[Rückblick 2011 - Christian Ludwig - TwoThousandEleven - Will Take Us Straight To Heaven?]
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Wort des Jahres:
] Sendawoy / statt: Mitbewohner

Getränk des Jahres:
] Knecht Ruprecht / statt: CurrantMilk
Seltsamkeit des Jahres:
] Kaputte Handydisplays / statt: Projektion
Spruch des Jahres:
] “… aber das soll mich ja nichts angehen.” / statt: “Andere Bärte haben auch schöne Schwänze.”
Stadt des Jahres:
] Berlin / statt: Hamburg
Tier des Jahres:
] Weißer Wolf / statt: Dohle
Instrument des Jahres:
] Saxophon / statt: Harfe
Erkenntnis des Jahres:
] Lieb doch wen du willst. / statt: Ich glaube, dass du ein Problem mit mir hast.
Einkaufsgebäude des Jahres:
] Planet Modulor – Moritzplatz, Berlin / statt: Kaiser’s – Kottbusser Tor, Berlin
Irrtum des Jahres:
] Man muss Vollzeit arbeiten. / statt: Wir leben alle in einer Blase.
Bar/Club des Jahres:
] Chez Jacki – Am Ostbahnhof, Berlin / statt: Das Tier – Neukölln, Berlin

Kleidungsstück des Jahres:
] Schwarzer Mantel / statt: Rote Jeans
Ästhetik des Jahres:
] Black Metal, Sagen, Märchen / statt: Casual
Wiederentdeckung des Jahres:
] New Metal / statt: Chat-Aktionismus
Hype des Jahres:
] Bärte / statt: Waldhütte
Gefühl des Jahres:
] Motivation / statt: Befreiung
Angst des Jahres:
] Laktoseintoleranz / statt: Ablehnung
Webseite des Jahres:
] www.simfy.de / statt: www.facebook.com
Personal-Website des Jahres:
] http://eastatlanta.tumblr.com / statt: www.ludwig-christian.de
App(lication) des Jahres:
] Berlin FahrInfo (BVG) / statt: PlanetRomeo
Magazin des Jahres:
] Spex / statt: Kinki
Magazin-Cover des Jahres:
] OE Magazin Issue 1 (“All Together Now”) / statt: Spex # 331 – März/April 2011 (“Hallo Jenseits”)
Vorhersagung des Jahres:
] Amy Winehouse’ Tod / statt: Weltuntergang im Oktober 2012.

TV-Sendung des Jahres:
] Mad Men / statt: Gossip Girl
Kinofilm des Jahres:
] Weekend / statt: Blue Valentine
Videoclip des Jahres:
] Adele – Rolling In The Deep / statt: James Blake – Limit To Your Love
Konzert des Jahres:
] Patrick Wolf – Astra, Berlin – 14.11.2011 / statt: Ascent Of Everest – Scheune, Dresden – 16.10.2011
Festival des Jahres:
] New Noise Festival 6 – Durmersheim – 25.06.2011 / statt: Dockville Festival – Hamburg – 12.-14.08.2011
Soundtrack des Jahres:
] Ramin Djawadi – Game Of Thrones / statt: Corwood Manual & Christian Ludwig – Sendawoy (EP)
Überraschung des Jahres:
] Casper – XOXO / statt: Liebe zu den Öffentlichen Verkehrsmitteln Berlins
Artwork des Jahres:
] Jeniferever – Silesia / statt: Caleya – Trümmermensch
Album des Jahres:
] Other Lives – Tamer Animals / statt: Scott Matthews – Gallantry’s Favorite Sun
Song des Jahres:
] Austra – Lose It / statt: Theophilus London feat. Sara Quin – Why Even Try
Neuer Evergreen-Song des Jahres:
] Fleetwood Mac – Everywhere / statt: Queen: I Want To Break Free
Pop des Jahres:
] Lana Del Rey / statt: Lady Gaga
Weibliche Erscheinung des Jahres:
] Florence Mary Leontine Welch / statt: Michelle Christine Trachtenberg
Männliche Erscheinung des Jahres:
] Hayden Thorpe / statt: Ryan Gosling
Songzitat des Jahres:
] “Mal bist du der Jäger, mal bist du der Bär.” – Casper – Grizzly Lied / statt: “We Found Love In A Hopeless Place” – Rihanna – We Found Love
Comeback des Jahres:
] Hoffnung / statt: Verzicht
Wunsch für 2012:
] Anerkennung feat. Erfolg / statt: Ernüchterung
Leiser Abgang des Jahres:
] Corvonism / statt: MTV
Abschied des Jahres:
] Gute Besserung! / statt: So weit, so schlecht.
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THE WINCHESTER CLUB: NEGATIVE LIBERTY: 2011

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Jeder hat offene Arme für Gewinner – die meisten auch ein ebenso großes Herz für die ewigen Verlierer,
von oben bemitleidet es sich schließlich am besten.
Doch wer vereinigt sich gerne mit dem Durchschnitt, den Vertretern des Mittelmaß?
Dem Londoner Fünfer namens THE WINCHESTER CLUB wird der dritte Fall zuteil.
Sie agieren im Postrock, dem der konventionellen – leider auch unspektakulären Sorte.
Da wo die szenetypischen Berg/Talfahrten in epischer Länge auf Spoken Word-Einspieler treffen, ist fast schon Schluss mit Definition.
Dass die zweite Veröffentlichung “Negative Liberty” sich konzeptionell einer Dokumentation widmet, liest sich schön.
Dass die Hintergrundthematik sich jedoch ausgerechnet mit der Freiheit in unserer Gesellschaft beschäftigt, ist dabei fast eher latenter Hohn statt pfiffiger Aufhänger.
Der ohne Overdubs und Klicks live eingespielte Soundtrack zu wichtigen politischen Fragen des Seins im Jetzt,
reisst sich selbst nämlich viel zu selten aus seiner tontechnischen Gefangenschaft und liest sich leider am Ende auf dem Papier interessanter als im schon fünften Hördurchlauf.
Schade. Nun heißt es, auf die allgemeine Liebe zum Durchschnitt hoffen.
(Exile On Mainstream Records)
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written for FUZE Magazine
OUR CEASING VOICE: WHEN THE HEADLINE HIT HOME: 2011

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Langsam aber sicher kommt fast so etwas wie Gerechtigkeit in die allgemeinen Hörgewohnheiten.
Kurze Teaser oder Stream-Sequenzen für anstehende Veröffentlichungen werden wahrgenommen, nicht aber wirklich ohne den Zusammenhang beachtet.
Die Bedeutung der Single ist eh im freien Fall und Soundtracks bzw. Scores gewinnen an der Bedeutung, die ihr viel zu lange vorenthalten wurde.
OUR CEASING VOICE aus dem Tiroler Alpenland haben sich den Roman Sebastian Obermeirs als konzeptionelle Vorlage gesetzt.
Ohne ein gelesenes Wort auf der Haben-Seite, fällt die post-rockende Assoziationskette nur so im Eiltempo:
Das insgeheim verbotene “Elegisch” trifft es genauso wie verzweifelt, episch und der dezente Tropfen auf den verlorenen Stein.
Das Drama in Noten verfängt sich dabei überraschenderweise nicht Genre-bewusst im langen Atem,
sondern agiert so versteckt mitreissend und weckt sich selbst immer früh genug wieder auf.
Da bleibt die Frage: Wer braucht schon Schnipsel, wenn er das Puzzle im Ganzen haben kann?
(Wiseowl Records)
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written for Fuze Magazine
SCALE THE SUMMIT: THE COLLECTIVE: 2011

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Neulich in der Berliner U-Bahn:
Drei Typen unterhalten sich angeregt bis angeheitert über ihre Gedanken samt Befindlichkeiten.
Typ 1:
“Ich bin so schrecklich ausgeglichen derzeit. Es läuft alles dermaßen rund und geradlinig,
dass ich gar nicht weiß, wer und wie ich den Zustand mal abrupt und nachhaltig ändern kann.”
Typ 2:
“Mich plagen aktuell Kopfschmerzen, es rüttelt und wuselt in meinem Schädel so unvorhersehbar,
dass ich mir Gedanken mache, wo das nur herrrührt.”
Typ 3:
“Ich plane eine Reise ins Gebirge, abgeschottet vom Hier und Jetzt. Trotz der gewaltigen Naturkulisse brauche ich dazu auch künstlich hergestellten Pathos, Rüttelbewegungen und Schwingungen als Soundtrack.”
Ein weiterer großer, schmaler Kerl mit Brille, langem Haar und einem Shirt mit der Aufschrift “Call Me Frickel” beugt sich plötzlich zur Gesprächsrunde und zieht “The Collective” der Texaner SCALE THE SUMMIT aus seinem Mantel.
“Hier für euch. Einmal als Aussicht auf Besserung, dann zweitens als möglichen Hintergrund des Ganzen und schließlich im Fall Nummer Drei als die perfekte Lösung. Bitteschön.”
(Prosthetic Records)
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written for Fuze Magazine
IN/OUT-Liste: Frühjahr 2011.

“… and the Wodka goes to…”
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[IN]
! “Sendawoy”] Weiterhin Geheimtipp ohne Academy zum Weitersagen: http://ludwig-christian.de/bestellung
! Berlin City Girls] Öh, Persona Non Grata?
! Bretter, die die Welt bedeuten] Auffindbar im nächtlichen Straßenbaugrenzbereich deines Vertrauens. Straffreie Mitnahme ohne Gewähr!
! Kochtourismus] Das großstädtische Gemeinschaftsköcheln: Wie der eine schält, sieht meist der andere aus, aber das Brutzeln im Kollektiv macht satt und steigert bestenfalls noch diese ungreifbare soziale Zufriedenheit.
! Abendliches Kartenspielen] Einmal dem Gegenüber in die Karten luken können.
! Kalauer und abgestandene Stilblüten als Kommunikationsform] Bringt weniger Schwung als kopfschüttelnde Oho!-Effekte ins eh schon reduzierte Miteinander.
Schließlich ist das ganze Gedöhns namens Leben nicht selten mehr als eine schlecht inszenierte Bütt ohne Applaus.
! Interesse am Nutzobjekt] Vom rumpelnden Automobil über fernbediente Zahnbürste bis zum Rauchmelder im Korridor – mal ans Kleingedruckte denken.
! Drittes Standbein] Wenn das zweite schon hinkt und lahmt.
! “Zeig mir wo ganz unten ist.”] Der preisgekrönte Satz zum Schmusen und für schlechte Zeiten.
! Verschwörung] Kommt noch vor Zerstörung, ergibt aber letztlich fast das selbe.
! Tour De Natur] Wenn der grüne Daumen juckt, nicht nur mit Antiallergiecreme reagieren, sondern Luftpumpe, Decke und Fernrohr zum Einsatz bitten.
! Ordentlich Druck] Das mit der Luft, dem Vakkum, Torschlusspanik und dem Zustand des Implodierens bleibt dabei unangesprochen.
! OMG!] Das erschrockene Raunen als Alltagsbegleiter. Nah dran an Revolution!
! Listening-Sessions im Eigenheim] So lassen sich Töne (im Dolby Surround/Surrausch), die vier Wände (plus Nebenschauplätze) und das Verhalten von Mitmenschen in Konzentrationsmomenten herrlich vereinen.
! Die Wiederentdeckung des guten Schlafs] Regelmäßige Liveübertragung in bestenfalls mindestens sechs Akten.
[OUT]
? Besetzte Hausviertel ohne Hintergrund] Dann lieber belegte Brötchen in den Vordergrund.
? Not Available At Present] Einstellungssache, ignorante Angewohnheit oder einfadendes Faktum.
? Biogetränke] Riechen noch zweideutiger als ihr Nachgeschmack. Eigentlich kommt Bio doch von Leben und so.
? Schlecht getauscht] Sinngemäß: Ne Hyäne als Luchs-Ersatz bleibt auch fraglich.
? Partytourismus] Don’t Take Your Fake To Town!
? Angst vor Geld] Keine Bange, Taschen sind groß bzw. das dauert bis zum gefühlten Ausverkauf. Hungry For Fame – Not A Shame!
? Das Spekulatius-Verhalten] Mal nachgefragt macht kaum dümmer und umgeht häßliche Rätselfalten.
? Akutes Fernweh] Du kannst nicht alles sofort befriedigen, Junge.
? Heute schon an gestern denken] Weg mit dem imaginären Poesiealbum.
? Tiefstapelei] Wer holt den ganzen Mist dann wieder hoch?
? Inkonsequente Bewertungen] Kot bleibt Scheiße, medioker ist weiterhin Durchschnitt und aus nett wird nur selten schön.
? Ruf/Beruf-Klausel] Ein Arzt kann drei Dinge parallel, ein Pilot hat drei Frauen gleichzeitig, ein Bauer stinkt wie drei und drei Maurer teilen sich ein Gehirn – Volksdenken wohl nah an Epic Fail!
? Indiskretion] Darf ich dich was Intimes fragen ohne dabei persönlich zu werden? – …
? Gaga-Electricity] Ghetto comes Autoscooterfloor > Die Typen mit den dicksten Armen und einst fettesten Hiphop-Assoziationen sind inzwischen alle Opfer der kostengünstigsten Beats seit 1993. Shame on you, Suckas!
? Stress als Lebenseinstellung] Diese Stressator waren zu lange schon miese Songschreiber.
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ESBEN AND THE WITCH: COMET CLUB: BERLIN: 17.02.2011
Drei sind keiner zuviel.

Ja, alle Zeitschriften und Online-Plattformen, die sich irgendwie um Musik oder Kultur an sich zu drehen versuchen, haben aktuell einen Mehrzeiler zur Band des Abends parat.
Ein Hype ist aber letztlich, was du draus machst und entgegen der wirtschaftlichen Norm, wird und wurde hier eben nicht der Nenner für alle so zurecht gestutzt,
dass man auch zum Trio aus Brighton parallel tanzen, träumen und gut aussehen kann.
Die neu gewonnene Düsternis im Pop-Gedanken zieht sich durch das aktuelle Who-is-Who der Alternativmusiklandschaft.
Wo Fever Rays anonymes Konzept alles überstrahlte, Zola Jesus genau davon nur halb-gerechtfertigt profitierte und These New Puritans z.B. verschrobenen Bombast neu aufstellten, schlendern Esben And The Witch letztlich fast unbemerkt mit düster glimmender Fackel hinterher.
Verliebten ist nicht zu trauen, und so will man den Dreien, die sich ganz und gar dem abgedunkelten Nightmare-Pop (Eigenkreation des Labels?) hingeben,
nicht so ganz die eigene Hand anbieten.
Dabei sind es die Songs des ersten Albums “Violent Cries”, die am heimischen Rechner leicht distanziert und abwesend,
und erst live vor Ort bedrohlich und latent aggressiv den gut besuchten Comet Club der Hauptstadt betönen.
Es braucht keine Lichtshow, keine Inszenierung – nur drei Personen und eine knappe Stunde Zeitfenster.
Es brummt, knistert, flackert, poltert plötzlich, stapelt sich heimlich und will dennoch nicht wie ein aufgeblähter Postrock-Batzen funktionieren – Gott sei Dank.
Schließlich ist es diese Stimmung, die nicht dem idyllischen Waldspaziergang im Tagtraum gleichen will, eher der Silhouette eines vergessenen Klinikgeländes im Outback.
Rachel Davies setzt ihr Stimmorgan so nah, direkt und ebenso fast parareal ein, dass die hängenden Schultern im Nebellicht nicht grundlos abzeichnen,
was diese Band scheinbar auszeichnet.
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VERANSTALTUNGSFAKTEN
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WAS: „Sendawoy“ Buchveröffentlichung
WER: Christian Ludwig (Text) vs. Corwood Manual (Musik)
WANN: Samstag, 05. Februar 2011, 21 Uhr
WO: Intersoup, Berlin (Schliemannstraße 31, 10437 Berlin)
WIE: Kostenfrei
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SENDAWOY
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“Es ist schon viel später als man glauben kann.“ und “innerhalb eines Jahres muss nichts und kann doch alles geschehen.”
Phrasen, die die Welt nicht braucht, sind meist auch jene Phrasen, die stimmen.
Aber all das ändert trotzdem nichts an der Tatsache – und das ist die dritte und letzte Weisheit! – dass es nie zu spät ist:
So wird Krankenpfleger und Teilzeitautor Christian Ludwig mit seinem Debütroman kurz vor der magischen 30 unerwartet doch noch zu einem richtigen Schriftsteller und das Lieblingsempire zwangsläufig zum Buchverlag. So ist das eben manchmal.
Zufälle, eigenwillige und vor allem krumme Entscheidungen beschreiben die Entstehung des Werkes, aber eben vor allem auch den Inhalt: Mittzwanziger, die viel können, noch mehr wollen, aber die meiste Zeit einfach nur suchen. Und finden: Identitätskrisen, zwischenmenschliche Krisen und Krisen, für die es noch keine Krankheitsklasse gibt.
Was bleibt sind nun Antworten, auf die man keine Frage geben möchte!
www.lieblingsempire.org
www.ludwig-christian.de
Verkaufsstart: 05. Februar 2011 (exklusiver Onlinevertrieb)
Gebundene Ausgabe: 140 Seiten im Etui
Verlag: Lieblingsempire, Berlin; 1., Aufl. (2011)
Sprache: Deutsch
Größe: 188x188x38mm
Preis: 25,00 Euro
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CORWOOD MANUAL
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Corwood Manual ist das elektronische Homerecording Projekt von Andreas Bonkowski, der ebenfalls in den Bands Siva., I Might Be Wrong und SDNMT zuhause ist. Seit 2005 werden spät nachts in einem kleinen Zimmer im Herzen von Berlin, Germany geschrieben und festgehalten, Remixes für Künstler wie Jamie Lidell, Ef, 65daysofstatic, Tender Forever oder Coparck erstellt und Bootleg Mixe angefertigt. Und wo Chips und Händs aufeinander treffen wird geformt, programmiert und nach Neuem gesucht. Alles dreht sich um Geräusche, Pluckern, Gesten, Taperekorder, altes Instrumentarium, Stimmbänder und ein kleines Computermikrofon. 2011 wird es die erste Veröffentlichung geben. Klick klick klack.
www.facebook.com/corwoodmanual
www.soundcloud.com/corwood-manual
www.corwoodmanual.tumblr.com
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- Der letzte Tee geht auf Margaret Thatcher -

Was kann der Tod schon anderes tun, als uns alle mehr oder weniger angemeldet abzuholen und sich dabei mächtig wichtig vorkommen?
Ja – seinen Ruf wahren und dabei gleichzeitig Tabu-Thema Nr.1 bleiben.
Passender Gesprächspartner ist Multiinstrumentalist Barry Burns der schottischen Freunde von MOGWAI, der wenig überraschend, neben versteckten Todesbotschaften auch eine Schippe Sarkasmus in petto hat.
“Hardcore Will Never Die, But You Will” liest sich als aktueller Albumtitel tiefgründiger als man mit Grinsen fertig ist.
Für zweideutige bis absurde Aussagen bis Songtitel sind die inoffiziellen Thronhalter des Postrock bereist bekannt – wer benennt sich schon ohne ein gewisses Rückgrat nach einem exklusiven Film aus dem Jahre 1984. Von den Fratzen der Gremlins zu den des Hardcores.
Wenn der unkaputtbare Hardcore sein Gesicht zeigen würde, wem würde es ähneln?
“Tom Waits oder Mark Lenegan, einem dieser Art von Gesichtern.”
Nun gut, aber wenn Mogwai selbst die Anführer des Todes wären, wie würdet ihr dann aussehen?
“Wenn man es in überzeugender Weise machen würde – wahrscheinlich wie eine gigantische Margaret Thatcher – mit Scheiß-Lasern.”
Schöne Vorstellung, welche einen geradewegs zu den sogenannten Deathparties bringt. Wart ihr jemals ein Mitglied oder könnt euch zumindest vorstellen,
wie diese von statten gehen?
“Die spezielle Party, auf die du hier wohl Bezug nimmst, ist die von Margaret Thatcher. Das könnte eine zu realistische Veranstaltung in Schottland sein.
Ein Land, das sie wie ein Meerschweinchen behandelte in ihren dubiosen sozialen Experimenten.
Ich kann mir nicht viele Leute aus dem Norden vorstellen, die an diesem Tag weinen, doch es wird Kuchen geben.”
Während diese Dame der Politik von vorgestern – Premierministerin des Vereinigten Königreichs der Jahre 1979-1990 – bereits per Umfrage auf Rang 3 der schlechtesten Briten aller Zeiten gewählt wurde,
ist es ein anderes prominentes Kaliber, das auf der siebten Platte seine Erwähnung findet: Lionel Richie.
Bitte einmal vorstellen: +++ Newsticker +++ Lionel Richie ist tot! ++++ Eure Gedanken und darauf folgenden Handlungen?
“Ich denke mal, ich würde mir die Geschichte durchlesen und einen schwachen Stich an Traurigkeit fühlen, dann aber einfach versuchen, meinen Tag ganz normal weiter zu führen. Ich bin wirklich kein Fan, doch das Video zu “Hello” ist eines der witzigsten aller Zeiten.”
Weniger witzig ist die visuelle Vorstellung der Einrichtung “Castle Of Doom”, in dem vergangenen Sommer die Scheibe gemixt wurde.
Wie verbringt man denn seine Zeit dort?
“Nun, wir haben lediglich das Album dort gemixt, doch es ist schon ein schöner, kleiner Platz.
Ich kann mich nur daran erinnern, dass wir tatsächlich eine Menge Soldaten auf der Xbox in der Studiolounge getötet haben.
Ein wenig beschämt bin ich, dir sagen zu müssen, dass wir auch viel Golf von Tiger Woods spielten. Außerdem zerstörten wir sehr, sehr viel indischen Curry.”
Konsolenspiele fördern also nachweislich die Zerstörungswut – was wurde denn noch zusätzlich seit der letzten Veröffentlichung so alles demoliert?
“Nicht viel. Ein paar iPods, mehrere Weinglässer. Um ehrlich zu sein, sind wir keine wirklich zerstörungsfreudigen Menschen.
Alles was ich zerstöre geschieht rein zufällig.”
Bitte keinen Schein zerstören, schließlich braucht man Fantasie. Die Kunst des attraktiven Sterbens zum Beispiel – eine ewig lebende Vorstellung.
Aber gibt es grundsätzlich eine gute Version des Ausfadens?
“Uh, ich mag meine augeblichenen Jeans. Das ist die beste Art des Ausfadens, die ich seit langem auf einem Textilprodukt gesehen habe.
Insbesondere so rund um den Kniebereich. Sterbende Jeans – Sterbende Gene. Autsch!”
Wenn schon sterben, dann richtig? Doch welchen Satz sollte niemals ein Sterbender bzw. von einem Sterbendem kommen?
“Zu einem: Vergiss die 8 €! / Von einem: Der goldene Schatz liegt unter …….”
Und wenn die kommende Scheibe auf einer Lebens/Sterbeskala stehen würde, wo würde das in etwa sein?
“So rund um den “Ich habe gerade einen roten Sportwagen gekauft”-Bereich des Lebens.
Noch wirkt und scheint ihr recht lebendig – wenn ihr an das Jahr 2011 denkt, sollte welches Gefühl niemals verschwinden?
“Ich bin nicht so gut darin, über die Zukunft nachzudenken. Ich bin wenig einsichtig. Ich will nur mit dem Touren beginnen und hoffen, dass die neuen Songs live gut klingen.
Langweilig aber wahr.”
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written for Fuze Magazine
MOGWAI: HARDCORE WILL NEVER DIE, BUT YOU WILL

Die Endlichkeit des Seins ist uns allen bewusst, allein schon jede Regentschaft arbeitet letztlich nur auf ihr Ende hin.
Selbst sogenannte Vorreiter können sich nicht ewig auf ihren scheinbar unkaputtbaren Lorbeeren ausruhen.
Zu sehr kratzt Mutter Zeit, die böse Konkurrenz aus dem Hinterhalt und der Begriff Reputation am Stand der eigenen Existenz.
MOGWAI werden allgemein zu gerne und oft als die Väter des Postrock geadelt, inzwischen sogar so lange schon, dass in Sachen Kreativität
der Nachwuchs längst die Überholspur geentert hat.
Doch was tun, außer altersmüde und gönnerhaft die Noten und Anspruch in den Schoß zu legen?
Genau das hier.
Album Nummer Sieben mit dem schmunzelnden Slogan “Hardcore Will Never Die, But You Will” holt MOGWAI zurück in die unbestrittene Regierungsposition.
So viel Abwechslung, pfiffige Ideen aus dem erdachten Off und aufhorchende Überraschungsmomente darf und muss man im Amt letztlich auch vom Thron feuern,
dass all die Zweifler und Abschreiber sich vorerst auf die eigene Lippe beißen.
Der neueste Gesetzesentwurf tönt im Gesamtbild rockiger, verspielter, spontaner und dann doch wie eine gut durchsaftete kleine Best-Of-Kollektion aus dem Proberaum 2010,
selbst ohne Hardcore-Anstrich.
(Rock Action / Pias)
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written for Fuze Magazine
KHOMA: A Final Storm

“Danke. Ja, sie haben mich überzeugt.”
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Man kennt dieses seltsame Erwachen, das einen halb-verwirrt, latent reizüberflutet und gleichzeitig so herrlich positiv gestimmt Richtung Realität wirft.
Die Gedanken sind nicht recht zu orten, man würde sich bestenfalls noch einmal auf die andere Schlafseite legen, um den Anschluss nicht zu verderben.
Ähnlich verhält es sich mit “Army Of One” des CULT OF LUNA-Nebenprojekts KHOMA. Doch wer will den Projekt-Begriff ständig missbrauchen und
die Querverbindung zur aktuell vielleicht wertvollsten Postcoreband immer aufs Neue aufbröseln, wenn das schwedische Trio spätestens jetzt mit Album Nummer 3
selbst den eingemeiselten Traumfänger in petto hat.
Genau wie das Gedankenwirrwarr an der Bettkante bleiben die elf Songs zwar hängen, flattern aber parallel angenehm orientierungsfrei durch die Rindenfelder des Großhirns.
Die Songreihenfolge spielt dabei kaum keine Rolle – trotz offensichtlicher Hits wie dem aufkratzenden Opener oder auch Breitwand-Bombardement “From The Hands Of Sinners” – selbst auf Random wird ein atmosphärischer Schuh raus – findet der rote Faden sich erschreckenderweise quasi von selbst.
Zwischen epischem Rock, Ambient, Postpop und schlecht versteckter Songwritingkunst ist generell noch etwas Platz, vorerst haben KHOMA den jedoch mehr als überzeugend besetzt.
(Razzia / Soulfood)
written for Fuze Magazine
Ähm, und wer macht jetzt die Charts?

Drei Stunden nach dem großen Kollektivknall am Neujahrsmorgen lagen viele schon in den Seilen, sich manche noch in den Armen und MTV Deutschland bereits abgedeckt am Boden. Ironisch setzte das verdrängte Schmachtwerk “Viva Forever” der Spice Girls der Freiheit des coolen Stück Jugendkulturs der 80er & 90er gegen 02:55 Uhr den Gnadenstoß. MTV, adios! Hallo VIVA – in neuem, gekonnten Outfit, doch ohne jeden inhaltlichen Rückhalt, der den Begriff Musikentertainment gerechtfertigen möchte.
“Zahlen bitte!” – die neue Devise, welche die einstige Musikmarke Nr.1 samt den Zeichen der Zeit Richtung Bedeutungslosigkeit schlucken wird. Das Pay-TV-Konzept wird sich entgegen vieler Hoffnung nicht durchsetzen, gerade nicht im Bereich Clipprogramm, das zu lange schon kaum noch zuckend sein Schattendasein frönte. Investition in die Zukunft duftet irgendwie anders, wenn auch der Ansatz für mehr Sparte statt Schwarte Sinn macht.
Die vergangenen Monate des großen M’s Deutschland überraschten mit ausgedehnten Clipstrecken, mehrstündigen Non-Stop-Bahnen, die fast schon old-school anmuteteten, hätte man noch eine aufgeschreckte Tante im neonfarbenen Oberteil hölzern die kommenden Hitfilmchen anmoderieren lassen. Da musste quasi etwas im Busch sein.
MTV kehrte 1999 in den deutschsprachigen Raum zurück aus dem verschlüsselten Outback und konkurrierte über Jahre mehr oder selten auch weniger offensiv mit VIVA.
Jung vs. Alt / Bunt vs. Farbig / Sterile Top 40 vs. Charts plus Ecken und Kanten.
Die Schlacht endete mit der Übernahme VIVA’s durch den US-Medienkonzern Viacom im Juni 2004. Durch in diesem Moment vier aktuell flächendeckend ausgestrahltenn Musikkanäle sprudelte so etwas wie Hoffnung am Firnament. VIVA und MTV2POP für die Kleinen, MTV und VIVA Plus für die Großen – so in etwa war kurz gesagt der Leitspruch für die Zukunft. Doch Konsequenz konnte sich nur an der immer kräftigeren Umstrukturierung des Tagesprogramms festmachen lassen. Von Realitydokus über Comicserien von gestern bis Fashionshows – 30 Minuten-Retortensendungen mit Untertiteln oder Synchronisationen aus dem Jenseits als Zuschauerfänger an allen Enden. Der Clip hatte als Magnet längst ausgedient, dafür hatte das Web bereits mit der größten Videodatenbank die Herrschaft mehr still als heimlich übernommen. Generation 3.0 schien zu wenig Interesse an Musikwahl ohne Eigenregie zu besitzen. Warum inmitten von Klingeltonwerbewänden vor der Röhre warten, wenn per Mausklick Wünsche sofort und bedingungslos erfüllt werden können.
Die Frage bleibt: Wie setzen sich nun die Top 100 zusammen bzw. macht eine Umstellung auf eine höchstens Top 40 nicht mehr Sinn? MTV hatte oft und gerne die führende Hand für Hypes und Pushsegmente neuer Bands oder Clips aus fremdländischen Hitparaden. Wie aber soll VIVA mit einer mageren Stunde Musik im Tagesprogramm zeigen, was hip sein soll oder morgen gehört wird, wenn die Wiederholung drittklassiger Serien deren Ausstrahlung verhindert? Man kann schließlich nur Charts austrahlen, wenn man bereits im Tagesverlauf Anwärter dafür bietet. Eine spannende Selektion steht vor uns, in welcher die eh schon großen Superstars wohl die einzigen Gewinner bleiben. Die Rotation von etwa dem Jahre 2001 mit circa 65 aktuellen Musikvideos in der Tagessetlist ist im Jahre 2011 kaum zu schaffen. Glück dem, der weit nach Sonnenuntergang Zeit und Laune hat, das Nachtprogramm des neuen Monopol-Kanals VIVA zu durchstöbern und auf mehr als nur die zehn zu oft gehörtesten Songs der vergangennen drei Monate stößt. Media Control, ick hör dir klappsen & Mtv, ein bißchen vermissen wir dich jetzt schon!
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CORVONISM POLL 2010.

(Photo Of The Year: by Reuther)
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2010 – The Look Back In Anger
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Album Of The Year]
10] GET WELL SOON: Vexations
09] RED SPAROWES: The Fear Is Excruciating, But Therein Lies The Answer
08] WE HAVE BAND: WHB
07] LISSIE: Catching A Tiger
06] THE NATIONAL: High Violet
05] THESE NEW PURITANS: Hidden
04] KOM: Berry White
03] NEDRY: Condors
02] DEFTONES: Diamond Eyes
01] JOHNOSSI: Mavericks
Song Of The Year]
10] BROKEN BELLS: The High Road
09] WE HAVE BAND: Hero Knows
08] BEACH HOUSE: Zebra
07] KHOMA: Army Of One
06] JJ: Let Go
05] PALPITATION: I Lost And Died
04] CRASH CONSPIRACY: Wright
03] WARPAINT: Shadow
02] NEDRY: Apples And Pears
01] JOHNOSSI: Houses
Hopeful / Future Sounds Of The Year]
03] How To Dress Well
02] Sleigh Bells
01] Tu Fawning
Flashback-Band Of The Year:
03] The Vines
02] Black Rebel Motorcycle Club
01] Bodi Bill
Breakdown-Band Of The Year]
01] The Ocean
Hype Of The Year]
01] Die Antwoord.
Video Of The Year]
03] FOALS] Spanish Sahara
02] THESE NEW PURITANS: We Want War
01] ESBEN AND THE WITCH: Marching Song
Artwork Of The Year]
01] These New Puritans: Hidden (Special Edition)
Special Release Of The Year]
01] Cult Of Luna: Evika Riget
MTVIVA Song Of The Year]
07] MARK RONSON feat. THE BUSINESS INTL: Intl
06] EMINEM: Not Afraid
05] BRANDON FLOWERS: Crossfire
04] DAVID GUETTA feat. KID CUDI: Memories
03] KATY PERRY: Teenage Dream
02] ONEREPUBLIC: All The Right Moves
01] ELLIE GOULDING: Starry Eyed
Concert Of The Year]
05] THESE NEW PURITANS: Hamburg: Prinzenbar: 22.04.
04] ARCHIVE: Frankfurt: Batschkapp: 07.02.
03] CELESTE: Durmersheim: New Noise Festival: 26.06.
02] FEVER RAY: Berlin Festival: 10.09.
01] THESE NEW PURITANS: Berlin: HAU2: 06.12.
Event Of The Year]
03] HOLYSHITSHOPPING: Berlin: HBC: 11./12.12.
02] THE XX – DJ Set: Hamburg: Prinzenbar: 12.01.
01] BODI BILL – DJ Set: Berlin: VCF: 23.01.
Festival Of The Year]
01] Berlin Festival
Label Of The Year]
01] Shelsmusic
New Music Style Of The Year]
01] WitchHouse
Venue Of The Year:
05] Mein Haus am See – Berlin
04] Ringbahn – Berlin
03] eigene Wohnung / Bett – Berlin
02] IKEA – Berlin, Tempelhof
01] Barbie Deinhoffs – Berlin
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Word Of The Year]
05] Mauli
04] Yo!
03] Buch / Buch
02] Umzug
01] Fake Love
New Love Of The Year]
03] Gastgeber sein
02] Mobiler Grill
01] Allein wohnen
Sentence Of The Year]
05] „… haaaallooo!?….“
04] „Und auf was warten wir noch?“ – „Auf das Ende!“
03] „Bist’n toller Typ, will dich heiraten!“
02] „Colle Leutz!“
01] „Sag mir, wo du wohnst und ich sag dir, wo mein Lager ist!“
Wordcreation Of The Year]
01] Street Crazybility
Hype Of The Year]
01] Veränderung
City Of The Year]
01] Berlin
Colour Of The Year]
01] Black
Food Of The Year]
05] Selfmade-Pizza
04] Halloumi feat. Falafel
03] Curry-Reis
02] Selbst gebackenes Brot mit Erdnussbutter
01] Brötchen mit Tomate, Quark, Salz/Pfeffer, Käse
Drink Of The Year]
03] Bowle
02] Kaffee
01] Watermelon Man
No-Go Of The Year]
03] Enttäuschung / Unzuverlässigkeit
02] Herzchenalarm
01] Labertaschen / Zerreden
Style Of The Year]
01] Bart
Job Of The Year]
01] Hundekot-Saugrüsselfahrer
AW!-Moment Of The Year:
03] MTV is going non-free/Pay-TV!
02] Ich will genau jetzt ein Buch schreiben.
01] Umzug Berlin (mit ohne Wohnungsschlüssel…)
Sportsmen Of The Year]
01] Wade Barrett
TV-Show Of The Year]
03] Gossip Girl
02] WWE Raw
01] Mad Men
Movie Of The Year]
01] Der fantastische Mr. Fox
Website Of The Year]
01] Facebook.com
Culture-Webservice Of The Year]
01] Spotify
Must-Go For 2011]
01] auf schwedisch fluchen lernen
Slogan For 2011]
] 2011 – will take us all straight to heaven!
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Dein Winterhoroskop 2010/11.
Futuristisch, ehrlich, lässig, gut.

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Skorpion [24.10.-22.11.]
Angsthase
Och, da hat ja einer Furcht vor dem, was vielleicht nie eintreffen wird. Peinige dich nicht selbst mit geistigen Szenarien, die nichts weiter als Optionen sind. Zittern darfst du wegen Frost an den Scheiben, nicht aber wegen Unsicherheiten, die ihren Hintergrund noch nicht gefunden haben.
Toppzeit: Wenn Vorhänge auf
Schütze [23.11.-21.12.]
Platzhirsch
Hui, jetzt wird das inzwischen fest gesteckte Revier aber mit allen erdenklichen Mitteln verteidigt. Freunde, Familie und die Person im Nachbarbett fühlen sich anfangs geschmeichelt, später genervt und letztlich wie eingeengt. Freiheit für alle, bitte.
Toppzeit: Ab ohne Korsett
Steinbock [22.12.-20.01.]
Edelschimmel
Na na, welch ein Glanz dir anheftet. Wer oder was hat dich nur so erstrahlen lassen? Und das beneidenswerten Blinken geht sogar unermüdlich weiter, so wenig du auch selbst dafür tust oder von dir erwartet wird. Aussehen ist gut, Ansehen vielleicht hingegen alles – to be continued.
Toppzeit: Immer doch
Wassermann [21.01.-19.02.]
Wildkatze
Whoa, Krallen gewetzt und los! Die kalte Jahreszeit wird also die Ära der gelebten Angrifflust, wenn schon jede andere Lustform außen vor zu bleiben scheint. Nur haben die wenigsten deines Umfeldes ausgereifte Erste Hilfe-Kenntnisse. Zeit der Blutsbrüder, nur leider in abgewandelter Form.
Toppzeit: Nach dem Lecken der eigenen Wunden
Fische [20.02.-20.03.]
Jungfuchs
Oho, da windet sich jemand aber pfiffig durch die Weihnachtszeit. Stress und Probleme werden grazil ausgekontert und den Anderen überlassen, sollen die doch den Schmutz beseitigen. Doch dein Treiben bleibt nicht unbemerkt und vor allem nicht konsequenzfrei, also Achtung!
Toppzeit: Auf der Streife
Widder [21.03.-20.04.]
Leitwolf
Hey, wie ist denn die Luft dort oben? Ja, etwas dünn, weil man eben auf dem Machtposten neben Rechten auch jede Menge Pflichten auf den Schultern trägt. Gut, fühle dich gerne vorerst wichtig, doch niemand darf ewig im Amt bleiben und die Bilanz kommt erst im Sommer danach.
Toppzeit: Kurz vor dem Fall
Stier [21.04.-20.05.]
Kuschelbär
Au ja, ich sehe was, was du selbst wohl nicht siehst – die Tatzen samt Watteverband. Nach schweren Zeiten kehrt nun zunehmend idyllische Ruhe ein. All die Schwere liegt höchstens unter dem Kopfkissen, auf welchem du dich zu gerne aalst. Jeder darf mal drücken, alle sind lieb – gut gezähmt ist aber auch nur halb gewonnen.
Toppzeit: Direkt im Weichspül-Programm
Zwillinge [21.05.-21.06.]
Wasserratte
Öhm, warum wird denn so tief abgetaucht? Verstecken ist nicht mal was für Kinder, eher für die Kreaturen mit schlechtem Gewissen. Und genau das wirst du auch durch Isolation nicht los. Dafür hast du die vergangenen Monate zu oft in die falsche Entscheidungsetage gegriffen. Die Sonne spiegelt sich bis auf Weiteres woanders.
Toppzeit: Beim Luft-Anhalten
Krebs [22.06.-22.07.]
Maultier
Wow, da sagt mal jemand all das, was ihm auf der Seele liegt. Keine Angst vor doofen Blicken, nicht mal dubiosen Nachfragen. Doch die Offenheit bringt dich nur gefühlt beschwingt ins neue Jahr. Auf die klapprige Retourkutsche musst du letztlich eh früh genug.
Toppzeit: Zu nächtlichen Mundspülungen
Löwe [23.07.-23.08.]
Blindschleiche
Na, Augen zu und schlecht durch? Zumindest ziemlich erstaunlich, wie sehr du das Geschehen der kommenden Wochen als eher langwieriges Daumenkino abtust und dich letztlich vor allem um dich selbst kümmerst. Da ist wenigstens einer zufrieden mit dir.
Toppzeit: Ohne Brille
Jungfrau [24.08.-23.09.]
Stinktier
Hoho, vom Kampf geträumt? Der artet nur bald zu sehr im Krampf aus. Nur weil dich aktuell nichts anteast, musst du nicht den allumfassenden Rest dumm anmachen. Stumpfe Parolen zu gesunkener Miene entlocken weder Feiertagsstimmung, noch Neujahrsfreude, doch das wirst du trotz imaginärer Kickboxkleidung schon selbst bemerken und dementsprechend handeln.
Toppzeit: In der Umkleide
Waage [24.09.-23.10.]
Blauwal
Whoop-Whoop, was ist durchweg angebläut und geht dabei so mächtig aus sich raus, dass ganze Räume damit eingenommen werden? Ja, du bist es tatsächlich. Monate zwischen Fragezeichen, Dollarbündeln und Freifahrtsscheinen zum Delir können nicht irren – bald irritieren schon eher.
Toppzeit: Im aufrechten Gang
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Anmerkung: Diese Vorraussagungen sind nahezu bindend, da unter profesionellen Zukunftsblickmethoden ausgewertet. Mögliche Fragen, Kritik oder Angstzustände können gerne direkt bei Corvonism eingereicht werden, werden ggf. auch bearbeitet.