
Corvonism starts … Turboweekend [Silas Bjerregaard] follow.
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01] Powerpop? …What’s the alternative? Pop with no power?
02] Partysessions In Denmark’s Winter Woods … Makes you sick if you don’t wear thick socks and long undies.
03] Tell More About The Existence Of Real Good Trouble … “When the shot leaves you gagging for the arrow” (Kim Deal).
04] Threefold … Hurra!, Hurra!, Hurra!
04 1/3] Things No One Can Wash Out … Guilt, Tatoos, Catpis in a couch (not with water anyway).
05] Studio Star … With todays technology everybody has 15min of fame.
06] Five Pieces Of Evidence For A Turboweekend … Massive hangovers, a couple of concert tickets,bad dog breath, some broken limbs and a TW tatoo somewhere very visible.
07] Is There Still Hope? …Maybe baby.
08] The Kind Of Holidays Nobody Should Do … “Golden Sands” & “Sonny Beach” (Bulgaria)
09] Better Leave The Stage … When the next band starts sending you evil eyes…
10] Searching For A Laptop … “And I still haven’t found what I’m looking for” (Bono).
11] Beware all Floors Are Made Of Lava … We’re on fire already so we don’t worry.
12] Road Tripping … Yes, (but danish mushrooms a really quite mild…)
12.2] Laying On The Kitchen Table … Roasted like a christmas goose.
13] Good Night Noon … Good morning moon
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http://www.lastfm.de/music/Turboweekend
http://www.myspace.com/turboweekend
http://www.turboweekend.com

Corvonism starts … A Whisper In The Noise [West Thordson] follow.
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01] Last Night A Piano Saved My Life … As a recluse.
02] Record Of The Month … Nancy and Lee.
03] In The Darkest Hole You … Often mispell words.
03 1/2] Fog Mechanics … Don’t recommend ethylene glycol because it tastes sweet.
04] Don’t Feed The Bluebirds … Ethylene glycol.
05] The Best Metal Is Black? … Black Cohosh induced.
06] Hanska At June Afternoon … Has been overtaken by industrial pig farming.
07] Fairytales From Old Barns … Are usually found as water damaged debris.
08] No Regrets? … Welcome to the desert.
09] Songs You Hate … Too frequently generate profits.
10] After The Winterawakening … Things may change.
11] The Best Way To Keep Things Changing … Attempts.
12] As A One-Man-Gang … One might imagine oneself more clearly.
13] Ways To Exile … Gravel roads.
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http://www.awitn.com
http://www.lastfm.de/music/A+Whisper+in+the+Noise
http://www.myspace.com/awitn

So felsenfest wie das oft genannte Amen in der Kirche bzw. die nächste Ballade aus dem Hause Reamonn, war dieser eine, meist von den Erziehungsberechtigten festgelegte Tag. Der Tag, an welchem es mit der Ladung Glaspfand, leider oft auch Altpapier und latenter Hektik am Steuer auf zum nächstgelegenen – schlechtestenfalls größtmöglichen – Einkaufszentrum der Umgebung ging. Es war Einkaufstag für die ganze Familie, da kommt Freude auf. Vati genervt vom gerade eingekehrten Feierabend , Mutti verunsichert vom vollen Einkaufszettel und Vati, Kinder auf Hochtouren. Wenn man als Nachwuchs die 1,60m erreichte, war man befähigt, den Einkaufswagen zu schieben. Dieser hielt leider selten allzu lange an den interessanten Ecken der Möchtegern-Mall. Der Zeitschriftenstand war genauso schnell abgefrühstückt, wie der Spielwarenbereich, bei den Süssigkeiten kam es letztlich auf das kindliche Betragen der letzten Tage an. Mit Pech hatte man also neben dem Hausarrest und Fernsehverbot, auch noch einen Einkaufswagen vor sich, den Mutti partout nicht mit der neuen PC Games-Ausgabe, einer eigenwilligen neuen Actionfigur oder einem Schokoladenprodukt ohne die Extraportion Milch befüllen wollte. Da war spätestens bei der Frage, was die lieben Kinder denn am Wochenende zu Essen wöllten, ein Tohuwabohu zwischen “Gar nichts!” oder “Kein Gemüse!” unüberhörbar. An der Kasse war nicht nur der Wagen voll beladen, auch die Stimmung am Wanken, weil die bevorzugten Geschwister ganz sicher etwas im Überraschungsei haben, man selbst natürlich nur unnützen Plastikkrams. Der Shoppingakt an sich bedarf schon keiner Wertung, dem Ausladen und Verteilen Richtung Speisekammer und Kühlschrank jedoch war nur durch einen ausgedehnten WC-Gang zu entkommen.
Doch Rituale und Gewohnheiten brechen schnell entzwei. Inzwischen ist jeder Tag ein möglicher Einkaufstag, wo sich die drei, vier experimentfrei gewählten Produkte gut unter den Arm klemmen lassen, im Notfall tut es eine leer geräumte Milchpappgroßpackung. Und so sieht man gerade nach 21 Uhr die Scharen alleinstehender Mitmenschen eher stumm und unauffällig durch die Discounter schlürfen. Es wird zielorientiert gekauft: der Hunger jetzt soll gestillt werden, was am kommenden Dienstag auf den Tisch bzw. neben den Laptop soll, ist einfach kein Thema. Bevorratung ist uncool bzw. sinnfrei, Lagerkosten sind eben auch Kosten. No-Go’s in Bezug auf Zeiten gibt es gar nicht. Hat man die Shopping-Rush Hour dummerweise verpasst oder verpassen lassen, hat sicher irgendein Eck-Spätkonsum die Tür noch offen. Begrenzte Auswahl macht entscheidungsfreudiger. Die allgemeine Einkaufskultur hängt zwar immer mehr auf halb 8, positioniert sich da aber möglicherweise besser als gedacht, feranb von alten Weisheiten wie “Donnerstag kauft es sich am besten” oder “Dienstags gibt man doch kein Geld aus!”.
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ALLE ANDEREN.
(Deutschland 2009)

Beziehungen leben bekanntlich von ihrer generellen Inkonstante. Was sich heute auf das eine bezieht, zieht morgen den Gegenüber auf, aus oder emotional ab. Abhängig von der bedienten sozialen Gangschaltung wird analysiert, ignoriert oder terrorisiert. Probleme sind entweder da, um sie zu lösen oder man löst eine Beziehung, in dem man genau diese auf den Tisch packt. Am besten genau solche, welche nicht oder noch nicht da sind.
Fimtechnisch umgesetzt gehören die gefühlstechnischen Achterbahnen rund um die rosa Brille zum großen Muss. Schließlich geht und insgeheim spricht das große L-Thema leider alle an. Genau so oft landen die Stories und Konversationen jedoch mitten in die Kiste der Peinlichkeiten und Abstrusitäten, wo Grotesken gern gewähltes Mittel der Qual werden.
Wird dem weiblichen Geschlecht auf dem Regiestuhl zu gerne der Hang Richtung luftarmer Scheinwelt und romantisierten Wunschgedanken zugesprochen, scheint Maren Ade in “Alle Anderen” die selten gut bestückte Schublade der Glaubwürdigkeit gezogen zu haben.
Ein noch junges Paar fern vom zu Hause im Urlaubsabseits. Was auf einer Welle und dem liebenswerten Draht zueinander beginnt, entwickelt sich zum Gefühlsfiasko. All das, wofür das Miteinander steht, gerät ab einem lauen Finkagrillabend ins Wanken. Dem einladenden – sympathietechnisch jedoch recht ausladenden – konventionellen Paar mit der klassischen Rollenverteilung und all den volksnahen Aha-Effekten sei Dank. Was ist männlich, wie wichtig ist beruflicher Erfolg und wer hört eigentlich wem nicht zu?
Gitti, herrlich gespielt von Birgit Minichmayr, und Chris, authentisch wankemütig von Lars Eidinger inszeniert, führen mit einer erschreckend lockeren Gangart durch die 119 Minuten, die locker noch 30 Minuten hätten so weiter gehen können. Wortwitz, Situationskomik, raffinierte Stimmungwechsel und die obligatorischen kleinen Alltagskniffe zwischen Mann und Frau heben das urtümliche Genre des Liebesdrama in die höhere Filmliga, die ihr zusteht.
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JULI 2009

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[IN]
! Sommer] Wir stecken zumindest mittendrin. Nicht ohne tropfenden Morast in der Unterhose oder roten Verfärbungen auf Schulter und Sonnenbrillenumrandung zu durchleben. Sonne macht egal und Opfer der Sinne.
! Hauskonzerte] Eben noch Staubauffanglager der Mittelklasse, gleich schon der Platz für das liebevoll altbackene Musizieren im kleinen Rahmen. Am besten als halb geladener Gast einkehren, wirft Stirnrunzeln und Fragezeichen in das schallende Wohnzimmer.
! Heimliche Lieblingsbands] Home Is Where The Heart Is, selbst wenn es sich um die Ergüsse der Ärzte handelt.
! Lockern statt locken] Geistige Verspannungen entzerren und Knoten lösen, gestaltet den Alltag und die dubiosen Zwischenspiele einfacher.
! Lungern an der Pöpelecke] Es ist Feierabend und man steht mit Freunden (Mensch & Kaltgetränk) genau da, wo alles nach Feind riecht. Den Kontakt zur Basis halten, auch nach Dämmerung.
! Festival-Tristesse] Fahle Gewohnheit zwischen Bierstand und Mainstage wirken erschreckend, erschrecken ebenso wirksam.
! Hypethemen im CC-Modus] Kein Thema wert, aber gerade darum immer auf dem Stand von Jetzt.
! “Nie wieder…!”-Parolen] Sollen herzhaft klingen, wirken meist bewusst halbherzig.
! Mixtapes] Bandsalat garantiert, Nostalgien garniert.
! Spacken mit Stil-Los] Genau ein Stück drüber und man landet eine Etage tiefer.
! Turbo] Ist einfach alles momentan, man muss es nur aussprechen.
! M. Jackson] R.I.P.
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[OUT]
? Sommer] Haut, zu viel Haut. Schaut, wo es graut!
? Nachwuchs androhen] Ob als Beziehungdrücker oder familiäres Schockelement, genetisches Nachladen als Gefahr und Wendepunkt in einem.
? Die Frage nach dem Bandenchef] Jeder weiß die Antwort insgeheim, thematisieren bleibt dennoch tabu, weil konkurrierender Clou.
? Verkehrsmittel als Bürotisch] Projektbesprechungen fühlen sich hinter Autoscheiben unwohl, vor allem für den teilnahmslosen Mensch daneben.
? Doubledates] Drei sind einer zuviel bzw. die Antithese zu Einsam/Zweisam/Dreisam.
? Nachtfraß] Brodelnder Beton im Wanst, Herr Stoffwechsel tut sein Übriges.
? Nonverbale Vorwurfsrunden] Wortgewordene Dartpfeile per SMS bleiben ebenso panne, wie webtechnische Offrunden als Nachschlag/Nachtrag.
? Brandgefahr im Partywahn] Der Boden glüht, die schlecht kontrollierbaren Hormone ja sowieso im Stillen, schlimmstenfalls gar das Männerklo. Evacuate The Dancefloor, aber bitte alle aufeinmal.
? Sitzfleisch] Nicht viel besser als Gammelfleisch.
? Menschliche Überraschungstorten] Fliegen genauso schnell in die Szene, sind jedoch nur halb so süß und ultrahocherhitzt.
? Firmenpolitik und Kündigungsfeten] Der Gerechteste fliegt, der Beste lügt.
? Weisheiten] Einmal: Schlechte Pornos sind unverstandene Kunst. Auch: Assistenten hassen ihren Chef oder warten bis sich das Gegenteil einstellt. Vor allem: Jungs, eins sag ich euch – schafft euch keine Freundin an!
? Jubiläum] Wiederholungen tun weh, Beständigkeiten fast eh. Da freuen sich nur die Anderen.
? Sparkurs] Löblich, doch menschlich ist da das Handeln am falschen Ende.
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Corvonism starts … Exotic Animal Petting Zoo follow [Stephen Carr].
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01] Music Of Alterity? …
Undergoes a change in music, transforms, evolves, etc…life changing!
02] Beware Of The Carr Brothers …
Total opposites…
These are dudes that don’t care about anything else but music, dudes that’ll sit and argue with each other all night and make each other cry until they can both agree to something that they both like.
03] Fucking Shoegaze At Saturdays Showcase …
You won’t figure out what the hell you are witnessing when you watch us.
04] The Summer Is Just A Fake Inside? …
Unfortunately the summer isn’t going as well as I hoped it would. Being not a full time band yet, forces me to go work, which I’m in Columbus, OH at the moment, and the other dudes are back home writing and waiting.
05] The Real Story About Evan Hunt …
This was a nice young man with some very well behaved friends who greeted us with a big smile on all of their faces the day we pulled up into their driveway.
Evan had very cool and sweet ideas to help us get situated with some photography ideas.
The day was very sweaty full of exploring vacant trashed houses. We had a blast though. His gf made us sandwiches. What a good group of kids. Our use of language may have offended them though… I was never too sure about that.
06] Today: Clean Up The Vocals …
That pretty much means, Stephen is out, Brandon you’re up.
06 1/3] One Hour In The Record Store …
Wow, that is something I haven’t seen in a real long time…a good record store.
Have to drive to the city for that shit, but when we do we spend quite a lot of time listening to records and trying to discover new music that doesn’t involve using the Internet for anything like that. We usually just …
07] Every Holy Day Is An Excuse To Sell A Miracle Of Light …
I need to be involved with a religious cult so I can make millions, lie to people and sell them some bullshit and not get taxed on it…yeh.
08] Finally (The) Rock Has Come To The Funeral Parlor …
I love the peoples elbow, I do it to random senior citizens I see at Walmart, which does IN FACT force them to go to the funeral parlor (I’m going to own one one day).
09] Speed Dating At The Crown Point …
Hahaha, thats really popular considering you see the same stupid people wherever you go, somehow you end up knowing everyone in this 40,000 populated city.
10] Moonshoes For Sale …
I’m about to sell my body for a price of a moonshoes.
11] High Five To Kevin Federline …
Popozao…wow, that song has for sure changed my life. Easily one of our best influences ever. Just watching KFed rock out to that song just makes me nut all over the place.
12] If Mediaskare Records Is Calling …
Hello? Oh HI! Mediawho? Can we have a booking agent now?
13] Three Existences Who Never Should Make Our Beds …
George W. Bush,
Dick Cheney,
Organized Religion.
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http://www.lastfm.de/music/Exotic+Animal+Petting+Zoo
http://www.myspace.com/exoticanimalpettingzoo
FAUST AGAIN
“The Trial”

Man reibt sich zu gerne an Randnotizen und den typischen Äußerlichkeiten. Beispiel hier: Der Bandname FAUST AGAIN bleibt unschön im Klang, das Artwork der dritten Scheibe macht eher Kopfschmerzen als Kopfnicken, und von dem landläufigen Unwort “Progression” aus der Promoinfo kann man inzwischen auch nichts mehr erwarten. Dies alles könnte was aussagen, muss es aber nicht. Auf den Geschmack kommt man schließlich beim Essen, und so mutiert “The Trial” plötzlich von einer eher uninteressanten Vorspeise zum empfehlenswerten Gericht des Tages. Der 1999 im polnischen Grudziadz gegründete Fünfer hat den klassischen Death- Metal zwar noch intus, die angepriesene Weiterentwicklung aber hörbar nachgeladen. Ja, DARKEST HOUR lassen mehr als einmal grüßen, doch dank der kurzen, aber teilweise mutigen Soundspielerein als Interludes, erkennt man den künstlerischen Blick über die zielsicheren Riffsalven auf der Mainstage des Pressure Festival hinaus.
(Bastardized Records)
written for FUZE Magazine

Die Vögel zwitschern gerne mehr als nötig durch Feld und Flur, welche Neuigkeit sich jedoch momentan baumgipfelwärts verbreitet, stimmt nachdenklich. Das kurzfristig populäre Waldschaf hat sich längst schon Richtung Dickicht verzogen um den alten Ruhm zu verarbeiten, setzt sich inzwischen jedoch vor allem für ein Recht ein, welches noch unklar erscheint. Die Mittel sind zumindest offensichtlich: Was das eine S im Wort Fressstreik zu viel scheint, frisst das wandelnde Stück Wolle momentan zu wenig. Eine Verbrüderung im Geiste mit den Milchbauern der Nation? Wird doch eher den überforderten Mitarbeitern der Kindertagesstätten gedacht, will das Schaf gar ein politisch schlecht einschätzbares Statement zur Lage um Opel setzen? MySpace streicht ab demnächst jede dritte Stelle, da kaut man doch gerne mal jeden dritten Tag am Hungertuch. Böse Zungen sprechen gar von Neid auf die inzwischen weltweit bekannte Schweinegrippe, welche der grauen Maus unter den Infektionskrankheiten, der Maul-und Klauenseuche, längst den Rang abgelaufen hat. Doch zwischen all den Spekulationen über eine politisch manifestierte Streiksituation, wird von Lifestyle-Kennern einem völlig anders gearteten Motiv Glauben geschenkt. Scary Skinny: der erschreckend dehydrierend anmutende Begriff Hollywoods. Thinner Is Winner? Das Schaf soll nicht nur mit akurat abgesensten Wollkleid jedem Windhund Konkurrenz machen, auch der Körperfettanteil sinkt angeblich deutlich. Will das Getier ab sofort dazugehören, oder mit dieser Taktik die kesse Mittelhufe in den weiter vorpreschenden Schönheitselan strecken. So eintönig das generelle Mäh, wer kann da die Absichten erkennen?
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HURRICANE FESTIVAL: SCHEEßEL: 19.-21.Juni 2009

Die liebgewordene Routine in drei Akten.
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Festivals sind und bleiben das, was du draus machst. Als sicher gilt auch 09 potentielle Gefahrenquelle Nr.1: das gute Wetter. Ohne das altbekannte Wechselspiel zwischen Sonnenbrille auf, Kapuze ab und Regenjacke an, wird ja auch kein Open-Air gemacht. Die heimliche Unwetterwarnung zum Sonntag scheint inzwischen Obligatum, das akute mitternächtliche Traktorrennen als Abschluss bleibt eben im Gedächtnis.
Hurricane-Ausgabe 13 war natürlich zahlenbedingt kein Unglückshappening, aber auch nicht das Manifest der Sensationen. Überraschung lauern da, wo groß inszenierte Festivals nicht sind, und so gab es drei Tage solide Unterhaltung, welche jedoch zweierlei offenbarte: Der Vorjahresrekord von 70.000 Besuchern wurde nicht annähernd geknackt, das Durchschnittsalter pendelte außerdem seit längerem wieder weit jenseits der Erstsemesterfete. Die Daumen-hoch-Neuerung war das Investieren in den Ausbau der sanitären Anlagen, so wenig gut gebräunte bzw. ge/bespritzte WC-Sitze wie dieses Jahr durfte man noch nie erleben.
“Legenden mit Leidenschaft” sollte wohl inoffizielle Überschrift sein, war Scheeßel diesmal vor allem der Sammelpunkt alter Helden und fast vergessener Hymnen. Kraftwerk – für immer als Pioniere elektronischer Musik und anscheinend Ideengeber jeder dritten Band betitelt- lieferten musikalisch das Lehrwerk nostalgischen Futurismus und visuell effektiven Minimalismus. Alle stiltechnischen Hilfsmittel scheinen elitär gewählt und wohl geordnet, etwas schwerfällig für die von fiesen Trashbeats verkorksten Ohren vom Jetzt. Moby fand da schon deutlich mehr Massenanklang, schließlich sind “Lift Me Up” oder “Why Does My Heart Feel So Bad?” auch nach wie vor relevante Radio-Kost. Er gibt alles und sich selbst natürlich, das kommt an. Nick Cave hat seine Bad Seeds inklusive der klassischen Schwermut und euphorischer Melancholie an Bord. Das fließt nicht, das baut sich auf. Über das Comeback bzw. ein mögliches Album der Pixies verliert niemand mehr ein Wort, dass sie inzwischen einfach unregelmäßige Gäste der internationalen Bühne sind, wird wohlwollend hingenommen. Frank Black und Co. sieht man die Jahre und einsetzende Gelassenheit an, trotzdem wollen die Indie-Hits von vorgestern keinen Staub ansetzen.
Den Begriff “Crossover” darf heute niemand mehr verwenden, dass Faith No More die Vorreiter waren, scheint dennoch bekannt zu sein. Letztlich ist Faith No More Mike Patton. Der aufgekratzte Derwisch im Zuhälter-Look will alles, nur keine pathetische Best-Of-Schau. Da wird geröhrt, gefeixt, gespuckt und letztlich immer wieder der Beweis gebracht, dass Herr Patton ordentlich einen sitzen hat. Das macht sympathisch und will unterhalten, den herrlich altbackenen Stakkato-Riffs ebenfalls sei Dank. Doch die richtige “Shitty Band” zum Abdissen, lässt er dann doch außen vor. Social Distortion dagegen spielen leicht gehemmt, wie falsch angeschlossen. Mike Ness macht den Country-Punk-Rockabilly-Übervater in light. Die halben Lokalmatadoren Fettes Brot dagegen holen wieder ganz weit aus, diesmal unter der französische Flagge. Da mutiert selbst die ursprüngliche Elektrobratze von “Bettina, pack deine Brüste ein!” zum lockeren Swingpop. Licht, Lichter und noch mehr: Die Nine Inch Nails warten wieder mit der Lightshow und dem glasklaren Sound der Woche auf. Für das instrumentale Können zwischen den Riffbrocken bleibt leider wenig Zeit, so wird es eben “nur” die satte US-Rockshow. Was Disturbed noch existieren lässt, will niemand mutmaßen, die Lust am eigenen, überschaubaren Klangkosmos sollte es zumindest nicht sein. Die Band mit dem üppigsten Fundus, dem deutlichsten Ansturm und der höhesten Fanhörigkeit, schließt das Spektakel ab: Die Ärzte, die beste Band der Welt, laut Wikipedia. Weniger die Evergreens deutscher Popmusik, eher die ambitionierte Doppelhüpf-La Ola und der unglaubliche Massenwurf von Pfandbechern Richtung Bühne (für das Viva Con Aqua-Projekt) bleiben da in Erinnerung.
Was gab es noch? Einiges an weiblicher Bühnenpräsenz. Katy Perry ritt erwartungsgemäß den aufblasbaren Lippenstift und ihre Poprock-Hits. Lily Allen deckte den Etikettenschwindel der Saison auf, schließlich war das Outfit zwischen rosa Leggins, Kippe meets Bierpulle, Bauchfrei/Arschgeweih-Top eher Flop, dafür verpasste sie ihren seichten Hits stückweise eine Ladung Elektrounterbau. Der Mittelfingertanz war dann eher überflüssiges Rotzgören-Element. Die Ente schlechthin lieferte Duffy, die den sehr ausladenden Phrasierungen ihren kaum erträglichen Lauf ließ. The Asteroids Galaxy Tour wuselten irgendwo im gezügelten Zirkus der 70er umher, Ladyhawke eher abseits des zwingenden Songwritings. Im Bereich rhythmusorientierten Damenpops zeigte die Stockholmerin Lykke Li der Konkurrenz dann, was abseits von Autoscooter-Beats und breitbeinigem Image noch möglich ist. Der Song selbst steht im Vordergrund, ohne aufgesetzt feministische Messages.
Nicht weiblich, aber trotzdem ein Highlight: Jesse Lacey. Charisma kann man nicht kaufen, das hat man nicht bzw. ist Sänger bei Brand New. Die Editors wollen nach wie vor keine schlechten Auftritte bieten, Kings Of Leon dagegen den Beweis anstellen, dass man auch mit der Höchstpunktzahl Hüftsteife neues Teeniemagnet und Headliner werden kann. Progressiv ist das eine, im eigenen songwriterischen Anti-Konstrukt fest zustraucheln, nicht wirklich erstrebenswert, liebe Mars Volta. Ebenfalls in den langwierigen 70’s, nur mit mehr Glitzer und Pomp: Portugal The Man. Da heckten The Whip mit ihrem geradlinigen Nu Rave schon ohrentauglichere Kost, an der Gestik muss jedoch noch gefeilt werden. Zuviel poliert wird nach wie vor bei Keane, nett sind die kleinen Kopfkissen-Schmachter trotzdem. Spätestens mit Thüringens Aushänge-Liedermacher Clueso hat man dann aber den fleischgewordenen Schwiegermama-Auftritt livehaftig vor sich, den unverwüstlichen Poppunk-Tornado gab es mit Anti-Flag. Was jedoch die Friendly Fires da zurecht musizierten, darf gerne nachträglich noch eingereicht werden.
Inzwischen ist wieder Montag, alles vorbei. Im Norden nichts Neues, manchmal auch gut so, vielleicht im nächsten Jahr.
PS: Kämpferische “Die Mauer muss weg!”-Chöre und panisches Drücken plus Gedrücktwerden vor dem Colazelt hätte man umschiffen können, hätte man den zielsicheren Anlaufpunkt Tomte da spielen lassen, wo sie anscheinend hingehören.
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Rezept: Wodka Doppel-G.
Es ist Ende Juni, die Außentemperatur liegt bei über 24° Celsius, die Stirnen der Nationen tropfen, die Kehlen klingen heiser plus dehydriert, es lechzt alles nach einem kühlen Nass. Wo Cola und Eistee auf Dauer keine Erfrischungsrevolution mehr starten können, anscheinend niemand mehr auf seine Dosis Hochprozentiges verzichten möchte, kehrt ein neues Getränk schräg nach vorne Richtung Mixdrink-Olymp: Wodka Doppel-G.
Benötigt wird für eine Person:
+ ein sauber gespültes 250 ml Glas
+ 20 ml Wodka in Reinkultur
+ 230 ml Ginger Ale mit der Extraportion Ingwer
+ 10 hauchdünn geraspelte grüne Gurken-Scheiben
+ vier gut durchgefrostete Eiswürfel
+ für die Damen und die, die es gerne wären natürlich ein Strohhalm
+ Lust auf die alkoholische Wand kopfwärts im Teufel-komm-raus-Modus
Der Vorgang:
Das Glas nehme man aus dem Schrank bzw. der Spülmaschine und stelle es auf die Küchenarbeitsplatte. Man startet mit dem Obligatum des Getränks, dem Wodka. 20 ml dürfen im Glas landen, bei Bedarf auch unab/angemessen mehr. Die grüne Gurke darf je nach Können mit einem geeigneten Messer oder einer Gurkenschneide bearbeitet/klein gehäxelt werden. Danach wird Ginger Ale dem Glas zugegossen, die Eiswürfel eingeworfen und Gurkenscheibchen oben aufgelegt. Nun noch einen Platz zum Präsentieren der flüssigen Mischpoke suchen, ggf. auch zum Anbieten für mögliche Geschlechtspartner, über die Freshness erstaunt sein und den plötzlichen Knalleffekt genießen. Fresh 4 Fantasy!
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Corvonism starts … Ole Bjoern follows.

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01] Leaving High School, Entering … Metropolis. Leaving high school, often also means building a new foundation for yourself, leaving your teens and entering the 2. stage of your youth – and Metropolis is a word that symbolizes that for me.
02] Who Will Always Be Out There? … Aliens.
03] Beware Nintendo-Core! … Mario and Luigi with a bad ass metal guitar? No I am not getting that type of music.
04] The Life As A Longtime Journey … And it never stops – it just sometimes changes direction.
05] Seven Human Beings In One Room Means … A lot of partying and a lot great music. But also a lot of discussion and fighting – and in our case in also means a grand friendship.
06] With The Grammy In Hands … I start to dance, take an extra glance, at what I have achieved, and ask: “where to go now – what to reached?”
07] Electrojuice For Free … Is not possible – those guys have already gotten them selves a deal.
08] New Gang Of Robots … Is a new school rat pack of seven freaks from Denmark called Dúné.
09] To Keep The Lips Dry … STOP KISSING!
10] Five Facts That Prove Copenhagens Coolness … Are not existing. I am moving to Berling in two weeks because I am searching for something unique and special.
11] Windmachines … Is for boring popstars that need that “something” extra to make an exiting – not something for soon to be rock stars
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12] He Built His Body On Rock’n Roll … And ended up not remembering anything.. If you forget the “real world” you end up as a lonely rock n roll monster.
13] The Perfect Way To End The Show … Is with a happy crowd and a need to party – evenmore!
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http://www.myspace.com/dunesite
Brust raus, Fenster auf, Hemd ebenso: der Sommer winkt bereits überdeutlich in das Geschehen. Zeit und beste Gelegenheit um die seltsame Glaskugel zu bearbeiten, schließlich ist es unser aller Recht zu wissen, was von Juni bis Mitte September ansteht bzw. anzustehen droht. Augen auf! Wahrheitsgehalt liegt laut notarieller Beglaubigung bei bis zu 83,7 %. Frohes Sonnen und Sonnenlassen!

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ZWILLINGE (21.05.-21.06)
“Standing In The Punchline”
Mitmenschen: Du, als gerne gewähltes Opfer für leichte Intrigen und versteckte Boshaftigkeiten, darfst deinem Umfeld den Triumph nicht gönnen. Trotz Matsch von links und rechts musst du versuchen aufrecht zu bleiben, dich entrüstet säubern kannst du ja heimlich anschließend.
Finanzen: Angestachelt durch Unzufriedenheit und innere Wut bekommst du genau das, was dir im Grunde auch zusteht, nicht viel (aber zum Überleben reicht es).
Fazit: Kopf oben behalten, Fäuste weitestgehend zurückhalten, den Gepflogenheiten musst du diesen Sommer drüber stehen. Abhärtung soll ja wie Medizin wirken.
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KREBS (22.06.-22.07)
“Almost There”
Mitmenschen: Harmonie, ohne die Überportion rosa Schaum vor dem Mund. Glück, ohne in vierblättrigen Kleeblättern gebettet zu sein.
Finanzen: Kurz vor dem potentiellen Lotto-Sechser, zumindest auf der sicheren Seite.
Fazit: Auf dem Zweitsiegerpodest steht es sich auch ganz angenehm und es besteht noch immer Luft nach oben. Klasse, aber trotzdem ausbaufähig.
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Löwe (23.07.-23.08.)
“Keep The Streets Empty For Me”
Mitmenschen: Sind die Sonnenmonate über eher lästiges Beiwerk für dich, sie halten von Plänen ab und kosten Zeit, die du dir gar nicht nehmen kannst.
Finanzen: Zielorientiertes Handeln hat natürlich Vorteile, gut bestückte Kasse nach Feierabend z.B.
Fazit: Bevor andere dir im Weg stehen, lässt du die imaginäre Security walten, man muss doch auch mal ans ich und das Ende der Fahnenstange denken.
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Jungfrau (24.08.-23.09.)
“The Trip”
Mitmenschen: Die Sonnebrand-Saison als große Reise, auch eine Lösung. Bei dir dürfen alle mit einsteigen, wohin die Route geht, sogar mitbestimmen.
Finanzen: Was kostet die Welt?! Die Rechnung steht bei dir zumindest nicht auf dem Plan, man lebt und verprasst eben nur einmal.
Fazit: Roadmovies machen Spaß, das willst du beweisen- ziemlich erfolgreich sogar.
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Waage (24.09.-23.10.)
“Epilepsy Is Dancing”
Mitmenschen: Bekommen von dir lediglich das wild wuselnde Abziehbild mit, bist du nämlich alles zwischen aufgedreht und auf Hochtouren. Große Konversationen bleiben demzufolge aus, der schnelle Spuk für zwischendurch ist dennoch drin.
Finanzen: Geld ist da, wo du nicht bist. Liegt jedoch nur an deinem ausladenden Konsumverhalten, was leere Geldbörsen geradezu herauf beschwört.
Fazit: Du als Streif am Horizont, ein schönes Motiv. Vom gewollten Chaos weißt du im Herbst zwar kaum noch was, dein Muskelaufbau und gewonnene Kondition werden es dir jedoch nachhaltig zeigen.
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Skorpion (24.10.-22.11.)
“Heads Will Roll”
Mitmenschen: Müssen sich anschnallen und ggf. einen Nackenschoner als Prophylaxe tragen. Du fährst alles aus: Krallen, Schlagringe und manchmal sogar barbarische Emotionen, die was mit Zuneigung zu tun haben sollen.
Finanzen: Sind dein Problem und gehen niemand etwas an. Dass es kohletechnisch etwas mau ausschaut, darf dein Umfeld jedoch nicht mal ansatzweise bemerken. Hilfsbedürftig sind ja eh lediglich die Anderen.
Fazit: Der heiße Pfad, auf welchem du wandelst, soll einem Cagefightground gleichen. Da gehen Bekannte in Deckung, Freunde vielleicht sogar außer Reichweite. Könnte ab spätestens September zu einem daraus resultierenden Problem mutieren.
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Schütze (23.11.-21.12)
“Brother Of Sleep”
Mitmenschen: Nehmen zwischen Eislecken und Sonnenbrand von dir wenig Notiz, hälst du dich ja aus allem Erdenklichen raus. Du stehst nicht nur neben dir, sondern anscheinend stets mit einem Bein im Bett und Delirium.
Finanzen: Geld kann man zusammenhalten, du bist der beste Beweis. An Sparen verlierst du keinen Gedanken, an unnütze Ausgaben im lauten Draußen aber schon.
Fazit: Schlafes Bruder? Zumindest verhälst du dich so apathisch, dass dich der fallende Sack Reis in China dezibeltechnisch übertrumpft.
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Steinbock (22.12.-20.01.)
“One Minute Dream”
Mitmenschen: Können diesen Sommer Inspiration sein, heimliche Ideengeber für deine Existenz im Übermorgen. Du umgibst dich offensichtlich wohlwollend mit ihnen, bist aber innerlich zu gerne mit dir und deinen Plänen beschäftigt.
Finanzen: Liegen weiter Minusbereich, doch du siehst ein Licht am Ende des Sommers. Dies ist und bleibt aber ein Thema unter Ausschuss der Öffentlichkeit.
Fazit: Heute eine minimale Eingebung, morgen ein kleines kreatives Sprudeln. Mache das alles nicht ausschließlich mit dir im kalten Kämmerlein aus, die Umgebung wird es dir danken.
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Wassermann (21.01.-19.02.)
“Green Meadow Island”
Mitmenschen: Sind bei dir willkommen, jedoch nicht von Nöten. Schließlich kannst du die Sommermonate samt Buch, Musik und kühlem Getränk der Wahl auch ohne Anhang verbringen, da musst du dich auch nicht nach fremden Wünschen richten.
Finanzen: Geldsorgen fallen weg bzw. ist das einfach kein Thema für dich, dafür ist dein Wunsch nach Konsum und Massenveranstaltungen viel zu gering.
Fazit: Du willst die Sommerzeit ohne Stress und allgemeine Aufruhr erleben. Ein grüner Fleck zum Zurückziehen und das gemächliche Hier und Jetzt-Genießen, nach mehr steht dir meist gar nicht der Sinn. Entspannend, für manche eher unspannend.
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Fische (20.02.-20.03.)
“Tonight I Will Retire”
Mitmenschen: Du gibts deinem Umfeld Rätsel auf, wirfst offene Fragen und ungelöste Situationen in die Sommerräume. Unverständnis bedeudet nicht gleichzeitig Rückzug, was dich im Nachhinein etwas irritieren könnte. Alle erwarten die plötzliche persönliche Offenbarung, welche aber ausbleibt.
Finanzen: Ein Auf und Ab der Kontoverhältnisse. Zwei Wochen wird die Kohle nur so zusammen gehalten, dann wieder rausgehauen, als ob es keinen Dispostopp gäbe.
Fazit: Ein kryptisches Stück Fleisch scheinst du zu sein, mit Schwankungen und Wendungen, die du selber nicht nachvollziehen kannst. Der große Bäng! bleibt wahrscheinlich trotzdem nur in der stetigen Andeutung.
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Widder (21.03.-20.04.)
“How Your Heart Gets Thrown”
Mitmenschen: Was soll die Mehrzahl? Dir genügt die Saison über lediglich eine Person. Wenn du ehrlich zu dir bist, weißt du auch wer gemeint ist bzw. sein könnte. Doch zum großen Herzclash gehören bekanntlich zwei Personen, also ist Initiative angesagt.
Finanzen: Wenn man rosa-rot vernebelt wird, fällt ein realistischer Blick auf den Kontoauszug eher schwer. Das kommende Loch im Geldbeutel kann ja im Herbst wieder ausgebügelt werden.
Fazit: Summer Of Love war also Anfang der 70er? Sicher nicht, wenn man nach deinen emotionalen Gegebenheiten urteilt. Dass da nicht alles glatt und kantenfrei verlaufen wird, ist absehbar, jedoch nur ein Schönheitsfehler auf der ansonsten netten Reise durch die Schönwetterzone.
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Stier (21.04.-20.04.)
“We Were Friends”
Mitmenschen: Eine gute Freundschaft könnte ihren Abschied feiern. Was im ersten Moment als unaufhaltbar und vielleicht sogar notwenig ausschaut, entpuppt sich im Rückblick als der Fehler des Sommers. Gefühle zeigen und Gedanken weitergeben könnte vorbeugend eingesetzt werden.
Finanzen: Bleiben auf dem Niveau der letzten Monate, keine großen Anschaffungen, also keine erheblichen Verluste. Sparen wäre ab demnächst jedoch angebracht.
Fazit: Augen auf beim Freundschaftsverlauf! Das alltägliche Hinnehmen von absehbaren Veränderungen könnte dir ordentlich das Genick brechen, und mit dem liegt mit bekanntlich für länger im Krankenbett.
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Bei individuellen Fragen oder Auffälligkeiten ist die 24h-Kugel natürlich auf Standby! Helfen ist keine Glückssache, sondern corvonistische Selbstverständlichkeit, vorerst auch noch kostenfrei.
AUFSTIEG & FALL:
Sie saß mit entsetztem Augenpaar im Halbdunkeln.
Was geschah da bloß, was tat sich direkt vor ihr auf?
Ein Szenario, welches sie bereits in der Vergangenheit beim Hörensagen von sich wies,
schließlich lebt es sich angenehm als Tochter von Traurigkeit und beste Freundin der grauen Maus.
Der Frustgewinn ihrerseits stieg an, ihr Blick wuchs parallel,
das war mehr als ein Kampf zwischen Schocken und Schockenlassen.
Würde dieses aufkeimende Objekt gar gleich etwas freilegen bzw. noch mehr Raum einnehmen wollen?
Sie ballte endgeistesgegenwärtig die Hand zur Faust und schlug mit Ruck und Wucht darauf ein.
Statt einer fiesen Fontäne als Spontanreaktion, implodierte die Gefahrenquelle abrupt.
Dann fuhr es ihr urplötzlich wie ein Slogan durch das Kleinhirn: Gefahr gebannt, aber Gefahr verkannt?
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