Corvonism

FALL OF TROY / DAUGHTERS: HAMBURG: MOLOTOW: 01.10.2007

November 15, 2007
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Spit yourself on fire.

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FALL OF TROY

DAUGHTERS

HAMBURG : MOLOTOW : 01.10.2007 / 21:00

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Etwas verloren läuft ein Mädel mit leuchtend roter Jacke am > Molotow < vorbei und schielt interessiert auf das Tourplakat des Abends. Einen Wimpernschlag später ist sie in der anziehenden Kälte des Oktobers verschwunden, sie weiß wohl selbst nicht, was ihr ansonsten wiederfahren wäre. Ein paar Treppenstufen tiefer treffen sich nämlich von Paranoid-6 über Miss-Fuck bis The-Inquisitor alle Anhänger der morbiden My Space- Belegschaft, um die neue Woche gleich mit einer musikalischen Panzerfaust zu begrüßen.

Wir sprechen hier nicht vom offiziellen Headliner > Fall of Troy <, denn die belegten die Regel von Mutti, Montag Abend schön zu Hause zu bleiben.
Bin ich froh kein Hund zu sein, wären mir hier spätestens in diesem Fall sonst nämlich durchweg die Ohrmuscheln in alle Teile zersprungen. Sollen sie doch anbiedernde Fan-Ansagen auswerfen, mitklatschtechnisch Richtung > Billy Talent > kriechen oder letztlich einfach mit belanglosen Frickel-Arien Alarm auf die Ventilatoren machen, was wirklich stört ist dieser Faktor namens : Obernerv. Selbst eine nächtliche Erdbeermilch kann das Vibrieren meines Schädels, was Verbindungen zu 67 defekten Spieluhren auf der Überholspur hervor ruft, kaum stoppen.
Let the Gegniedel take control > ohne mich.

In Sachen quietschiger Kinderfeten wäre das besagte Mädel also sicher auf ihre Kosten gekommen, doch die Stunde zuvor betrat eine Kapelle die Bretter, die das Wort Chaos tatsächlich bedeuten. So ´ne Rotze – im Falle vom Quintett > Daughters < aus Providence, Rhode Island, ist dies wörtlich und in jedem Fall positiv zu nehmen.
Das Wort multitoxisch wird von einem Besucher in den Raum geworfen, und beim Blick nach vorne bewahrheitet sich der Ruf der bedingungslosen Konsequenz im Bezug auf a) Klangkunst. Hier brutzelt herrlich verwegener Noisecore mit kleinen technischen Finessen und einem Tempo, das dem alten Fiesta aus der Werkstatt die Lichtanlage in Schutt und Asche legt, inklusive einer Frontsau, die dich ehrfürchtig zwei Schritte zurück treten lässt.
Da wären wir bei b) Entertainment. Während die Soundwand gefährlich Richtung Nacken kracht, bleibt bald nur ein staunendes Starren zu dem Typ der es schafft jeden Sputum-Beauftragten vor Verzückung lechzen zu lassen. Lass laufen !, ist heute das Motto, denn was dieser Psychopath Alexis S.F. Marshall aus seinen Speichelkanälen holt, hätte unserem Mädchen in Rot das letzte Fünkchen Hoffnung in die Männerwelt beraubt.
Hinter den verschwitzen Strähnen glotzt dich diese Visage an, aus deren Organ amtlichste Laute zwischen ätzender Schreierei und abgewracktem Gebrülle gedrückt werden.
Das Mikro schlucken ? Na bitte schön. Mit dessen Kabel verzweifelte Kopfbandagen anlegen? Na, immer doch. Viel hilft viel ? Wen interessiert’ s, das ist die Band die eine eigene Rubrik bei Artes > Tracks < erhalten sollte.

Ne, in 4 Jahren ist die Truppe Geschichte, aber die Erinnerung bleibt und da hab ich Damen im schicken Roten zumindest was voraus.



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SPARTA: THREES

November 15, 2007
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Messerset ohne Verfallsdatum.

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SPARTA

Threes
Label : Anti ( SPV )
2006

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Ich sage es gleich ohne Umschweife :
>At The Drive-In< haben abgesehen von ihrem Hit keinerlei bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen, und so war die Anzahl der verdrückten Tränen beim Split 2001 mehr rar als da.
Auch der Name >Sparta< weckte mein Interesse nicht und dass sich dies eines Tages ändern würde, stand nie zur Debatte.

Doch wie so oft im Leben lernt man und bereut.

Da liegt sie nun vor mir : >Threes<.
Alle sichtbaren Küchenwaffen sollten mich treffen, hätte diese Scheibe meine Gehörgänge bis heute nicht erreicht.
Denn gefühlte 567 Umdrehungen später ist es soweit, sie haben mich nicht nur gepackt, sie haben mich anscheinend auch gefressen.

Dabei fängt alles augenscheinlich so harmlos an.
Harmlos sagt man in diesem Falle jedoch nur einmal. Plötzlich aber.

Anspieltipps ? Is nich !
Lieblingslieder ? Alle !
Post-Core ? Emo-Pop ? Stadion-Rock ?
Werft eure Etiketten wohin ihr möchtet und hebt die Nörgelei für sinnvollere Momente auf, denn hier wird es persönlich.

Das ist die Scheibe des Jahres mit den Songs für ein ganzes Leben.



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POISON THE WELL: VERSIONS

November 15, 2007
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Ein Defibrillator zum Verlieben.

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POISON THE WELL

Versions

Label : Plastic Hd ( Soulfood Music )

2007

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Man sitzt in der U-Bahn, etwas verloren, von der Hektik der Umwelt nahezu irritiert.
Beim Aussteigen ist das Kollidieren mit unzähligen Mitmenschen kaum zu vermeiden.
Bitte keine Nähe.
Das bisweilen eher im Hintergrund Agieren kann nämlich schnell umschlagen in aufkeimende Wut oder dem Gefühl, sich klammheimlich ballende Fäuste im Kopf ausmalen zu müssen und dann ist da kaum noch was übrig von apathischer Distanz.
Statt dem geistlosen Gewäsch der Umgebung und ungesunden Lärm des Alltags, wünscht man sich dann abrupt, nur von Tönen beschallt zu werden, die dieses Gefühl der Abneigung entweder perfekt unterstützen oder eben direkt in die Gehörgänge transportieren.

Es erklingt > Versions < und schon steht man nur noch neben dem Geschehen. Mit ausreichend Abstand, versteht sich.
Hier herrscht jedoch kein misanthropisches Schwarz, eher ein betörendes Dunkelgrün, welches sich mal wie ein wild aufbrausender Herbststurm seinen Weg bahnt, dann wieder einer tristen Fahrt durch den Morgennebel gleicht.

Trotz all der Leidenschaft und ungezügelten Euphorie, die sich durch die 45 Minuten schlängelt, ereilt einen nie das Gefühl, Begleiter etwas ganz monumental Großem zum sein, geschweige denn, blitzen wild peitschende Menschenmassen im Pit vor dem geistigen Auge auf. Es bleibt intim, kein Anbiedern an zerrüttete Befindlichkeiten, eher Balsam für die ausschließlich eigene Seele – natürlich meist mehr Drahtbürste als Massageschwamm.

Therapien zur Aggressionsbewältigung können so schön sein, und genau wie der Erste-Hilfe-Kurs, ist ein regelmäßiges Auffrischen nicht nur empfehlenswert, sondern auch dringlichst anzuraten. Und wer hat eigentlich die U-Bahn erfunden ?



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OPETH: DELIVERANCE

November 15, 2007
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Schwarztanne Medium.

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OPETH

Deliverance

Label : Zomba ( Sony BMG )

2002

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Sie waren es, die meinen Glauben in harte Musik, auch in den tendenziell eher schwierigen Zeiten, aufrecht hielten. Der Stapel an Black–Metal-Platten blieb plötzlich auf gleicher Höhe und verschwand heimlich immer weiter hinter den Neuveröffentlichungen der Alternative–Kollegen.

Doch die Tage an denen mir deren eher wohldosierte Härte eben nicht ausreichte, wurden stets mit einer ausufernden Runde >Opeth< ausgeglichen.
Da wackelt die Schrankwand, ohne dass sich mein Hirn unterfordert fühlt.
Völlig gleich, welche Scheibe sich gegriffen wird, die Diskographie zeigt ausschließlich (dunkel, aber trotzdem majestätisch funkelnde ) Sternstunden des skandinavischen Schwarzwurzel/Todesblei–Kulturguts.

Das Debüt >Orchid< aus dem Jahre 1995 bot noch etwas mehr ungeschliffene Rohkost, die songwriterische Klasse lugte jedoch bereits deutlich um die Ecke. Das anschließende >Morningrise< wurde von >Edge Of Sanity< – Gründer Dan Swanö produziert und zeigte die Vorliebe für komplexe Kompositionen mit Überlänge und gesteigertem Akustik–Anteil. Die Nummer 3 >My Arms Your Hearse< präsentierte sich als Konzeptalbum, außerdem unüberhörbar kompakter und mit dem kräftigen Death–Metal–Schuss, den viele am Vorgänger vermissten. 1999 sollten die Herren aus Stockholm, mit der in packender Melancholie schwimmenden Glanzleistung, >Still Life< ihren vorzeitigen Gipfel des Schaffens erreichen, der auch nicht vom überzeugenden Nachfolger >Blackwater Park< getoppt werden konnte.

Sich selbst als Messbecher der Qualität nutzen lassen zu müssen, ist schon ein schwieriges Unterfangen, gerade wenn der kreative Zenit laut Kritikern bereits erreicht ist. Ein Doppelalbum wurde angekündigt, doch wegen verkaufstechnischer Zweifel für die Plattenfirma, nicht umgesetzt. Darum wurde sich für eine zeitversetzte Veröffentlichung, des angeblich im musikalischen Kontrast stehenden Zwillings >Deliverance< / >Damnation<, entschieden.
Erstes sollte Gerüchten nach die schonungslose Metal–Schlagseite, zweites dagegen die romantische Progressive–Leidenschaft, wiederspiegeln.

>Wreath< bricht tatsächlich abrupt mit einem offensivem Growl nach vorne und offenbart sich nach diversen Breaks und Tempowechseln als härtester Song der Scheibe, während der anschließende Titeltrack schon eher das Aha–Erlebnis beschert. Amtlich produzierte Riff – Salven treffen auf die geliebten Clean– Vocal–Schwärme ( >Porcupine Tree< lassen dank Produzent Steven Wilson mehr als einmal grüßen ) und münden im Klavier–Intro der stimmungsvollen Ballade >A Fair Judgement<. Das fast obligatorische Instrumental nennt sich diesmal >For Absent Friends<, doch das wahre Schmuckstück folgt erst mit >Master´s Apprentices<, wenn Stimmwunder Mikael Akerfeldt wieder wie von Geisteshand zwischen nahezu abhebenden Space–Gesangslinien und gurgelnden Todes-Grunts pendelt. Den Abschluss setzt das, an den hohen Ansprüchen orientiert, eher mittelmäßige >By The Pain I See In Others<.

Es steht außer Frage, dass auch diesmal wieder auf einem Level gespielt wird, von welchem die Unmengen an musizierenden Kollegen des Genres weiter nur träumen dürfen. Nichts desto trotz riecht es hier latent nach gewohnter Auftragsarbeit und das Ziel, die zügellos-harte Facette zu zeigen, wird nicht erreicht.

Eine Enttäuschung ? Sicher nicht, doch in Anbetracht dessen, welch zwingende Kompositionen in der Vergangenheit frei gelassen wurden, eher der aktuell zufrieden stellendste Kompromiss. Na dann, bis zum nächsten Mal.


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OCEANSIZE: EFFLORESCE

November 15, 2007
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Bitte keinen Abstand vom tiefen Gewässer.

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OCEANSIZE

Effloresce

Label : Beggars ( Indigo )

2003

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Ein ewiger Albtraum, sich plötzlich und unerwartet auf dem offenem Meer wiederzufinden.
Da kann die Sonne noch so lieblich strahlen und das Wasser blau sein, wie die berühmte Lagune > Wohlfühlfaktor gleich null.
Der Bandname also kann bei mir schon mal keine positiven Reize aussenden.

Das Booklet zur Hand genommen, kommt das Interesse an der Hämatologie zu Tage.
Nein, Blutwurstbefürworter bin ich keineswegs, aber das verschleiernde Rot ist einen Blick wert. Äußerlichkeiten ade – was steckt denn nun inside ?

Gleich zu Beginn einer der wohl schönsten instrumentalen Weckrufe, der die Ur-Angst langsam zurück schraubt und die Erwartungen auf eine rasante Tour durch die Fluten voran treibt. Und die zeigt sich einerseits mächtig aufbrausend wie in den folgenden Wall-of-sound – Batzen >Catalyst< und >Amputee<, oder aber bedrohlich wabernd a`la >Rinsed<. Um das klar zu stellen, wir haben es hier nicht mit dem idyllischen Forellenteich vom Nachbardorf zu tun, die Herren aus Manchester greifen über 75 Minuten lang ausschließlich in die größten Netze nach den zugehörig dicksten Fischen, die auf die Namen Pink Floyd, Mogwai oder auch Tool hören, aber letztlich auch anonym einen Fang darstellen, von dem man ewig zähren könnte.

Alle wollen es einmal hören – okay, das ist Prog, aber in seiner feinsten Art und Weise und mit einer unvergleichlichen Emotionalität vorgetragen, Und so fortschrittlich wie Mike Vennart, Steve Durose, Gambler, Mark Heron und Jon Ellis hier auf dem Debüt agieren, will ich dem nicht nach stehen und sage :

Ein Albtraum, sich plötzlich und unerwartet zurück auf dem Trockenen wiederzufinden…


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Macht mal jemand das Licht an !?

November 15, 2007
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Jeder findet sofort eine Reihe von Dingen, die er unweigerlich mit dem Aufenthalt auf einem Musik-Festival verbindet.

Vielen werden die ausgedehnten Nachtsitzungen auf dem Campinggelände mit netten, lauten und gerne auch Leuten unter eigenem Niveau einfallen. wo ein übermächtiger Generator unterirdische klänge bis zum nächsten Zeltareal transportiert und nur von den Diskussionen, wer denn nun mal´ nen Filter oder auch Trichter vorrätig hat, überschallt wird. oder den streit um den halben Campingstuhl, der auch noch in die Reihe am Wegrand gehört um vorbei hirschende Leute mit >Emoalarm< oder ´ner Limbopflicht zu begrüßen.

Mancher wird an leere Geldbörsen denken, da >Pizza Mario<, der altbackene Third-Hand-Stand, das >Becks<- Rondell und das Merchandising-Tent eben gekonnt seine ziehenden Zeigefinger ausfahren. gib zumindest acht auf deine Müllpfandmarke um auch sonntag abend noch 5 öcken in der ranzigen jeans zu haben.

Wer denkt nicht an >Dixies< ? Wer würde nicht lautstark protestieren, sollten einen anno 2009 plötzlich geschniegelte Klozüge mit Selbstreinigungsbürste empfangen und der Spaß, die eigenen Auswürfe mit den 42 Vorgängern vergleichen zu können würde verschwinden, genau wie die Kunst ,die defekte Kunststofftür während dem Geschäftsvorgang zu zu halten. Wer aber will da drin Spiegel haben, die mehr erschrecken als die Opening-Truppe am Freitag Nachmittag.

Genau, da läuft ja auch Musik, zumindest wird einem das als solche verkauft. Wenn Legenden Rampensau spielen, ist oft insgeheim Enttäuschung angesagt. Wenigstens kann man dem Kumpel, der sich in letzter Sekunde wieder gegen 3 Tage Self-Destruction entschied, von´ner Meilenstein-Performance vorzwitschern. Wenn der Nachwuchs oder Herr Untergrund losgelassen ist, kommt ggf. Freude auf, nur ist dem frisch geduschten Pärchen direkt neben einem, dies eher gleich, weil das Gespräch um Toastbrot oder Blasen an den Füßen Priorität genießt.

Was verbinde ich aber mit Festival-Aufenthalten ? Es ist eher eine Grundangst. Es ist die Furcht, sein eigenes Heim nicht mehr zu finden. Wenn man zu Hause dicht bis zum Ansatz die Kneipe verlässt, führt einen der Instinkt zur U-Bahn oder Taxistand. Auf dem überdimensionalen Campinggelände hingegen ist im Normalzustand und bei Sonnenschein bereits gute Orientierung gefragt, um das mäßig windfeste Camouflage-Iglu zu erspähen. Hat aber jemand plötzlich die Lampe ausgeschaltet und man hat keinen vertrauenswürdigen Mitmenschen bei sich, ist Alarma angesagt. Die frierenden Mädels, die ebenso unsicher die Campingpfade entlang streifen, immer mit dem helfendem Handphone am Ohr, geben zwar ein Gefühl, nicht allein zu sein, die Angst, das Zelt nicht mal mehr vor der 11:20-Band zu finden, vergeht nicht. Erst recht nicht, wenn bereits angesprochene Party-Banden, vom fehlenden Orientierungssinn Wind bekommen und Witze machen.

Da steh ich dann mit der vorletzten Kippe am friedlichsten drein schauendem Pavillon und denke : Macht mal jemand das Licht an ?


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Einmal Dampfkessel und zurück.

November 15, 2007
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INTO THE FOG

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Man ist 12, hat sein eigenes Zimmer und Weihnachten klopft an.

Was steht auf dem Wunschzettel ?

Ja, aber was könnte ganz exklusiv außerdem mit aufgelistet sein ?

Eine Nebelmaschine.

Hey, was soll die Runzelstirn ? Die Vorstellung, Mutti kann vor lauter Dampf das Treiben des Jungspundes nicht mehr verfolgen, ist doch schon einen Pluspunkt wert. Dieses wird sich entweder auf das spielerische Inszenieren eines Kriegsplatzes oder, wenn die große Schwester bereits von vernebelten Diskothekenbesuchen berichtete, einer Kleinraumfete mit dem >Smash-Hits-Sampler< als Beschallung, konzentrieren.

Man ist Anfang 20, hat sein x-tes Zimmer in einer WG und das Ausfüllen der I-hate-Liste klopft an.

Was wird da bloß so aufgereiht ?

Ganz klar, die Qualität der Mensa, Bush, die stagnierende Oberflächlichkeit der Gesellschaft, ggf, auch Fleisch und Kinder, plus dem gewöhnlichen Potpourri der schlechten Seite.

Was fehlt hoffentlich nicht ?

Die Nebelmaschine. Achtung Irrtum, sie ist kein nützliches Hilfsmittel zur Erschaffung von Atmosphäre, einen von 5 wackelnden Mitmenschen bestückten Dancefloor, abrupt in Rauch zu versetzen. Sicher, dann wird das Streifen von potentiell erogenen Zonen des Nachbartänzers als Missgeschick abgestempelt, und der dank Caipi & Anhang stetig sinkende Blick kann gekonnt inkognito hausieren gehen. Hat jemand schon mal seine Garderobe vor der Startschuss-Rampe eines solchen Ungetüms positioniert ? Na, nichts wie los, die Nase freut sich.

Manchmal ist da der Gedanke, aus dem künstlich produzierten Wolkenmeer entspringen statt ausgelassener Röhrenjeans, urplötzlich eine Horde wütender Black Metal-Jünger, Wölfe oder eben Orks ( sind ja teilweise austauschbar ). Wäre doch gespenstisch passend. Solange dies nicht passiert, will ich keine 12 wieder sein und genieße lieber die Fahrt durch die Nacht…mit Nebelsch(l)ussleuchten versteht sich.



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Baby, I can get no sleep.

November 15, 2007
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INSOMNIA

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Die soziale Anerkennung – kann repräsentativer Gradmesser und eben böse Geisel darstellen.

Fängt ja schon beim Thema Krankheiten an :

Depressive Episode ?
Alter, mach die Vorhänge auf, geh duschen und trink’ ne Milch mit ordentlich Honigzusatz.

Lungenkarzinom ?
Na schön blöd, der > Ohne Dampf keine Leistung <- Slogan muss ja auch nicht konsequent gelebt werden.

Schlafstörung ?
Ist ja wohl’ n Witz !

Nicht wirklich.

Sicher, wenn einem der morgendliche Wecker(er)ruf direkt in eine REM-Phase platzt, fühlt man sich supergestört, aber lassen wir das mal beiseite.

Man stelle sich die Situation vor :


Das Licht ist aus ( oder zumindest gedimmt wegen > fear of the dark < und so ),
weder Magen noch Darm brandfrisch oder überfällig gefüllt, Sauerstoffzufuhr ist dank offenem Fenster gewährleistet, die Nachtmode präsentiert sich als Beispiel der Bequemlichkeit, die klangliche Hintergrundkulisse besteht aus keinem schräg-feiernden Handballverein oder dem neuesten Nuclear Blast-Release, der Schlafplatz gestaltet sich nicht aus ungepolsterten Dielen oder einem Deckenbündel hinter der Werkstatt des Nachbarn.

Wenn man jetzt noch die Möglichkeit abzieht, den aktuellen Schwarm distanziert lasziv neben sich liegen zu haben, ist man doch bei einer nah an der Perfektion liegenden Ausgangssituation für das lebenswichtige Auftanken aka Schlaf.

Noch mal kurz die bedeutsamen Eckpunkte des Tages im Kopf abarbeiten und dann…Augen zu und durch…oder auch nicht.

Es muss an der Liegeposition hinken…oder auch nicht.

Der Vollmond hat aber auch seine Auswirkungen, möglich…oder auch nicht.

Ach, morgen klappt das wieder wie gewohnt…oder eben auch nicht.

Die Möglichkeit einer physiologischen Ursache steht ganz klar noch im Raum.
Geht ihr jedoch zum Hausarzt und schildert das immer stetigere Szenario, wird er/sie euch statt Notfall-Ultraschall oder EEG eher zwei, drei andere Ratschläge mitgeben.
Es wird euch erzählt von Besuchen am Strand und anschließendem Dokumentieren des Gedankengutes.
Die psychologischen Tipps wie abruptes nächtliches Händeklatschen, um den kreisenden Gedanken ein Schnippchen zu schlagen oder das Zählen von Lebewesen ( Arche Noah lässt grüßen ), können die unproduktive Zeit im Nachtlager zwar möglicherweise verkürzen, die Problematik aber keineswegs beheben. Das eigentliche Problem liegt nämlich viel näher als der Erdmond da oben.

Spart euch die Dosis Baldrian, macht lieber die Augen mal so weit auf wie das Reh im Fernlicht.
Sich betttauglich tanzen kann danach noch immer, am besten mit > Faithless <.

( Außerdem muss noch mal erwähnt werden, wie erschreckend friedlich und nahezu drollig gerade die feindlichsten Individuen im Schlafzustand ausschauen und es soll Leute geben, die es zufrieden stellt, Menschen im Schlaf zu beobachten, also auch während Augen zu besser Augen auf ).


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THE FIERY FURNACES: BLUEBERRY BOAT

November 15, 2007
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Kutter = Butter ?

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THE FIERY FURNACES

Blueberry Boat

Label : Rough Trade

2004

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Ich kann doch keine Einladungen ausschlagen, auch oder gerade nicht, wenn es sich um eine Bootstour handelt, und Blaubeeren auch noch ihren Auftritt haben sollen.

Inzwischen bin ich wieder zu Hause eingekehrt und muss erst mal ein wenig Krankenbeobachtung an mir selbst durchführen. Mein Kopf dröhnt und klopft so auffällig, in den Ohrengängen haben sich diverse undefinierbare Geräusche verankert und mein Puls ist auch eher vom Normalbereich entfernt. Gebt mir kurz Ruhe.

Das Geschwisterpaar Eleanor und Matt Friedberger, angeblich aus Chicago, führten die Reise ins Blaue an. Klingt erst mal nach geordnetem Familienausflug. Weit gefehlt, soviel weiß ich nun.Du sollst nicht mit Fremden mitgehen, hat Mutti immer gesagt, und das nicht grundlos. Diesem Duo Infernale wurde zwar löblicherweise eine ordentliche Portion musikalisches Talent in die Wiege gelegt, nur hätte man an dieser besser nicht so ausgiebig rütteln und schütteln sollen, denn dieser Trip glich einer Fleisch gewordenen Spieldose, welcher eine bizarre Portion Kräuterextrakten, Crack und vor allem Pilzgelee infiziert wurde.

Das Boot war ständig kurz vor dem Kentern, dermaßen wild trug es sich die 76 Minuten zu. Besser Augen schließen, sagte ich mir. Doch was sich da vor einem aufbaut, macht mehr Angst als Freude. Da liegen abgedrehte Männer an Klavier und Orgel, undefinierbare Lebewesen mit weit tragenden Kleidern springen lieblich trällernd quer über violette Moosbeete. Plötzlich sieht man ein wehendes Woodstock-Banner und versucht, sich Luft entgegen zu fächern, bis man bemerkt, eine dominante Kunst – Lehrerin zu pumpenden Electro-Beats neben sich zu haben. Und dann dieser ominöse Typ mit seinem Leierkasten und der entsprechenden Stimmlage. Hat jemand schon von fliegenden Rummelplätzen gehört ? Fragt mich.

Mein psychologischer Filter hat die Begegnungen der 4.Art mit verlorenen Hunden, einem Chris Michaels, diesem PawPaw-Baum und dem Catamaran Man schon weit von mir geschoben.

So eine Reise macht man vielleicht nur einmal, ob die Erinnerungskarten je ankommen werden…ich nehme mir jetzt erst mal Urlaub und zwar nach Schweden, mit Auto bitte.


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DAS GRIMMIGE WALDSCHAF

November 15, 2007
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Warum bitte strebt der Mensch an, alles wissen zu wollen und hinter alle Kulissen gucken zu können. Geheimnisse adios ? Wohl kaum.

Komm mir nicht mit >Google-Earth< und >Wikipedia<, da lebt es sich doch viel schöner mit einem Schleier voll Mysterien und ungelüftetem Gedankenstaub.

Es gibt da etwas…woran sich Historiker-Koryphäen, genauso wie Philosophie-Professoren, unentwegt die Zähne ausbeißen.
Im Grunde hat sich schon jeder einmal den Kopf darüber zerbrochen, wenn nicht bewusst, dann eben ausgelöst durch plötzliche Stimmungswandel oder abrupte Magen- / Darmbeschwerden.

Es gibt da etwas…irgendwo in den unendlichen Weiten.
Da könnt ihr noch so viele geschickte Naturforscher-Trupps und Jäger-Großversammlungen zur Spurensuche schicken, sie werden alle scheitern.


Das Grimmige Walschaf : Die Existenz ist relativ gewiss, doch die Sterblichkeit eher weniger.

Lasst die Erinnerungen an alt-romantische Sagen mit brummigen Bären und listigen Fuchsschwänzen mal im Bücherschrank, denn hier geht es um mehr als ein wolliges Nutztier.
Das Einhorn ? Dass ich nicht lache.
Vergesst die Ergebnisse der letzten Klausur oder auch den Geburtstag der besten Freundin, doch behaltet euch eines :

Das Waldschaf ist das, was du draus machst.



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BLACK REBEL MOTORCYCLE CLUB: BABY 81

November 15, 2007
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Schmeiss die Flaschen an die Wand.

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BLACK REBEL MOTORCYCLE CLUB

Baby 81

Label : Island ( Universal )

2007

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Wir sollten alle mehr tanzen !

Kein Osterei, ich habe ihn mal wieder, den handfesten Beweis, dass dieser Bastard namens Rock ´n Roll nicht nur für Hirn, sondern auch für unser Fortbewegungs-Duo kreiert wurde.

Dass gerade der San Francisco–Dreier als brandfrisches Argument herhalten darf, ist schon überraschend, wurde im Hause >Black Rebel Motorcycle Club< zuletzt doch eher der Folk feat. Blues–Tee ausgeschenkt. So lecker >Howl< auch geschmeckt haben darf, mit all seinen spätsommerlichen Songwriter–Perlen inklusive einem nicht erwarteten Gefühl des Fernwehs, eines
Tages ist man der provinziellen Melancholie auch überdrüssig und irgendwas ruft einen herbei. Doch was nur ? Die Großstadt ist es und am besten die schäbigste Gitarrenkneipe, mit der bittersten Biermarke noch dazu, denn es wird wieder so leidenschaftlich gerockt, dass der Freitagabend gerettet scheint.

Yes, das sind sie wieder, unsere Jungs.
So herrlich abgehangen, wie Front–Rebell Peter Hayes uns stimmlich in >Took Out A Loan< sogleich begrüßt, und die dröhnende Gitarrenwand sich dementsprechend mit ein reiht, da kann es ja nur ein geiler Abend werden.
Hauptsache ist jedoch, du hast die festen Tanzschuhe mit eingepackt, denn das Motto heißt : Give Dance a Chance !

Natürlich bleibt die altbekannte Psychedelic–Schlagseite, wie im Grand Finale > Am I Only< oder dem gekonnt ausufernden >American X< genauso wenig außen vor, wie die große Balladen–Leidenschaft beim potentiellen Soundtrack- Schmachter > All You Do Is Talk <. Heute jedoch wird vor allem unbekümmert Brüderschaft getrunken und das ohne langes Vorgeplänkel.

Soll heißen : So kompakt und schnörkellos hat man die coolen Marlon Brando– Anhänger selten gehört. Egal ob der Hit aus dem MTV-Nachtprogramm > Weapon Of Choice <, die Mitgröhl – Hymne > Need Some Air < oder der unverschämte Kopfnicker > Lien On Your Dreams <, da kommt Stimmung auf, ohne die satte Ladung Nebelschwaden und Rotlicht vom legendären Debüt auszupacken.

Wird > Baby 81 < aber der gute Freund, der auch nach der x-ten durchzechten Nacht, noch von sich hören lässt, oder eher der Marke > mit-dem-hab-ich-auch-schon-mal-mächtig-Spaß-gehabt<. Die Zeit wird es zeigen.
Bis dahin bestelle ich noch so ein Kühles Blondes, schwitze die alte Lederjacke weiter durch und stimme mit der Meute ein > Suicide´s easy, what Happened to the revolution …<.



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BRAND NEW: THE DEVIL AND GOD ARE RAGING INSIDE ME

November 15, 2007
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Melancholo_zero wrote: totally in love.

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BRAND NEW

The Devil And God Are Raging Inside Me

Label : Interscope ( Universal )

2006

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Achtung, es folgt mein Outing : Ich war noch nie Besucher einer Halloween-Party. Wäre ich es jedoch gewesen, die Masken-Modelle auf dem Album Nummer 3 der New Yorker–Kapelle >Brand New<, hätten meinen Zuspruch bekommen.

Höllisch abfeiern ist mit dieser Scheibe hingegen nicht angesagt, denn die Entwicklung vom eher unbeschwert punk-poppigen Zweitwerk >Deja Entendu< zu >the devil and god are raging inside me < lässt offene Münder und ebensolche Ohren zurück.

Gleich der Opener >Sowing Season< zieht tief runter in eine neu entdeckte Zerrissenheit und spätestens, wenn das bisher eher unauffällig agierende Gesangstalent namens Jesse Lacey die Zeilen > I am not your friend. I am just a man who knows how to feel. I am not your friend. I’m not your lover. I’m not your family. < lauthals in den Raum wirft, ist klar, dass mit den Jungs anno 2006 schlecht Skateboarden ist.

Anhänger der ersten Stunde werden möglicherweise fragend die Stirn runzeln: Ist ein brandneuer Sound so konsequent nötig gewesen ? Einfach die Scheibe ein weiteres und am besten noch ein weiteres Mal rotieren lassen und dann wird offensichtlich, dass das Werk genauso rund ist, wie sein Datenträger. Dass hier ein rascher Ansturm der Emo-Fraktion auf die bandeigene Myspace-Seite kaum abzuwinden ist, muss nicht grundsätzlich verwerflich sein, vor allem nicht, wenn musikalische Wunderkerzen wie das herrlich schwebende >Jesus< oder der Gitarren-Sog >You won´t know< Soundtrack zur eigenen Melancholie darstellen. Hier regiert kein weinerlicher Einheitsbrei, dafür sind die Komponisten auch viel zu raffiniert. An dem Punkt, an welchen man sich beseelt zurücklehnen mag, hauen sie uns eine wohldosierte Noise-Einlage oder einen stimmorganischen Ausbruch um die Löffel, dass der Albumtitel wirklich Rechnung trägt, letztlich auch frei nach dem Motto: Wie göttlich, das hat ihnen der Teufel gesagt !

Ich für meinen Teil, kann den Oktober kaum noch erwarten, um meine erste Halloween-Party zu organisieren und weiß, was läuft, sollte die Stunde 13 schlagen.



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BASTARD DISCO 23 :

November 15, 2007
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HEUTE : BLUMEN

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01 CENTRAL PARK > sag’ mir wo die blumen sind

02 MAZZY STAR > flowers in december

03 JOHN LENNON > ( forgive me ) my little flower princess

04 KELLY FAMILY > roses of red

05 DIE ÄRZTE > blumen

06 TRAVIS > flowers in the window

07 THE KACTUS BOYS > your love is like a flower

08 MOUNTAIN > flowers of evil

09 UDO JÜRGENS > vielen dank für die blumen

10 ROSE > rose

11 SPINAL TAP > ( listen to the ) flower people

12 ACE OF BASE > life is a flower

13 FREDDY BRECK > der weiße flieder

14 NORMAHL > blumen im müll

15 AFGHAN WHIGS > you my flower

16 SANDI THOM > I wish I was a punkrocker ( with flowers in my hair )

17 OPETH > black rose immortal

18 MY FRIEND THE CHOCOLATE CAKE > 100 flowers in bloom

19 KARAT > blumen aus eis

20 MIEKE TELKAMP > tulpen aus amsterdam

21 DIE HAPPY > like a flower

22 BETTE MIDLER > the rose

23 TALKING HEADS > ( nothing but ) flowers



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