Corvonism

[break-the-walls]

burn.

Corvonism will be destroyed]

_will be destroyed//

destroyed[destroyed-

<detroit_dismissed//

:dizzlefizzle:

thisisatest.


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Fall 9.

C. aus H.

schimmel.

01] In der ersten Reihe…gibt es gern mal blutige Nasen und Rippenbrüche.

02] Bleed it out…alten Emo.

03] Hey, aus dem Weg...hier spielen Rinder.

04] Haushaltstag?…putzen, aufräumen, kochen?

05] Ich meld mich…freiwillig für die Weltherrschaft.

06] And the golden fork goes to...the one with the golden knife and spoon.

07] Lieber schwarz oder…schwarz mit schwarzen Streifen oder schwarzkariert?

08] Boom boom…Boris.

09] Skandinavische Moorbäder…Mücken?!

10] Hast du die Taschenlampe eingesteckt?…Nein, ich leuchte immer von innen!

11] Ey Alter…native ist voll out!

12] Ode an...die Freunde.

13] It..s the final…curtain, countdown, comeback.


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TIGER LOU: THE LOYAL

Like my very own blood.

__________

TIGER LOU

The Loyal

2005

V2 Records (Universal)

tigerlou.jpg

Lieber Tiger Lou,

nun habe ich schon so oft von dir gehört, dass ich dir an dieser Stelle auch einmal meine Sicht der Dinge schildern muss. Nein, eigentlich verkommt das hier wohl eher zu einer ultimativen Lobhudelei. Ich glaube nämlich, du bist inzwischen ein guter Freund, wenn du erlaubst, sogar mein bester.

Du passt einfach immer in meinen Tag, bist scheinbar nie überflüssig oder gar fehl am Platz.

Mit dir fühlt man sich wieder wie ein Kind, nur ohne Dreck an den Schuhen oder Schrammen im Gesicht vom Spielen.

Man kann mit dir unheimlich viel Spaß haben und das immer wieder, ohne irgendwann dem Miteinander überdrüssig zu sein. Du lässt einen traurig sein, ohne zu Tode betrübt zu werden. Du lässt mich tanzen ohne mich zu schämen. Du drängst dich nie auf, bist aber dennoch präsent.

Nimm dir bitte die Vorwürfe vom Umfeld nicht zu Herzen, sie sind letztlich alle haltlos. Gut, du hast nicht die gewaltigen Ecken und Kanten eines Raubtieres, bist möglicherweise sogar einfach gestrickt und leicht zu durchschauen. Aber all das macht dich nicht weniger wertvoll.

Bei dir fühlt man sich wie zu Hause und daher einfach wohl. Bleib so wie du bist, biedere dich nicht an, nicht dass diese Freundschaft zu einer kurzen Episode verkommt. Vielleicht meldest du dich ja bald wieder, wenn nicht, bleiben zumindest die Erinnerungen.

Ich danke und sende Grüße.

Der ebenso Loyale.


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Gerne verdrängt, doch nicht vergessen: WIT-BOY JEANS.

[NO ARTWORK AVAILABLE]


Die Jeans, unser aller liebstes Stück Kleidung , läuft ja schon seit der Patentierung 1873 durch Levi Strauss und Jacob Davis eine interessante Route.

Ob zu Beginn ausschließlich als robuste Arbeitshose der Goldgräber, mit ordentlich fetzigen Löchern inmitten des Nirvana-Hypes, einem ausgiebigen Schlagende während der Hippieära oder halt körperdicht eng als momentan epidemisch getragene Variante. „Das kommt alles wieder“, sagen viele, womit sie auch Recht behalten. Bis auf hoffentlich eine Ausnahme.

Es war die Zeit der allgemein fragwürdigen Modeerscheinungen.

Ein seltsam piependes Gerät machte sich in den Schulranzen der Nation breit und wartete entweder auf Fütterung oder Spielrunde, den Namen mit T konnten jedoch nur die wenigsten schreiben. Ein groß angelegter Liebesumzug in der Landeshauptstadt zog Massen an Partywütigen herbei, um ungehemmt und ungeniert die Spaßgeneration hoch leben zu lassen, und das stets gewollt (?)komisch.

Doch mal näher an die lokale Bushaltestelle von 1996 geschaut und eines fällt direkt auf: Alles so bunt hier. Und was bitte hat sich da als Beinverkleidung verirrt?

Es leuchtet nicht nur in wahlweise orange, blau oder rot, außerdem zeigt es sich dermaßen weittragend, dass spätestens hiermit die verängstigte Kassenfrau des REWE-Konsums nicht mehr nach vollziehen kann, wo all die Kinder-Pingui und Coladosen hin verschwinden.

In Sachen Style auf ewig ein Totalschaden, da gibt es nichts schön zu reden. >WIT-BOY< schimpfte sich die glorreiche Marke und war urplötzlich der allerletzte Schrei im Kleiderschrank der pupertierenden Meute. Nach den Weihnachtsferien war es auf den Pausenhöfen der Mitt-Neunziger dann farbenfroh wie nie erhofft, weil diese besagte Sorte Jeans neben den Schnullern zum Umhängen und kleinen Trollen mit ebenso giftigen Haarfarben einfach „Wunschzettelprädikat: sehr wichtig“ erhielt. Die musikalische Zugehörigkeit war stets fraglich, da sowohl der Bezug zur noch immer rundum schlagenden Rave-Bewegung, als auch der Hip-Hop-Welle möglich war. Wobei, wer machte sich mit 13 schon Gedanken über Szenezugehörigkeit? Eben.

Erinnern tun sich die meisten noch heute an dieses Verbrechen, doch selbst bei den größten Mode-Messis wird sich keine Ausgabe dieser Neon-Baggies mehr in den Regalen oder auf den Dachböden befinden, weil ab dem Tag X einfach jedem klar war, die wird man nie, nie, nie mehr tragen. Punkt.

 


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Gern verdrängt, doch nicht vergessen: MENSCH ÄRGERE DICH NICHT!

ärger

 

Lassen wir sie reden, ein schlechter Verlierer zu sein wäre frevelhaft und das Zeichen von Schwäche schlechthin. Letztlich ist es wohl ein noch aus Urzeiten bestehender Beweis für die eigene Progressivität bzw. eben nicht zur abgeklärten Horde zu gehören.

Nach einem verlorenen Armdrücken-Wettbewerb darf gerne innerlich eine Wut der Extralative aufsteigen, die ein ehrlich gemeintes Händeschütteln im Anschluss unmöglich macht. Hat die Freundin den Kampf um die Wahl des noch ausstehenden Urlaubsortes erneut für sich entschieden, sind konstante Seitenhiebe während der Ibizawoche mehr als gerechtfertigt.

Nicht gewinnen ist scheiße, das ändert sich nie. Schon als Kind wird einem dies sehr anschaulich näher gebracht.

Es ist Sonntag Nachmittag, Omas Pflaumenkuchen verdrückt und der Kaffee kalt oder alle. Was steht an? Mal die unterste Schranktür öffnen, da wo die Gesellschaftsspiele lauern. Jeder weiß es, Brettspiele machen einsam. Ob Halma oder Mühle, nichts liegt ferner an spielerischem Miteinander.

Der Gipfel der emotionalen Vergewaltigung heißt aber noch immer unangefochten > Mensch ärgere dich nicht <.

Nicht ärgern, bitte? Von wegen!

Ist nur ein Spiel? Nein, Krieg.

Man ärgert sich von Beginn an über die sicher falsche Farbwahl der Figuren, über das dreiste Grinsen des eigen Fleisch und Blut bei plötzlichen Rauswürfen und letztlich über die ganze Situation. Man würde am liebsten verschwinden oder eine filmreife Szene durch Leerfegen des Spieltisches abziehen, doch wer riskiert schon den Titel „beleidigte Leberwurst der Woche“ .

Nein, die inneren Schlachten, welche während jedem Wurf und vor allem im Laufe jeder weiteren Runde ablaufen, sind fernab von Gemeinschaftsgefühlen. Lässig das eigene Versagen hinnehmen ist wie zu behaupten, man hätte keinen Hunger, während der verhasste Schulbanknachbar Gummibärchen in der Klasse verteilt.

Modern schimpft sich diese Kreation auch > Nur keine Aufregung <. Es wird ja immer besser. Nach dem unterdrückten Ärger, nun also auch der eigenen Angespanntheit Lebewohl sagen. Erfinder, du gehörst eliminiert. Spätestens bis zum ersten Spielnachmittag mit den Enkelkindern. Dann kriegen die alles zurück, versprochen.

 


Posted in GVDNV

Oh!stern.

rabbegg.

>> Es ist das Osterfest alljährlich
für den Hasen recht beschwerlich. <<

[W.Busch]


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Fall 8.

M. aus S.

light.wc.

01] Let`s get it on and… have some fun 2nite.

02] Hände aus den Taschen!… D.A.N.C.E.!

03] Vorwiegend heiter… bringt einen auch nicht weiter.

04] Ich lebe nur von Loft und Liebe… what else?!

05] Old habits die hard… soldiers just fade away…

06] Möööp!… sollte bei TV Total wieder öfter zu hören sein…

07] Ohne Fashion keine Competition… oder: „looking good is not important, it´s everything“

08] Hast du das grad gesehen?… ein selbstironisches „Ne, wie immer…“, das an eine schlechte StudiVz-Gruppe erinnern könnte, gibts an dieser Stelle nicht, da ich zu den Leuten gehöre, die immer alles sehen.

09] Wenn schon Wein… dann auch Zigaretten.

10] 549… da weiß man nicht, ob man magisch oder tragisch sagen soll.

11] Metro?… Paris!

12] Wir schreiben Songs, die Fensterputzer pfeifen können… sagte Sting und hatte Recht.

13] Endhaltestelle… ein den Begriff, den man aus seinem Wortschatz streichen sollte.


Posted in UNKNOWNYM 13

Die Frühlingswahl: ARTIST OF THE MONTH.

Nach ausgelassenem Gestöbere nach wertvollen oder ausschließlich vollen Gebilden, die das inoffizielle Maskottchen des angeblich anstehenden Frühlings darstellen könnten, sind ganze drei Exemplare in die Endauswahl gerutscht. Nun liegt es am Fußvolk bzw. der Basis, zu entscheiden, wer die blumige Krone tragen darf. Bitte mehrmals überdenken, Argumente gut ausschachteln, Meldung abgeben.

Hier das potente Trio >>>

STARTNUMMER 1:

„fülliger rasthof-frosch“
le frock

STARTNUMMER 2:

„blumige ferbie-diva“
la ohoh

STARTNUMMER 3:

„pottiger forsthaus-enterich“

ente.jpg

Achtung: Die Competition ist zwar von Relevanz, zu gewinnen gibt es aber nichts. Das Voting ist frei, geheim, mittellos, allgemeingültig und vor allem geil. Schnell mitmachen bevor alle Leitungen besetzt sind.


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[IN vs. OUT] märz-terz.

+IN:

+Punktevergaben. Ob in der kurzfristig angesetzten Leistungskontrolle im zweiten Halbjahr oder bei Einschätzungen des eigenen Profils. Da scheiden sich Geister, v.a. aber wird da bis zur Selbstaufgabe am System gekratzt und gezetert. Höhere Instanzen demzufolge Respekt zollen.

+die Wiedergeburt des Brunchs. Nicht nur für studierende > The Kooks <-Fans ein lohnenswertes Unterfangen. Gibt dem Tag fast ein zeitliches Gefüge und dem Magen unter Garantie Cerealien und solche ausgewogenen Spirenzchen. Außerdem strahlt gegen 11Uhr die Bedienung tatsächlich durch Freude an irgendwas und nicht durch Kompensierung des Stresses mit Chemie.

+die Zweieroption. Bis zum alles entscheidenden Punkt gerne die Weggabelung offen lassen, Entscheidung vor Ort, und das mit Berücksichtigung von Verlusten bzw. Belustigung.

+Ringetausch. Mädchenspielerei aus dem Hort ins Hier übertragen. Für undefinierte Zeit, von wichtigen oder listigen Mitmenschen Schmuck im Austausch tragen. Soll Wunder bewirken. Nicht als billige Abgabestation oder eheliche Vorerfahrung verstehen.

+Irrläufer. Sich selbst mal dazu bekennen.

+Einschlafshilfen verwenden. Ob nun nett bezogene Wärmflaschen, eine schlechte Illustrierte, das MTV-Nachtprogramm (mit dem tollen ELVIS- Clip der > THIS NEW PURITANS < als Leckerli) oder staubige/einäugige Plüschtiere als seelischen Mülleimer, da darf mehr als sein muss.

+dem meisterlichen Bollwerk des US-Sports Entertainments namens Wrestling derzeit entgegenfiebern, wo der Superbowl der WWE > Wrestle Mania XXIV < am 30.03. in gewohnt protzig-glamoröser Weise die Ringseile zittern lässt. Eine Leidenschaft, die Leiden schafft.

+Toleranz (Kotzgeräusch von hinten). Benzin wird ja auch immer teurer.

+Matratzensport. Falsch!, nicht Richtung Hauptschulniveau rutschen, soll nämlich eher heißen: Immer mehr geben zu, altbekannte Turnübungen (Rolle vorwärts/rückwärts, Handstand und Company) in den eigenen vier Wänden während Tele-Berieselung oder beim Warten aufs kochende Wasser oder den Kumpel zu absolvieren. Sport frei!(PS: Hanteln bleiben aber in Matzes Muskelkeller!)

+die eigenen pop-affinen Phasen ungehemmt ausleben. Mit > Pop seit 1964 < geben K.Gleba und E.Schumacher ihre gedruckten Weisheiten gekonnt zur Thematik hinzu (einmaliger Leseratschlag).

+das eigene Bett. Home is where the stinky decke is. Und dazu gehören Furchen. Nicht die, sich im Gesicht Wege bahnen, sondern die zwischen Wand und Bettende. Kenner wissen Bescheid.

_OUT:

_ Schläge des Schicksals, soviel Gewalt braucht kein Mensch.

_ Sturmwarnungen. Haben natürlich prophylaktischen Hintergrund, sind wir nicht aber eh alle ausreichend durch’n Wind bzw. verwegen genug?

_blühende Topfpflanzen als Präsent. Haltbarkeit sehr übersichtlich, Wert eher fraglich.

_Etikettenschwindel. Der fliegt bekanntlich immer auf und verärgert, hat nicht nur MySpace gelehrt.

_Hundekot. Bleibt unvermeidbar, gehört jedoch weiterhin in den Darm des Tieres bzw. auf Vorhof des Nachbarn und nicht unter Schuhe über 67€ Marktwert.

_schlecht inszenierte Randale im Konsum. Wir sind alle nur zum Einkaufen da, und das ist schlimm genug.

_unbegründete gute Laune, schlimmer als erwartete schlechte (und Spinnenweben unter dem Bücherregal).

_Butzen ohne Badewanne. Gewisse Momente an einem Wochenende kreischen geradezu nach dieser genialen Erfindung.

_Radio-Trailer-Singalongs. Zum Spucken schlecht (noch immer). Wer die meisten 80er mit Freude empfängt oder die angepriesene Abwechslung wahrnimmt, erlebt kommende Listenveröffentlichungen nur schwer (verletzt).

_Selbstverwirklichung. Die Wirklichkeit lächelt dich täglich an.

_raushängen lassen, ein Kind der 90er zu sein. Ja, aktuell ist das Jahrzehnt zwischen 1-2-Polizei und guter/schlechter Zeiten samt Leggins und Tamagotchi die aufstrebende Epoche, doch einstiges Aufwachsen unter qualitativ hochwertigeren Rahmenbedingungen muss nicht jeder wissen. Just know about your roots.

_Stuhlgang die Zweite. Magen/Darmproblematik allerorts. Bringt vielen ein fremdes Ungleichgewicht zwischen Zeit vor dem Rechner und Zeit auf Örtchen. Positiv: Man lernt ungeahnte Ecken im Bad kennen, denkt sogar kurzfristig an Begriffe wie Hygiene oder Putzlappen. Wobei: dünne Suppe bleibt überflüssig!


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DÚNÉ: HAMBURG: KNUST: 10.FEBRUAR 2008

young, free, easily.

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DÚNÉ

HAMBURG

KNUST

SONNTAG / 10.FEBRUAR 2008

dune.jpg

Trockene Lippen sind doch kein Thema für Männer, zumindest habe ich aus deren Ecke noch keine Labello-Gespräche vernehmen dürfen und trotz Lippenplatzerei wurden mir auch selten maskuline Ratschläge gegeben.

Dabei ist im Falle von > Dune < diese Thematik der große kommerzielle Aufhänger, dargeboten von einem schlaksigen Knaben. Die Retrometro-Generation sieht diese altbackenen Rollenkonventionen wahrscheinlich weniger eng. Da dürfen Typen Münder gut geblichen tragen.

Überhaupt die Altersfrage, da stehen diese sieben Dänen, sichtlich guter Dinge, zum Sonntag Abend in der Hansestadt auf den Brettern und werfen mal wieder die alte Weisheit: „Unterschätze nie die Kraft der Jugend“ durch die gut besetzte Lokalität.

Man sieht die aufgeregten Mädels, die schon kichernd gen Bühne starren und einen Pulk von Boys mit hippen Einheitsdress. Allesamt noch mal vor die Haustür, bevor die neue Schulwoche wieder in Beschlag nimmt. Klausurvorbereitung statt Tanzsause? Wohl kaum. Und der anwesende Rest darf ebenso Zeuge einer der momentan frischesten Liveacts sein.

Erschreckend, wie die triste Februarstimmung im Nu vom musikalischen Beweis erstickt wird, dass gute Laune nicht grundsätzlich fernab von Coolness parken muss. Sie ziehen mit, dank potzblitz angeeigneter Professionalität und der ausgefuchsten Aufgabenverteilung. Dort vorne hat jeder seine Funktion.

Da ragen vor allem Gitarrist Simon mit seiner erdigen Rockperformance, Keyboarder Ole Björn als aberwitziger Animateur und Bewegungskünstler, die für die Frauenquote und Saiten-plus Tasten zuständige Cecilie, und natürlich der Organspender (und Darsteller großer Rockgesten im zweiten Lehrjahr) Mattias, hervor.

Hat sich das Ü-23-Publikum erst mal mit der jugendlich-zarten Atmosphäre vertraut gemacht, fällt ignorantes Dastehen schwer. Die Hitdichte ist fast erschreckend, was sich beim abschließenden Jackeanziehen bemerkbar macht, da diese Indiepop-Hymnen bieneneschwarmartig im Kopf hausieren gehen. Unverschämt das. Der Begriff >catchy <bekommt ein neues Paradebeispiel, und ich Lust auf Wasserspucken und Karaoke. Irgendwo sind wir ja alle ein bisschen Pop, aber pssst.