01] 1+1= ?
A: Einer zuviel.
B: Das wohl(er)e Übel.
C: Die vielleicht einzig funktionierende Rechnung.
02] Wenn schon verliebt, dann…
A: Richtig. So mit saftigem Herzpumpen, fliegenden Küssen und all dem rosa eingefärbten Miteinander.
B: Soll es auch für länger sein.
C: Bitte mit fiesen Talfahrten. Ich als Wahl- deine Qual.
03] Anziehend ist…
A: Viel Haut in kurzer Zeit.
B: Anstand durch Abstand.
C: Dieses dezente Knistern zwischen den Zeilen.
04] Die Verteilung der Freizeit gestaltet sich etwa so:
A: 90 % Date- Alarm, der Rest dann Erholung davon.
B: Vorbereitung auf die anstehende Arbeitsphase, Erledigung von Tätigkeiten zwischen Haushalt und Rechnungsordner und was alles so anfällt.
C: Da bin ich Mensch, da will ich’s sein- allein.
05] Worte, die man dir gerne nachts zuflüstern dürfte:
A: Mit dir bleibt die Welt stehen.
B: Schlampe, Drecksau- ich hoffe, es geht dir schlecht.
C: Manchmal möchte ich schon mit dir…
06] Heute: Sport, und zwar:
A: Fingerskaten.
B: Tischtennis (chinesisch).
C: Joggen.
07] Eine Beziehung basiert auf…?
A: Vertrauen, Respekt und mehr Interesse, als für sich selbst.
B: Allem zwischen Angst, Chaos und Befriedigung.
C: Den Erfahrungen und den Umgang mit diesen.
08] Bei den Begriffen > Haus, Hochzeit, Kinder <…
A: Schält sich mein Körper selbst von innen.
B: Verfalle ich innerlich leicht in Panik, möglicherweise etwas davon zu verpassen.
C: Kommt Freude auf, Hoffnung sowieso.
09] Kosewörter der Wahl:
A: Spatz und Schatz.
B: Alte/r.
C: Siehe Geburtsurkunde.
10] Über Probleme reden…
A: Ist befreiend und reinigt angeschmutzte Straßen zwischen Menschen.
B: Endet meist laut und mit inneren und äußeren Wunden.
C: Kann das Schweigen nicht ersetzen.
11] Eine beneidenswerte Paarung…
A: Romeo & Julia.
B: Kermit & Miss Piggy.
C: Britney Spears & Kevin Federlein.
12] Seinem Anhang folgt man…
A: Direkt ins Grab.
B: Bis zum Flughafen.
C: Bis ins Funkloch.
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Und hier das Ergebnis, also Zahlen entsprechend zählen, bitte!
Ergebnis:
Lösung durch Addieren der jeweils zutreffenden Buchstaben und den zugehörigen Zahlen !
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Frage |
I |
II |
III |
IV |
V |
VI |
VII |
VIII |
IX |
X |
XI |
XII |
|
A |
3 |
1 |
2 |
3 |
3 |
1 |
3 |
1 |
3 |
3 |
2 |
3 |
|
B |
2 |
2 |
1 |
2 |
1 |
2 |
1 |
2 |
1 |
2 |
3 |
2 |
|
C |
1 |
3 |
3 |
1 |
2 |
3 |
2 |
3 |
2 |
1 |
1 |
1 |
Ergebnis:
12-21 Punkte: Beziehung = alles scheiße! >
Wie einfach, gegen jeden Anflug von Romantik, lieblichem Miteinander und potentiell funktionierende Beziehungsform zu wettern bzw. einen Schutzwall errichtet zu haben.
Du denkst also, diese negativen Schwingungen und die meist offensichtlich ausgefahrene Faust gegen Herzchen und Valentinsgrüße wirken abschreckend? Fehlalarm, aber hallo!
Hängender Kopf und grimmiger Dauerblick wecken Interesse oder wirken gar als Magnet, das müsste 2008 auch abseits vom Emo- Hype schon angekommen sein. Wenn nicht, du wirst es merken, und dann ärgerst du dich selbst über doofe Prinzipien wie Händchenhalten ausschließlich im Dickicht.
22-29 Punkte: Beziehung = ein wankendes Schiff >
Du hast es schon richtig erkannt, Beziehungen sind nicht die durchgehende Geburttagstorte, für die sie gerne mal verkauft werden. Da bröckeln hier mal Fassaden, da ganze Träume.
Mit diesem Wissen bist du gefeit gegen böse Überraschungen. Aber sei auf der Hut, nimm es dennoch nicht auf die leichte Schulter mit der Zweisamkeit, sonst bist du selbst einer der bösen Giftstacheln, welche du bisher gekonnt aus dem Blickfeld wirfst.
30-36 Punkte: Beziehung = die Gefühlsoase >
Ach Mensch, man traut es sich gar nicht zu sagen, aber du bist ein nahezu erschreckend hoffnungsvoller Fall. Du rennst sich anbahnenden Beziehungen geradezu in die Arme, mit all den großen Erwartungen und Wünschen. Dabei bleibt dein Glaube an das große Glück und ewiges Beieinander so felsenfest bestehen, dass dich negative Strömungen, egal ob mit oder ohne Hintergrund, gar nicht erreichen. Du bist bereit für das mächtige Festival der Liebe, doch gib auch Acht. Bedingungslos ist nicht das Wort der Stunde, schließlich ist dein Anhängsel auch nur ein Teil des ganzen.
____________
Kommentare und allgemeines Feedback gerne gesehen und willkommen.
Gedanken dazu, heute von > MADSEN < („Nachtbaden“):
O nein schon wieder Samstag,
ich hasse diese Ausgehpflicht.
Erzähl mir nicht, was ich verpasse,
denn es interessiert mich nicht.
Ich weigere mich.
Ich gehe nicht tanzen.
Ich weigere mich.
Ich geh nicht unter Leute.
Ich weigere mich.
Ich will keinen Smalltalk.
Ich weigere mich, zumindest heute.

No Happy Ending?
Stillstand ist der Tod, schon klar.
Trotzdem gibt es Dinge, die sich hoffentlich nie ändern werden, ohne dass man sich darüber Gedanken machen würde.
Sie sind wie sie sind- Punkt.
Unregelmäßig wird man dann negativ überrascht.
Halt, stop- das war doch vorher viel besser und auf Gewohnheitsrechte pochen wir insgeheim immer wieder.
Der Stammitaliener hat plötzlich eine neue Karte, die Lieblingsmall komplett umgeräumt oder eben das hier.
[Achtung: vorerst nur Gerücht >]
Die > Bravo <, unser bundesweites Sprachrohr der Jugend, hat still und heimlich eine Revolution gestartet. Nein, Dr. Sommer wirft weiter gut gemeinte Ratschläge durch die Kinderzimmer und auch die Songbooks finden nach wie vor ihren Platz im Magazin.
Viel schlimmer: Die Foto-Lovestory, 2002 in Foto-Roman umgetauft, ist Geschichte.
Billig ersetzt durch mangaartige Geschichten, denen jede Dramatik und Glaubwürdigkeit fehlt.
Dabei sollten doch gerade die fünf herrlich illustrierten Seiten seit 1988 den Brückenschlag zwischen Unterhaltung und Lehrkraft darstellen.
Geschichten, die das Leben schrieben.
Gefühle, mit einer unbändigen Transparenz zu Papier gebracht.
Mimik und Gestik tanzten jahrelang Woche für Woche wahre Feste der fotographischen Inszenierungskunst.
Motiv und Sprechblase gingen stets ein Topf/Deckel-Bündnis ein.
Aufgerissene Münder, bedrohliche Blicke, romantische Turtelein- das alles und noch viel mehr. Eingebunden in Themen, die direkt am Puls der Zeit steckten und so manche Tabus einrissen. Die Kameras waren in jede erdenkliche Ecke gerichtet, zwischen Friedhof über Ravetunnel bis zum Ausländeramt, packende Schnappschüsse überall.
Fraglich, ob die Jugend heute einfach über dieses klassische Format hinaus ist oder am Ende die > Bravo < – Redaktion auf Kniebrecher- Veränderung aus war und diese Entscheidung schon bald bereut. Wir hoffen alle auf Letzteres.
Die kleine Riege einiger großer Fotokomparsen:
+ Caught in the Act
+ The Moffats
+ Captain Hollywood
+ Fanta 4
+ Kelly Family
+ David Hasselhoff
+ Eric Benz
+ Gil Ofarim
+ Big Brother-Stars
+ Axel Stein
+ ATC
12 Beweise für die schier endlose Kreativität einiger Lovestory- Titel:
+ Die Klau-Boys
+ Wirbel um Wuschel
+ Schade, dass er Lehrer ist
+ Verliebt in einen Punk
+ Der Neue aus der 10b
+ Einmal Knacki – ewig Knacki?
+ Frevler im Wildpark
+ Rave mit dem Teufel
+ Verliebt in einen Asylanten
+ Krieg der Sprayer-Gangs
+ Beats, Babes und Zärtlichkeit
+ Engel der Gewalt
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T. aus H.

01] Faster Harder Firestarter…
Scooter.
02] Buddeln nach der Tiefgarage…
Klingt wie Kotze an der Hauswand.
03] Das Projekt: Aktiv & Gesund…
Läuft, überraschenderweise.
04] Stories from under the kitchen-table…
Ich hab immer nur von stories on the kitchen table gehört.
05] Die Karikatur des Geistes…
Da bleibt einem das Lachen im Halse stecken.
06] Sein Name war Nobody…
Hmm, richtig. Der Indianer.
07] Kammermusik…
Kammer schon mal machen.
08] Statt fest…
Lieber nicht so fest.
09] Wer lacht, ist selber…
Doof.
10] The definition of unorganized human-beings…
Is faster.
11] Könnten sie mal eben aufmachen?…
Äh, nein.
12] Schneeballschlacht…
Hustensaft.
13] Der letzte Seufzer…
Geschafft!
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Durchmachen.
Ach ja, das kann also jeder? Letztlich ja…ABER!
Es gibt hier ja nicht DAS Durchmachen, da wären natürlich einige Abstufungen zu beachten.
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Zum einen die ödeste Version, das sich selbst aufgezwungene Durchmachen.]
Tina trifft Carmen und als sie merken, dass gar nichts geht, fällt eben die jugendhafte Idee des Schlafauslassens in den leeren Raum.
Carmen tippt ab 1 Uhr leicht, ab 2 Uhr schon energischer, die Ideengeberin Tina in die Seite. “ Aber wir hatten es uns doch versprochen“.
Hilft nichts, das Vorhaben kippt eh. Zwänge tun weh, und so lungern die Mädels ab 4 Uhr halbkomatös zwischen Fernbedienung, einer alten Frauenzeitschrift und der leeren Celebrations-Dose. Und am nächsten Tag schauen sich die Freundinnen wissend an, dass es mehr Qual als erste Wahl war. Zwei Stunden später liegen sie mit Sonnenbrille und Tankini auf der Terasse und erzählen per Mobilphone der guten Kerstin, wie geil die Durchmachaktion war,und was sie alles verpasste.
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Dann die einfach praktische Lösung und das notwendige Bindeglied.]
Es ist Silvester, Pascal hat Spätdienst, am Folgetag Frühdienst. Peter schmeisst die Fete der Feten. Was tun?
Naja gut, ein paar Vorkehrungen treffen.
2 Stunden vorschlafen, Red Bull ins Handgepäck, Kopfschmerztabletten ebenso.
Wenn gegen halb 6 die feierwütige Meute dann langsam an Feuer verliert, geht Pascal fluchs unter die Dusche und gleich ab zum Neujahrsdienst.
So bekannt, wie uncool. Wer damit irgendwo punktet, ist lasch gewickelt.
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Und dann die erstrebenswerteste Fassung des Durchmachens: Schlafausfall als Selbstüberraschung.]
Clara liegt mit Tom im abgelegenen Stadtpark. Sie erzählt von Glühwürmchen, er erzählt was vom Pferd.
Dann sind sie nackt und der Himmel plötzlich blau. Und die beiden den Hormonen sei dank noch fit (wie Tennisssocken?) und abenteuerlustig.
Brunchen am Eck, Fummeln am Hafen, Verabschieden am übernächsten Morgen an der U-Bahn.
Schön, Schlafentzug ohne rot zu werden, höchstens schwanger.
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Gut, reichen wir die undankbarste Art des Durchmachens noch nach: Durchmachen als Folter und Arbeitsknechterei.]
Der imposante Hr. A faltet den gehorsamen Hr. V per Telefon gen Scherenschnitt.
“ Nun kommen sie mal aus der Hüfte, Kollege. Beweisen sie sich, das Projekt hat Priorität, jeder ist ersetzbar.“
Hr. V’ s Nacht besteht aus Schweissperlen, wildem Getippe und einer röhrenden Kaffemaschine. Schlafen dürfen die anderen.
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Fazit? Ist nicht. Nur immer bedenken, die Zellregeneration geht eher schleppend zwischen ausgedehntem Waldbang, Laptopmissbrauch oder Kliniksaufen von statten.
Keine Angst, verboten ist das alles natürlich trotzdem nicht.
Make it through the night, but remember: still more sleep than fight.
Elementarteilchen.
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THRICE: HAMBURG: MARKTHALLE: 19.AUGUST 2008

Erwartungen sind wie Ängste, am besten weitestgehend runterschrauben.
Sonst ist man schnell beim nächsten Dilemma: der Enttäuschung.
Also verdrängt man von vorne herein noch mal weitestgehend, welche Relevanz sich > Thrice < anno 2008 schon erarbeitet haben.
Man versucht relativ sachlich an die Sache ranzugehen, all den aufgebauschten Tamtam um die Elemente- Trilogie mitsamt der schon seit Erscheinen der künstlerischen Befreiungskeule > Vheissu < auferlegten Anspruchshaltung, zu Hause zu lassen.
3 Stunden später ist man wieder in den heimischen Gefilden und ein Fazit bleibt nicht aus.
Sie sind die gute Gitarrenband, für die man sie schon seit jeher hält, interessanter als der Durchschnitt, wichtiger als heute vielleicht klar ist.
Wenn abwechslungsreiche Setlist, dann > Thrice <.
Wenn raffinierte Spannungsbögen, dann > Thrice <.
Wenn große Gefühle ohne fremd schämende Anbiederung, dann > Thrice <.
Das Problem einer Liveshow mit einem inzwischen recht üppigen Archiv dieses Formats wird wohl immer sein, dass auch keine Zugabe all die individuellen Wünsche befriedigen kann.
Da bleibt viel Luft nach oben, was nur eines unterstreicht: > Thrice <: Auch bei Masse ausschließlich Klasse.
DIVA_CONTROL:

>>> RIHANNA
R: wie Robyn Rihanna Fenty, so der bürgerliche Name. Geboren am 20. Februar 1988 in Saint Michael, Barbados.
I: wie Internationaler Multi-Platin-Act, in teilweiser doppelter bis vierfacher Ausführung. Angefangen vom Achtungserfolg der Debütsingle „Pon De Replay“im August 2005 als weltweiter Top Ten- Hit, bis zum grandiosen Abräumer „Umbrella“ (feat. Jay-Z), welcher vergangenes Jahr satte 4 Millionen Käufer erreichte.
H: wie Heimatliebe. Barbados hat ihr den 21.Februar als offiziellen Feiertag, den > Rihanna Day <, geschenkt.
A: wie Awards. Aktueller Stand = 23 Stück.
N: wie Neider. Die weibliche Zunft sieht aus gegebenem Anlass auch argwöhnisch der Begehrtheit der 20-Jährigen entgegen. Jay-Z, Timberland, Josh Hartnett, Ne-Yo, Omarion, Justin Timberlake und Chris Brown > alles bereits angebliche Betthupferl.
N: wie Nebenjobs. Es soll beim Singen nicht bleiben. Gemäß der allgemeinen Erweiterung der potentiellen Einnahmequellen, wird wohl auch Rihanna in Zukunft mehr Zeit in die Schauspielerei und Promotion für große Labels (Gucci) stecken.
A: wie Aufruf zur Mithilfe. Sie startete im Winter diesen Jahres eine Kampagne für den amerikanischen Ableger der „Deutschen Knochenmarkspenderdatei“ (DKMS). Tue Gutes und rede darüber, so scheint ihr Motto.
Äußerlichkeiten:
Durfte vom anfänglich neckisch lächelnden Beachbabe direkt zum in Latex gezwängten Dancefloorvamp aufsteigen. Makeup- Verbrauch gestaltet sich ordentlich, Hautpräsentation ausgiebig und allgemein wird der Look für die Stylomatenpostillen monatlich leicht aufgefrischt.
Innerein:
Popstar mit Sympathiebonus. Trotz der HipHop- Affinität und dem typischen Gossip bezüglich Affären und Techtelmechteln, bleibt sie noch Mensch, Sängerin und Vorbild für die heran wachsende Generation in einem.
Zukunft:
Ist gewiss. Sie sitzt schon fest im System und darf dank amtlicher Songschreiber, Manager und Berater das hohe Niveau halten. Gerüchte über eine Zusammenarbeit mit den Neo-Soul-Diven > Duffy < und > Amy Winehouse < lassen nächste Nummer Uno bereits erahnen. Muss sich am schwindelerregenden Erfolg von „Umbrella“ wohl auf ewig messen lassen.

Hamburgs Luft ist herrlich großstädtisch, letztlich aber vor allem dreckig. Voll von Abgasen, krank machenden Kleinstlebewesen und vor allem Gerüchten, die die Welt wohl braucht.
Neuestes Exemplar der patzigen Sorte, traut sich ja fast niemand auszusprechen.
Man soll allerdings auch heiße Eisen anpacken und so zeigt sich Corvonism erneut als wagemutiger Vorreiter.
Was war es für ein Aufschrei und Welle der Empörung. Das kellergewordene Stück Kulturgut namens > Molotow < soll seine Pforten schließen, für alle Zeiten, unausweichlich. Grund sind wir alle. Wir trinken zu wenig frisch Gezapftes am Tresen, stattdessen wird sich in der anliegenden Esso-Tanke ordentlich und kostengünstig zugeladen.
Hm, das soll der hauptsächliche Hintergrund des Ruins der Reeperbahn-Institution sein?
Die Besucherzahlen blieben konstant, die Popularität deutschlandweit war ungebrochen, trotzdem soll der Sarg schon gezimmert sein?
Unterschriftensammlungen, große Protestaktionen im Netz und regelmäßige Treffen zur Lagebesprechung vor Ort bis hin zu ausgedehnten Spendeaufrufen > es rappelte gewaltig. Doch jedes Rappeln setzt auch Geheimnisse bzw. Verdächtigungen frei.
Der Begriff > Molotow < allgegenwärtig und für manch inzwischen clubdesinteressierten Mensch ein Grund für ein erneutes Aufbäumen gegen plötzliche Veränderung in der Hansestadt.
Sind die Zeiten des klaren Selbstläufers > Molotow < vorbei? Gibt es eigentlich kein absehbares Mietende?
War es der perfideste Plan, den Laden mal wieder überregional zum Thema und damit zur Club-Attraktion 2008 zu katapultieren?
Summa Summarum, die schlaueste Promomaschinerie des Jahres, und keiner will es merken? Der unerwartetste Fake der Clublandschaft, den niemand auf dem Zettel hatte? Thema nur des Themas Willen?
Kommentare sind gewiss, frühzeitige Leichenfledderei inklusive.
D. aus L.01] Morgen geht die Bombe hoch und... wir machen mit. 02] Flohmarkt der Eitelkeiten... im Westen der Besten. 03] The life you are searching is not available at present... so take ids. 04] Was sind eigentlich Kalorien?... Kleinwüchsige Inselbewohner im Südpazifik. 05] Aus Menschen werden Leute... und umgekehrt. 06] Free drugs/three hugs... Free nuts/for three bugs. 07] Alle Betten belegt... außer ids. 08] Unschlagbar günstig... zu vermöbeln. 09] Hossa... das Feld brennt. 10] Mal Diplomat, mal Drecksack... mal 10 ist Thomas Tausend. 11] Sein Leben als Gutschein... verkäufer in Marzahn kann man einfach beenden. 12] Halt! Taxi!... Ich habe eine Waffe. 13] Lehre, wem Leere gebührt... und Gewehre, wem der Hügel blüht. ______________________
Eisscholle auf Kuschelbett.
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ALASKA IN WINTER: DANCE PARTY IN THE BALKANS:
REGULAR BEAT: 2008:

Sonntage sind ein ewiges Gräuel.
Man kann ihnen kaum aus dem Weg gehen, selbst wenn man die effektiv aktive Zeit ordentlich nach hinten schiebt.
Und ist man dann doch im Hellen auf den Beinen, plagt die große Frage: Was tun, mit dem gebrochenen Tag?
Zum Kaffee zu Oma- zu großes Projekt, zu einseitig.
Zum Bilden in die lokalen Kulturschenken- zu weit, zu teuer.
Zum Stöbern in der Natur- zu casual, zu gefährlich.
Ach, dann eben einfach in den eigenen Wänden bleiben und zu der familientauglichen Mische aus all dem greifen, ohne überflüssigen Aufwand.
> Alaska in Winter < musizieren sich so herrlich leichtfüßig und charmant irgendwo am gemütlichen Kaffeetisch vorbei, biegen an den verlorenen Seitenstraßen der Metropole ab, um schließlich die ruhende Waldlichtung zu erreichen.
Von wegen frostig kalt, das wärmt und deckt zu. Nur an fremdländische Tanzabende will das alles eher weniger erinnern. Dieses liebliche Dutzend fungiert dann doch mehr als Begleitpassagier durch die sonntägliche Tristesse mit all den leise schwebenden Fragezeichen.
(? ? ?)
Keine Sensation im Mittelfeld.
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SCARS ON BROADWAY: SCARS ON BROADWAY
Interscope (Universal): 2008

Die Superlativ-Schleuder ist mal wieder brandfrisch auf Funktion gesetzt, schließlich ist es nun draußen, das vielerorts heiß herbei gesehnte Debütalbum der > Scars on Broadway <.
Richtig, das Seitenprojekt des > System of a Down < – Leadgitarristen Daron Malakian, der sich schlauerweise gleich den ewig verbündeten Drummer John Dolmayan mit an Bord holte.
Sensationell, atemberaubend und sowieso der coolste Scheiß in Sachen Rock 2008 wird da natürlich im Zuge der Promomaschinerie als offensive Anpreisung nicht ausgelassen.
Doch, Vorsicht.
Nur weil die Hoffnung auf einen baldigen > Mesmerize </ >Hypnotize < – Nachfolger dank Serjs vergangener Aussagen und dem passablem Erfolg seines Soloausflugs merklich schwinden, hebt das die Qualität der vorliegenden Scheibe keineswegs in unrealistische Höhen.
US-Rock mit der gepflegten Mischung aus antreibender Härte und der typischen Malakian- Melodik, samt der Ladung gesellschaftskritischer Lyrik, welche der Bandnahme bereits erahnen ließ.
Abwechslung ist eher Nebensache, Experimente sowieso.
Nein, als Enttäuschung reicht das keinesfalls, solide ist wohl das Wort der Stunde.