Corvonism

Amy Winehouse_you know I’m no good. | Januar 20, 2008

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Ach Amy, lass sie doch alle reden. Konsumenten saugen.

Ein Absturz muss gut inszeniert sein, und du bist die Meisterin. Londons Seitenstraßen lieben es, deine Visage ganz nah zu spüren.

Da bleibt selbst steiler Shootingstern der Breakdown-Garde, namens Madame Spears, weit hinter dir. Man spricht von Seminaren, die deinen verquerten Lifestyle gekonnt vermitteln sollen, Schwachfug hoch zehn.

Du bleibst das livehaftige Maß der Dinge, auch in musikalischer Hinsicht, selbst bei einer Frisur, die die Weltherrschaft anstrebt.

Die komplett schlecht getunete BlackMusic-Damenriege kann sich ihr Blingbling transurethral einführen und die eher mau funktionstüchtigen Stimmbänder in ihren Thanks-MTV-Anwesen zurücklassen, denn die gute Amy stürzte bekanntlich ins Geschehen.

Und hat sogar DEN Song in der Handtasche, von dem andere ewiglich träumen dürfen.

Ein Beat, der sich pumpend Richtung Gehörgänge vorwindet, plus Amys erschreckend lässigem Vortrag über ihr Wesen, welches angeblich das Gegenteil von gut darstellt, eingebettet in ein altehrwürdiges Klanggewand  zwischen cooler 60ies-Compilation und hipper Loungebar.

Danke, wenn schon Pop, dann das hier.

Winehouse, setzen! Eins!


Veröffentlicht in DAILY DRIVE

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