Corvonism

[IN/OUT] Juli.

Juli 1, 2008
1 Kommentar

+IN:

+ Die Wahrheit ans Licht bringen, selbst wenn es anschließend noch abgedunkelter scheint.

+ Die Bundesrepublik entdecken, gerne für gutes Geld mit dem Automobil der Wahl. Planung dabei aber spontan gewählt. Den Atlas / Straßenkarte in den Kreis der engsten Freunde einreihen.

+ Musikalische Achterbahnfahrten zwischen fast gut und recht böse. Wer will den crazy Zug schon aufhalten? Schon mal was von Psychotrance gehört? Schön blöd.

+ Großflächige Parkgebiete zum Zurückziehen, aber am besten im Alleingang.

+ Zeitliche Orientierung, ist leider nicht angeboren.

+ Relikte einer längst verdrängten Ära zurück ins Rampenlicht hieven. Siehe > Kid Rock <, mit dem Rip-Off des > Sweet Home Alabama < – Evergreys brandaktuell auf Rang 1 der deutschen Single-Charts. Wie das passieren kann? Vielleicht erzählen uns > Uncle Kracker <, > P.O.D. < und > Lambretta < in den VIVA-Top 100 demnächst genaueres.

+ Wein. Lieblich und kalt = Der beste Tropfen auf’n kalten Stein.

+ Aussage: Jetzt mach dich nicht lächerlich!

+ Dachsitzungen. Zwischen Größenwahn, sich nicht nach unten orientieren wollen und dem Gefühl über allem zu stehen. Am besten in einer Kleingruppe samt Schuhe ohne Profil und Regengüsse.

+ Schöner Wohnen. Alles eine Frage des Geldes und Geschmacks.

+ Die klassischsten, konservativsten und generell schlecht besuchtesten Stammkneipen der Stadt aufsuchen. Da herrscht ungefilterte Stimmung, Hand vor dem Mund is nich.

+ Festival-Snobs. Ja genau, die frisch geduschten und gut gebetteten Zeitgenossen, ohne schwere Beine vom Klo anstehen oder Armzerrungen durch Heringstecken.

+ Angeblich Frauenabende, wobei das feministische ordentlich-vom-Leder-Ziehen von einst wohl Geschichte ist. Dabei ist der > Sex and the City < – Streifen nicht mal die cineastische Tröte des letzten Monats.

_OUT:

_Abmachungen, die keine sind. Dann lieber gar nichts vornehmen.

_Bild- und Tonstörung bei sportlichen Großveranstaltungen. Wer bitte knabbert denn in solch wichtigen Momenten an Stromverkabelungen? Ach ja, spanische Wände gehen vorerst auch nur bedingt durch.

_Undefinierbare zwischenmenschliche Spannungen. Wer auf Drahtseiltanzaktionen steht, gehört Richtung Zirkus Sackanelli.

_Durst vergessen. Und hier geht es nicht um Samstag Abend.

_Den Tag vor dem Abend loben. Bleibt gefährlich und dumm. Diese bärtige Bosheit namens Schicksal haut wohl doch manchmal mit der Faust ins Geschehen.

_Gieriges, überfüttertes, aber gut konditioniertes Geflügel. Ihr macht die Teiche zu Sümpfen, ey!

_Knietief im Dispo. Das macht ordentlich Schrammen an die Waden.

_Wohnung = Keimzelle. Ohne Mob zwischen den Griffeln und Polierspray in der Schürze darf trotzdem Grundhygiene gewährleistet sein.

_Etwas einfach in den Raum stellen, ist schließlich erst kein Platz in der Butze.

_Übelkeit in Menschenmassen. Da kommt akutes Augen verdrehen von selbst.

_Fleisch im Medium-Style, liebe Schnell-Fraß-Boutiquen.

_Spontanes Nacktbaden zur Dämmerstunde. Ist doch nur so ein Mysterium einer angeblich typischen Teenagerära.

_Offenherzig an jeder Ecke Stellung beziehen. Nicht vergessen, jede Meinung quält.

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